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Testbericht
IndyCar Sebring-Test

IndyCar-Test Sebring: Penske mit Hybridmotor, McLaren mit Bestzeit

Während Will Power dem Chevy-Triebwerk mit Hybrid erste offizielle Runden aufbrummt, fährt Patricio O'Ward auf P1 - Felipe Nasr und Nick Cassidy dabei

IndyCar-Test Sebring: Penske mit Hybridmotor, McLaren mit Bestzeit

Die IndyCar-Gemeinde hat wieder Fahrt aufgenommen, wenngleich es bis zum ersten Rennen der neuen Saison IndyCar-Kalender 2023 noch knapp drei Wochen hin sind. Nur gut eine Woche nach dem offiziellen Vorsaisontest in Palm Springs (Kalifornien) hat eine Reihe von Teams nun in Sebring (Florida) getestet und damit die ersten Testtage außerhalb der offiziell angesetzten "verbraten". Fotos: IndyCar-Test in Sebring

Besonderes Augenmerk lag auf dem Penske-Team, das erstmals mit dem Hybridantrieb ausrückte, wie er ab der IndyCar-Saison 2024 Vorschrift sein wird. Zu dem seit über zehn Jahren bewährten 2,2-Liter-Turobmotor kommt dann eine Hybrideinheit (ERS) hinzu. Die wurde von Mahle konzipiert und wird nun von Chevrolet und Honda gemeinsam weiterentwickelt. Den ursprünglichen Plan, mit der Hybridtechnik auch gleich auf 2,4-Liter-Motoren umzurüsten, hat man bis auf Weiteres verworfen.

Zuständig für den ersten Test der vollen Hybrid-Konfiguration an einem 2,2-Liter-Motor von Chevrolet war der aktuelle Titelverteidiger Will Power. Um einen Rundenzeiten-Vergleich mit den anderen Teams, die komplett ohne Hybridkomponenten fuhren, ging es Penske, Chevrolet und Co. aber nicht.

Ein Vergleich ist auch gar nicht möglich, da der Motor mit Hybrideinheit um einiges schwerer ist als ohne. Nachdem IndyCar-Champion Power am Montag aufgrund eines Getriebeschadens nur 24 Runden geschafft hatte, gelangen ihm am Dienstag aufgrund eines neuerlichen Defekts sogar nur 14 Runden. So hatten sich Penske, Chevrolet und Co. den ersten offiziellen Einsatz mit voller Hybridtechnik nicht vorgestellt.

Grosjean und O'Ward mit Tagesbestzeiten

Gefahren wurde - wie bei IndyCar-Testfahrten in Sebring seit Jahren üblich - auf der 2,7 Kilometer langen und kurvenreichen Kurzanbindung. Diese lässt die zwei längsten Geraden des Sebring International Raceway außen vor.

Die Bestzeit der beiden Tage holte sich Patricio O'Ward (McLaren-Chevrolet) mit 51,882 Sekunden. Das ist auf vergleichbarem Niveau wie die Bestzeit vom Wintertest 2022. Damals war Andretti-Pilot Colton Herta mit 51,851 Sekunden der Schnellste gewesen.

Romain Grosjean

Romain Grosjean (Andretti-Honda) hatte am ersten Tag Bestzeit gesetzt

Foto: IndyCar Series

Apropos Andretti: Am Montag hatte diesmal Romain Grosjean mit 52,059 Sekunden Tagesbestzeit markiert. Im Gesamtergebnis beider Tage reiht sich der Franzose mit 0,177 Sekunden Rückstand auf O'Ward als Zweitschnellster ein.

Dazu sei gesagt, dass abgesehen von Will Power keiner der insgesamt 17 anwesenden Piloten an beiden Tagen fuhr. Die Andretti-Truppe mit Grosjean, Colton Herta, Kyle Kirkwood und Devlin DeFrancesco testete nur montags, die McLaren-Truppe mit O'Ward, Alexander Rossi und Felix Rosenqvist nur dienstags.

