Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Qualifyingbericht

IndyCar St. Louis: Schumacher bester Rookie im Qualifying - Palou auf Pole

Während Mick Schumacher, der im St.-Louis-Qualifying direkt als Erster fahren musste, der schnellste der drei Rookies ist, holt Alex Palou seine vierte Pole in Folge

IndyCar St. Louis: Schumacher bester Rookie im Qualifying - Palou auf Pole

Mick Schumacher startet auf dem Oval in St. Louis aus der neunten Reihe

Foto: Michael Michael

Das IndyCar-Qualifying auf dem World Wide Technology Raceway, dem kurzen Oval nahe St. Louis, ist am Samstag mit einer weiteren Galavorstellung von Alex Palou (Ganassi-Honda) zu Ende gegangen. Der Spanier, seines Zeichens viermaliger und amtierender IndyCar-Champion und außerdem aktueller Tabellenführer 2026, hat sich eine weitere Pole gesichert.

In der laufenden Saison ist es für Palou bereits die vierte Pole hintereinander, und das auf vier unterschiedlichen Streckentypen: Indianapolis-Rundkurs als permanente Rundstrecke, Indianapolis-Oval als großes Oval (Superspeedway), Detroit als Stadtkurs und nun auch noch St. Louis als kleines Oval (Short-Oval).

Wenn das Rennen in St. Louis mit seiner extrem späten Startzeit - in mitteleuropäische Zeit umgerechnet in der Nacht von Sonntag auf Montag um 3:25 Uhr MESZ - gestartet wird, dann wird Palou das Feld anführen. Mick Schumacher (Rahal-Honda) wird das 260-Runden-Rennen vom 18. Startplatz, und somit aus Reihe 9, in Angriff nehmen (IndyCar St. Louis: Zeitplan, TV, alle Infos).

Mick Schumacher in zwei Runden auf dritte Kommastelle gleichschnell

Das Qualifying wurde, wie auf kurzen Ovalen üblich, als Einzelzeitfahren über zwei fliegende Runden ausgetragen. Für die Startaufstellung gilt der Durchschnitt aus beiden Runden. Mick Schumacher, der anhand der umgekehrten Reihenfolge der aktuellen Punktewertung direkt als Erster ausrücken musste, fuhr seine beiden Runden auf die Tausendstelsekunde gleichschnell! Minimale Unterschiede gab es bei ihm erst auf der vierten Nachkommastelle.

Kurzum: Zweimal 26,425 Sekunden bedeuteten für Schumacher klarerweise auch einen Schnitt von 26,425 Sekunden (170,290 Meilen pro Stunde). "Leider hatte ich ein bisschen Untersteuern. Wäre das nicht gewesen, wäre ich glücklicher. Die Streckenbedingungen oder der Wind, was auch immer es war, haben die Strecke ein bisschen rutschig gemacht", so Schumacher, als er im TV-Interview mit Fox einen Vergleich zum vorangegangen Freien Training anstellte.

Von den 24 Piloten, die im Qualifying nach ihm an der Reihe waren, waren 17 schneller und sieben langsamer als Schumacher. Dessen Teamkollegen, nämlich Graham Rahal und Louis Foster, waren beide schneller. Sie haben sich die Startplätze 11 respektive 17 gesichert. In Reihen der drei Rookies im Feld war Schumacher auf P18 indes der schnellste. Caio Collet (Foyt-Chevrolet) fuhr auf Startplatz 20, Dennis Hauger (Coyne-Honda) auf Startplatz 24.

Alex Palou fährt als Letzter - und auf Pole

Die Pole wurde von Alex Palou mit einem Zwei-Runden-Schnitt von 25,809 Sekunden (174,353 Meilen pro Stunde) erzielt. Palou ging als als Letzter der 25 Piloten auf seine zwei fliegenden Runden, weil er der aktuelle Tabellenführer ist. Und einmal mehr zeigte er, warum. Mit 25,719 Sekunden fuhr Palou auch die absolute schnellste Zeit auf eine Runde gerechnet.

Zweitschnellster im Einzelzeitfahren hinter Palou war David Malukas (Penske-Chevrolet). Der Youngster aus Chicago, der beim Indy 500 so denkbar knapp am Sieg vorbeigeschrammt ist, wird das Rennen am Sonntag neben Polesetter Palou aus der ersten Reihe in Angriff nehmen.

Aus der zweiten Startreihe werden Vorjahressieger Kyle Kirkwood (Andretti-Honda) und Indy-500-Sieger Felix Rosenqvist (Shank-Honda) losfahren, gefolgt von Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet) und Marcus Armstrong (Shank-Honda) in der dritten Reihe Ergebnis: Qualifying in St. Louis.

Rinus VeeKay (Juncos-Chevrolet), der im vorangegangenen Freien Training einen Crash hatte, schaffte es im Qualifying auf den 13. Startplatz. Weit hinten in der Startaufstellung findet sich unter anderem der fünfmalige Polesetter in St. Louis, nämlich Will Power, wieder. In seinem ersten Qualifying auf diesem Oval, das er nicht als Penske-, sondern als Andretti-Pilot bestritt, ist für Power lediglich der 21. Startplatz herausgekommen.

UPDATE Sonntag, 4:00 Uhr MESZ: Im Anschluss an das Qualifying gab es in Rennabstimmung noch das Sondertraining zum Einfahren der oberen Linie ("High-Line-Practice") und anschließend noch das Abschlusstraining. Schnellster im 60-minütigen Abschlusstraining war Christian Lundgaard (McLaren-Chevrolet), während sich Mick Schumacher in der finalen Session vor dem Rennen als 17. klassierte.

Das erste und bis zum Sonntagabend einzige Rennen auf einem kurzen Oval im bisherigen Saisonverlauf wurde Anfang März auf dem Ein-Meilen-Oval in Phoenix von Josef Newgarden gewonnen. Auf dem unregelmäßig geformten 1,25-Meilen-Oval in St. Louis ist Newgarden mit fünf Siegen der Rekordsieger (IndyCar St. Louis: Zeitplan, TV, alle Infos).

Vorheriger Artikel IndyCar St. Louis 2026: Mick Schumacher in den Top 20 im FT1
Nächster Artikel IndyCar St. Louis: Mick Schumacher fährt bisher bestes Ergebnis ein