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IndyCar-Test in Phoenix: Takuma Sato an der Spitze

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IndyCar-Test in Phoenix: Takuma Sato an der Spitze
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Die Rahal-Letterman-Lanigan-Hondas bestimmen beim zweitägigen IndyCar-Test in Phoenix das Tempo: Indy-500-Sieger Takuma Sato mit Bestzeit

Mit einem zweitägigen Test in Phoenix haben sich die Teams und Fahrer der IndyCar-Serie auf die veränderten Bedingungen in der bevorstehenden Saison 2018 einschießen können. Die Fahrzeuge werden in diesem Jahr mit geringerem Abtrieb auf die Strecken gehen, was das Verhalten vor allem auf Ovalkursen beeinflusst. Mit den neuen Verhältnissen kam das Team von Rahal-Letterman-Lanigan offenbar am besten zurecht.

Vor allem Indy-500-Sieger Takuma Sato konnte sich bestens in Szene setzen. Der Japaner sicherte sich die besten Rundenzeiten in der ersten, dritten und vierten Testsession, Teamkollege Graham Rahal fuhr im zweiten Durchgang mit seinem Honda an die Spitze. "Der Test war für uns sehr erfolgreich, würde ich mal sagen", schmunzelt Sato nach seiner Bestmarke von 19,379 Sekunden (189,855 Meilen pro Stunde) im kleinen ISM-Raceway-Oval.

 

"Wir haben viele Dinge ausprobiert und dabei viel gelernt. Unser Auto ist definitiv schnell. Für uns Fahrer war es vor allem sehr lehrreich, da wir nun mit weniger Abtrieb einfach mehr Arbeit haben", fasst Sato seine Eindrücke zusammen. In der abschließenden Session am Samstagabend konnte sich der RLL-Honda-Pilot knapp gegen Penske-Fahrer Will Power (19,387 Sekunden) und AJ-Foyt-Haudegen Tony Kanaan (19,401) durchsetzen.

Der amtierende IndyCar-Champion Josef Newgarden (4.) küsste mit seinem Penske-Chevy mit der Startnummer 1 zwischenzeitlich ebenso die Mauer wie Ganassi-Star Scott Dixon. "Da waren ein paar Andretti-Autos, die etwas langsamer waren. In den ersten beiden Turnxs bin ich unten geblieben, aber als ich dann auf das Gas ging, kam das Heck. Ich habe die Mauer berührt, aber nur die hintere Aufhängung ein bisschen verbogen", sagt Dixon (7.) nach seinem Schreckmoment.

 

Die Piloten nutzen den letzten Durchgang für Qualifying-Versuche mit frischen Reifen, außerdem wurde das Verhalten der 2018er-Autos im Windschatten ausgetestet. Dabei wurde deutlich, dass Neuling Matheus Leist (AJ Foyt) noch einiges lernen muss. Der Brasilianer hatte insgesamt vier Unfälle, konnte sich in der Zeitenliste aber immerhin auf dem soliden zwölften Rang einreihen. Dale-Coyne-Rookie Pietro Fittipaldi überzeugte im letzten Durchgang als Zehnter.

"Schwierig, wirklich schwierig", beschreibt Tony Kanaan das Verhalten der veränderten Boliden im Verkehr. "Wir müssen das noch einiges lernen." Penske-Mann Will Power entgegnet: "Ich habe richtig Spaß im Auto, die 2018er-Fahrzeuge sind wirklich klasse. Wir waren immer gut unterwegs. Ich denke, wir haben sofort ein passendes Fenster gefunden. Aber das gilt wohl für einige andere auch, wenn ich mir die Zeitenlisten so anschaue."

 

Mit weiteren Testfahrten werden sich die Teams und Piloten nun auf den IndyCar-Saisonstart 2018 am 11. März in St. Petersburg vorbereiten.

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