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Qualifyingbericht

IndyCar Portland 2026: Keine Power! Neuntes Q1-Aus für Mick Schumacher

Fehlende Leistung auf der Geraden ruiniert Mick Schumacher eine gute Qualifying-Runde, die ihn ins Q2 gebracht hätte - Felix Rosenqvist auf Pole

IndyCar Portland 2026: Keine Power! Neuntes Q1-Aus für Mick Schumacher

Ein ärgerliches Problem kostete Mick Schumacher den Q2-Einzug in Portland

Foto: Lumen Lumen

Die bittere Statistik bleibt bestehen: Mick Schumacher (RLL-Honda; 23.) hat es in der IndyCar-Serie noch nicht über Q1 hinausgeschafft. Diesmal hat es, wie es aus Teamquellen heißt, an einem mutmaßlichen technischen Problem gelegen. Er wird das Rennen vom 22. Startplatz in Angriff nehmen, weil Caio Collet (Foyt-Chevrolet; 18.) eine Strafe wegen Motorwechsels erhält. (Startaufstellung Portland)

Schumacher konnte sich in der ersten Gruppe, die die ungeraden Startplätze untereinander ausmacht, zunächst gut in Szene setzen. Nach dem ersten Schlagabtausch lag er sogar auf der vierten Position und vor seinem Teamkollegen Louis Foster (RLL-Honda; 13.), allerdings hatten einige Topfahrer da noch nicht den weichen Reifen verwendet.

Im zweiten Schlagabtausch wurden die Zeiten dann deutlich gesteigert. Auch Schumacher gelang eine Verbesserung, die aber nicht gut genug war. Seine Runde sah zunächst stark aus, dann aber verlor er aus noch ungeklärter Ursache auf der Geraden zwei Zehntelsekunden.

Der erste Verdacht fällt auf den Hybridantrieb, das Team untersucht das Problem momentan aber noch. Wie Teamquellen zu entnehmen ist, war die fahrerische Leistung Schumachers gut genug für Q2, das Problem habe allein am Geradeausspeed gelegen. An der Flügelstellung kann es nicht gelegen haben, das Abtriebsniveau entsprach dem seiner Teamkollegen.

Besonders bitter: Seine Zeit wäre in der zweiten Gruppe gut genug für den siebten Platz gewesen und hätte beinahe für den Einzug gereicht. Da aber die Startaufstellung jenseits von Platz 13 nicht nach Zeiten, sondern nach der Platzierung in den verschiedenen Gruppen sortiert wird, kam er nur auf P23 im Gesamt-Qualifying. Wäre er in Gruppe 2 gestartet, wäre es der 14. Startplatz gewesen.

Rosenqvist entreißt Palou Pole

In den weiteren Sitzungen wurden die Zeiten nicht mehr gesteigert. In Q3 kam es zur Tausendstelentscheidung in einem Dreikampf zwischen Felix Rosenqvist (MSR-Honda; 1.), Alex Palou (Ganassi-Honda; 2.) und Will Power (Andretti-Honda; 3.), der die letzten beiden Jahre das Rennen gewonnen hat - damals für Penske.

Rosenqvist setzte sich letztlich mit einer spektakulären Runde durch und entriss Palou die Bestzeit um 0,018 Sekunden. Power war auf Kurs zur Pole, hatte aber in Kurve 7 plötzlich heftiges Übersteuern und verpasste die Bestzeit um 30 Tausendstelsekunden.

"Das ist mir den ganzen Tag über nicht passiert. Die Reifen sind einfach durchgedreht. Das hat mich in jedem Fall eine Zehntelsekunde gekostet. Ich habe echt Spaß in diesem Team und werde für sie sehr bald eine Pole holen", sagt Power.

Das Rennen beginnt am Sonntagabend um 22:27 Uhr MESZ. (Alle Infos zum IndyCar-Rennen in Portland) Die erste Hürde wird die erste Schikane sein, in der es immer wieder zu Startchaos kommt.

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