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IndyCar Milwaukee 2 2026: Mick Schumacher verpasst neues Bestresultat

Mick Schumacher zeigt in Milwaukee eine gute Pace, verliert aber zweimal mehrere Plätze auf einen Schlag nach Restarts - Palou noch nicht Champion

IndyCar Milwaukee 2 2026: Mick Schumacher verpasst neues Bestresultat

Mick Schumacher wurde auf der Milwaukee Mile 13.

Foto: Lumen Lumen

Mick Schumacher (RLL-Honda; 13.) konnte die glänzende Ausgangsposition beim Snap-On Milwaukee Mile 250 nicht in eine neue persönliche Bestleistung umsetzen. Platzverluste bei Restarts warfen ihn aus den Top 10. (Ergebnis Milwaukee Rennen 2)

Zunächst konnte der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher den vierten Platz halten, bis es in Runde 38 zur ersten von drei Gelbphasen kam, als Romain Grosjean sich drehte, aber weiterfahren konnte. Schumacher kletterte beim anschließenden Boxenstopp sogar auf den dritten Platz.

Beim Restart geriet er aber aus dem Tritt, als er von Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet; 2.) angegriffen wurde. Mehrere weitere Fahrzeuge zogen an ihm vorbei, erst auf Platz acht stabilisierte er sich. Eine Änderung am Frontflügel ging dabei nach hinten los, die beim nächsten Stopp zu zwei Dritteln wieder korrigiert wurde.

Beim folgenden Stopp unter Grün wurde er von mehreren Autos per Undercut überholt und fiel damit aus den Top 10 heraus. In Runde 142 gab es die nächste Gelbphase, als Josef Newgarden (Penske-Chevrolet; DNF) sich in die Mauer drehte. Diese Caution mündete in eine dritte Gelbphase, als Grosjean sich beim Restart endgültig aus dem Rennen verabschiedete.

Auch beim Restart danach ging es für Schumacher rückwärts. Er verlor erneut mehrere Plätze und stabilisierte sich auf P13. Ein Stopp unter Grün stand noch aus, bei dem Schumacher wieder von Undercuts abgefangen wurde. Dabei zog auch Scott Dixon (Ganassi-Honda) an ihm vorbei, der ihn daraufhin auf älteren Reifen längere Zeit blockierte.

30 Runden vor Schluss kam Dixon schließlich an die Box und Schumacher holte noch einmal auf den vor ihm fahrenden Alexander Rossi (ECR-Chevrolet; 11.) auf, konnte ihn aber nicht mehr attackieren. Stattdessen fing Santino Ferrucci (Foyt-Chevrolet; 12.) ihn auf den allerletzten Metern noch ab. Schumacher sah die Zielflagge als 13.

Sein Teamkollege Louis Foster (RLL-Honda; 10.) überholte ihn bereits bei seinem ersten Schwung an Positionsverlusten, fiel beim Boxenstopp unter Gelb in der Doppel-Caution wieder hinter Schumacher zurück, ging aber beim Restart erneut vorbei. Graham Rahal (RLL-Honda; 22.) erlebt hingegen ein Wochenende zum Vergessen.

O'Ward kämpft sich von schlechtem Stopp zurück

Den Sieg trug Patricio "Pato" O'Ward davon, der sich wirklich durchbeißen musste. Beim ersten Stopp unter Gelb ging sein Boxenstopp in die Hose und er fiel zunächst aus den Top 10 raus. Danach lieferte er sich sogar einige Duelle mit Mick Schumacher, in deren Zuge die Positionen mehrmals wechselten.

Nach der Doppel-Caution lag er immer noch nur auf der neunten Position, eilte danach aber mit gutem Speed und cleverer Strategie beim letzten Stopp an die Spitze. In Runde 196 übernahm er die Führung und verteidigte sie bis ins Ziel.

Zweiter wurde Scott McLaughlin, der sich überraschend vorne halten konnte. Er kam nämlich während der Doppel-Caution nicht an die Box und hatte damit dieselbe Strategie wie Scott Dixon. Während dieser weit zurückfiel, konnte sich McLaughlin auf den alten Firestone-Reifen im Spitzenfeld behaupten. Ihm fehlten nur 0,792 Sekunden auf den Sieg.

Einen wahren "Mic-Drop"-Moment lieferte Christian Lundgaard (McLaren-Chevrolet; 3.). Der Däne, der sein Cockpit bei McLaren aufgrund mangelhafter Oval-Leistungen am Saisonende räumen muss, fuhr sein erstes Podium auf einem Oval ein. Er verabschiedet sich damit mit einem Topresultat auf einer Ovalstrecke höchstwahrscheinlich in Richtung Ganassi.

Alex Palou (Ganassi-Honda; 5.) verpasste als Fünfter den vorzeitigen Titelgewinn, erhält aber bei der Fortsetzung des unterbrochenen ersten Rennens eine weitere Chance. Er führte gerade in der ersten Hälfte das Feld länger an, hinten heraus fehlte es ihm aber etwas an Feuerkraft gegen die Chevrolets. Er wurde hinter David Malukas (Penske-Chevrolet; 4.) Fünfter.

Start zur Fortsetzung des ersten Rennens ist um Mitternacht MESZ. (Alle Infos zum IndyCar-Double-Header in Milwaukee)

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