IndyCar-Test Phoenix: Mick Schumacher kommt bei Halbzeit von Tag 2 voran!
Nach drei von sechs Stunden am Schlusstag des Ovaltests in Phoenix rangiert IndyCar-Rookie Mick Schumacher auf P16 gesamt, in den Top 10 in Alleinfahrt
Mick Schumacher hat sich beim Ovaltest in Phoenix schon deutlich gesteigert
Foto: Penske Entertainment
Halbzeit am zweiten und letzten Tag des IndyCar-Vorsaisontests für Ovalrennen in der Saison 2026. Auf dem Ein-Meilen-Oval in Phoenix drehten am Mittwochvormittag alle 25 IndyCar-Stammpiloten drei Stunden lang ihre Runden, um sich einerseits weiter zu gewöhnen an das unregelmäßige Oval, das in diesem Jahr erstmals seit 2018 wieder im Kalender auftaucht - andererseits, um bereits Abstimmungsarbeit für das Rennen am 7. März zu verrichten.
Beide genannten Punkte gelten grundsätzlich natürlich für alle Fahrer, insbesondere aber für die drei Rookies im Starterfeld: Mick Schumacher, Dennis Hauger, Caio Collet. Sie fuhren am ersten Testtag (Dienstag) zunächst eine knapp einstündige Rookie-Session zum Eingewöhnen. Anschließend waren sie in der vierstündigen Nachmittagssession gemeinsam mit den 22 anderen Stammfahrern auf der Strecke.
Am Mittwoch nun umfasste die Vormittagssession drei Stunden für alle 25 Stammpiloten. Bezogen auf die Rookies klassierte sich Mick Schumacher (Rahal-Honda) in dieser Session erstmals als der Schnellste, bezogen auf das gesamte Feld auf P16. Schumachers persönliche Bestzeit am Vormittag wurde mit 21,040 Sekunden notiert. Das bedeutet für ihn gegenüber dem Vortag eine Steigerung von fast einer ganzen Sekunde.
Das Bemerkenswerte daran: Wie schon am ersten Tag, so verzichtete Schumacher auch am Vormittag des zweiten Tages als einer von ganz wenigen Piloten auf Windschatten eines oder mehrerer vorausfahrender Autos.
Blickt man auf das Klassement der Rundenzeiten in Alleinfahrt, also ohne Unterstützung eines Windschattens, taucht Schumacher sogar auf P8 auf. Runden ohne Windschatten wurden am Mittwochvormittag von allen 25 Piloten registriert.
Schumacher hatte seine Zielsetzung für den Phoenix-Test am Ende des ersten Tages wie folgt formuliert: "Ich will hier einfach über alle Runden hinweg konstant sein, konstant auf der Strecke und konstant dahingehend, welche Veränderungen wir am Auto vornehmen. Ich glaube, bislang ist uns das gelungen. Das ist positiv."
Zweitschnellster Rookie am zweiten Testtag ist bislang Dennis Hauger (Coyne-Honda) mit einer Zeit von 21,164 Sekunden. Im Klassement der Vormittagssession reichte diese Zeit für P18. Der dritte Rookie - Caio Collet (Foyt-Chevrolet) - hatte am Dienstagnachmittag einen harmlosen Crash. Mit repariertem Auto belegte er am Mittwochvormittag P24.

Alexander Rossi (Carpenter-Chevrolet) hält bislang die Bestzeit beim Phoenix-Test
Foto: Penske Entertainment
Und ganz vorne? Nachdem die Bestzeit am Dienstag mit 20,859 Sekunden (172,605 Meilen pro Stunde) an Penske-Neuzugang David Malukas gegangen war, legte Alexander Rossi (Carpenter-Chevrolet) am Mittwoch gleich vormittags nach und schraubte die - Stand jetzt - Testbestzeit auf 20,637 Sekunden (174,444 Meilen pro Stunde). Wie tags zuvor von Malukas, so kam auch die Zeit von Rossi mit Unterstützung eines Windschattens zustande.
Am Nachmittag wird in Phoenix nochmals drei Stunden lang getestet.
Ergebnis IndyCar-Test in Phoenix (Mittwochvormittag):
01. Alexander Rossi (Carpenter-Chevrolet) - 20,637 Sekunden
02. Josef Newgarden (Penske-Chevrolet) - 20,646
03. Alex Palou (Ganassi-Honda) - 20,663
04. David Malukas (Penske-Chevrolet) - 20,718
05. Patricio O'Ward (McLaren-Chevrolet) - 20,724
06. Kyle Kirkwood (Andretti-Honda) - 20,730
07. Marcus Ericsson (Andretti-Honda) - 20,795
08. Christian Rasmussen (Carpenter-Chevrolet) - 20,835
09. Will Power (Andretti-Honda) - 20,838
10. Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet) - 20,878
11. Graham Rahal (Rahal-Honda) - 20,932
12. Felix Rosenqvist (Shank-Honda) - 20,943
13. Rinus VeeKay (Juncos-Chevrolet) - 20,954
14. Louis Foster (Rahal-Honda) - 20,966
15. Marcus Armstrong (Shank-Honda) - 20,987
16. Mick Schumacher (Rahal-Honda) - 21,040
17. Christian Lundgaard (McLaren-Chevrolet) - 21,061
18. Dennis Hauger (Coyne-Honda) - 21,164
19. Romain Grosjean (Coyne-Honda) - 21,169
20. Kyffin Simpson (Ganassi-Honda) - 21,177
21. Scott Dixon (Ganassi-Honda) - 21,222
22. Nolan Siegel (McLaren-Chevrolet) - 21,234
23. Sting Ray Robb (Juncos-Chevrolet) - 21,514
24. Caio Collet (Foyt-Chevrolet) - 21,598
25. Santino Ferrucci (Foyt-Chevrolet) - 22,234
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