Comeback von Felipe Nasr - Debüt für Nick Cassidy

Bei Penske hatte man neben dem Hybridtest mit Will Power noch einen anderen Punkt auf der Agenda. Josef Newgarden und Scott McLaughlin setzten aus. Dafür absolvierte Felipe Nasr, der im neuen Langstreckenprogramm des Teams den Porsche 963 fährt, erstmals seit drei Jahren wieder einen IndyCar-Test. Zuletzt war der Brasilianer beim Vorsaisontest 2020 auf dem Circuit of The Americas in Austin für das Carlin-Team im Einsatz gewesen.

Bei Ganassi kam in Abwesenheit der Stammfahrer Scott Dixon, Alex Palou und Marcus Ericsson gar ein Debütant zum Einsatz: Nick Cassidy. Für den Formel-E-Piloten aus Neuseeland waren es die ersten Runden am Steuer eines IndyCar-Boliden. Er fuhr am Dienstag den #10 Ganassi-Honda, der normalerweise von Alex Palou pilotiert wird.

Ob sich für Cassidy daraus mittelfristig ein Karriereweg ergibt, wird sich zeigen. 2024 wird Ganassi aller Voraussicht nach genau dieses Cockpit frei haben, wenn Palou - ein Jahr später als eigentlich gewollt - zu McLaren wechselt.

Will Power

Will Power - als einziger mit Hybridmotor im Einsatz - schaffte nur 38 Runden

Foto: IndyCar Series

Die meisten Runden drehte unterm Strich Ganassi-Rookie Marcus Armstrong mit 251 am Montag zurückgelegten Umläufen. Conor Daly (Carpenter-Chevrolet), der ebenfalls nur montags fuhr, liegt mit 247 Runden knapp dahinter. Die wenigsten Runden - abgesehen von den lediglich 38 von Will Power - fuhr McLaren-Neuzugang Alexander Rossi mit immerhin 102.

Diejenigen Teams, die in Sebring nicht vor Ort waren, weil sie einen anderen Testplan verfolgen - es handelt sich um Coyne, Rahal und Shank - treffen beim IndyCar-Saisonauftakt (3. bis 5. März in St. Petersburg) auf Andretti, Ganassi, McLaren, Penske und Co.

Ergebnis IndyCar-Test in Sebring (Montag/Dienstag):

01. Patricio O'Ward (McLaren-Chevrolet) - 51,882 Sekunden (124 Runden)

02. Romain Grosjean (Andretti-Honda) - 52,059 Sekunden (216)

03. Kyle Kirkwood (Andretti-Honda) - 52,089 (175)

04. Alexander Rossi (McLaren-Chevrolet) - 52,134 (102)

05. Callum Ilott (Juncos-Chevrolet) - 52,137 (173)

06. Marcus Armstrong (Ganassi-Honda) - 52,217 (251)

07. Felix Rosenqvist (McLaren-Chevrolet) - 52,236 (134)

08. Felipe Nasr (Penske-Chevrolet) - 52,239 (136)

09. Devlin DeFrancesco (Andretti-Honda) - 52,253 (149)

10. Conor Daly (Carpenter-Chevrolet) - 52,271 (247)

11. Colton Herta (Andretti-Honda) - 52,297 (184)

12. Rinus VeeKay (Carpenter-Chevrolet) - 52,314 (233)

13. Santino Ferrucci (Foyt-Chevrolet) - 52,356 (114)

14. Nick Cassidy (Ganassi-Honda) - 52,518 (156)

15. Benjamin Pedersen (Foyt-Chevrolet) - 52,539 (127)

16. Agustin Canapino (Juncos-Chevrolet) - 52,730 (186)

---

17. Will Power (Penske-Chevrolet) - 53,693 (38) *

* mit Hybridmotor

Mit Bildmaterial von IndyCar Series.

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