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IndyCar Phoenix 2026: Mick Schumacher nach Boxen-Pech ohne Chance

Mick Schumacher kämpft sich durch sein erstes Ovalrennen in der IndyCar-Serie - P18 nach Pech an der Box - Spektakuläres Rennen mit Sieg von Josef Newgarden

IndyCar Phoenix 2026: Mick Schumacher nach Boxen-Pech 18.

Mick Schumacher beendete sein erstes Ovalrennen als 18.

Foto: Penske Entertainment

Mick Schumacher (RLL-Honda; 18.) hat bei seiner Oval-Premiere das Ziel erreicht. Mehr war im Vorfeld eigentlich nicht zu verlangen, doch natürlich stellt sich die Frage, was drin gewesen wäre, hätte nicht der Schlagschrauber vorne rechts beim ersten Boxenstopp geklemmt. Schumacher verbrachte dadurch den Rest des Rennens außerhalb der Führungsrunde. (Ergebnis)

Eine Chance, die verlorene Runde zurückzugewinnen, ergab sich im weiteren Rennverlauf nicht mehr. Zwar gab es in Runde 142 von 250 eine dritte Gelbphase, allerdings kamen nicht alle Fahrzeuge zum Boxenstopp. Dadurch erhielt Schumacher, der kurz vorher drin war, keinen "Wave-by" und blieb außerhalb der Führungsrunde.

Dasselbe galt für die vierte Caution in Runde 208, als alle Fahrzeuge bereits ihren letzten regulären Stopp absolviert hatten. Wieder konnte Schumacher nicht profitieren, weil nur ein Teil der Fahrzeuge aus der Führungsrunde stoppte.

Als bestes Fahrzeug außerhalb der Führungsrunde hatte er auch niemanden, mit dem er direkt kämpfen konnte. So blieb er auf der 18. Position hängen, sammelte aber wertvolle Erfahrungen im Oval, da er auch mit Rundenrückstand im Verkehr fahren konnte. Später verlor er noch eine zweite Runde, weil er eine andere Boxenstrategie hatte.

Gigantische Rasmussen-Show, doch Newgarden siegt

Mann des Tages war Christian Rasmussen (Carpenter-Chevrolet; 14.). Der Däne, der bereits bei seinem Debüt-Sieg in Milwaukee im vergangenen Jahr mit verrückten Überholmanövern die IndyCar-Szene verblüffte, machte in Phoenix nahtlos dort weiter.

Von Platz 18 gestartet, stoppte Rasmussen bereits in der allerersten Gelbphase, die nach nur zehn Runden für den sehenswerten Dreher ohne Einschlag von Dennis Hauger (Coyne-Honda; 15.) verhängt wurde.

Danach fuhr er sich auf frischen Reifen durchs Feld und begeisterte wieder mit spektakulären Überholmanövern. Auch als sich die Reifenalter nach dem ersten regulären Stopp anglichen, war Rasmussen nicht zu stoppen. Immer wieder brach sein Auto in der verwirbelten Luft der Vorderleute aus, doch Rasmussen fing es immer wieder ab - eine spektakuläre Show.

Trotzdem reichte es nicht für den Sieg. Rasmussens Rennen begann sich in die falsche Richtung zu entwickeln, als mit Kyle Kirkwood (Andretti-Honda; 2.), Will Power (Andretti-Honda; 16.) und Scott Dixon (Ganassi-Honda; 7.) drei Fahrer in der vorletzten Caution draußen blieben, die Rasmussen erneut überholen musste.

Als er Power eingeholt hatte, der nach seinem Unfall im Qualifying von ganz hinten gestartet war, kam es zu einer Kollision. Offenbar hatte Powers Spotter nicht aufgepasst. Wie durch ein Wunder überstand Rasmussens Auto die Kollision, während Power einen Reifenschaden davontrug.

Zwar verteidigte Rasmussen die Führung fast bis ins Ziel, doch in der Schlussphase machten sich die Beschädigungen dann spürbar. Er fiel wie ein Stein in den letzten Runden zurück. Kirkwood war erster Profiteur, wurde aber sechs Runden vor Schluss von Josef Newgarden (Penske-Chevrolet; 1.) abgefangen. Penskes Strategie passte nicht ganz zu den Gelbphasen, weshalb sich Newgarden richtig durchbeißen musste.

Das gelang ihm letztlich und Newgarden siegte vor Kirkwood und Polesetter David Malukas (Penske-Chevrolet; 3.). Das nächste Rennen der IndyCar-Serie findet bereits am kommenden Wochenende auf dem neuen Stadtkurs von Arlington in Texas statt, der den "Triple-Header" zum Saisonauftakt beendet.

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