Mario Andretti: Top 5 für Fernando Alonso beim Indy 500 möglich

geteilte inhalte
kommentare
Mario Andretti: Top 5 für Fernando Alonso beim Indy 500 möglich
Autor: Edd Straw
Übersetzung: André Wiegold
27.05.2017, 07:47

Laut Mario Andretti hat Formel-1-Pilot Fernando Alonso gute Chancen, beim 101. Indy 500 ein gutes Resultat zu erzielen, wenn er keinerlei Fehler macht.

Mario Andretti
Mario Andretti, Lotus 79 Ford
Mario Andretti; Michael Andretti, Andretti Autosport; Zak Brown, McLaren-Chef
Mario Andretti
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Auto von Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda; Charlie Kimball, Chip Ganassi Racing, Honda
Fernando Alonso, Andretti Autosport, Honda

Der F1-Fahrer wird beim legendären Rennen in Indianapolis für Andretti Autosport im Mclaren-Honda sein Ovalrennsport-Debüt geben.

"Fernando ist ein Kandidat für die Top 5, wenn er fehlerfrei bleibt", sagte Andretti gegenüber Motorsport.com. "Sein Ziel ist es, zu gewinnen. Als Champion darf man auch kein anderes Ziel haben, egal wo man antritt. Wenn man anfängt, die Situation zu analysieren und sich denkt 'vielleicht habe ich keine richtige Chance', dann hat man bereits verloren."

"Er ist hier, um seinen Job zu erledigen und das Maximum herauszuholen. Er hat jeden Grund, selbstbewusst zu sein. Es wäre für mich keine Überraschung gewesen, hätte er sich die Pole-Position geschnappt."

Laut Andretti sei es auch wichtig, dass sein Sohn, Michael Andretti, allen 6 Fahrern im Team die Daten des anderen zur Verfügung stellt. Dadurch habe Alonso schnell von den anderen Piloten lernen können.

Im Jahr 2014 wurden NASCAR-Champion Kurt Busch die Daten bei seinem Indy-500-Auftritt ebenfalls zugänglich gemacht. Damals hat sich diese Maßnahme schon als Erfolg herausgestellt.

"Michael verfolgt eine Politik des offenen Buches", verriet Mario Andretti. "Man kann sich die Daten von jedem einzelnen Fahrer ansehen. Auf den Blättern steht drauf, was bisher passiert ist, welches Setup genutzt wird und viele weitere Dinge."

"Das ist ein Luxus, vor allem für jemanden, der zum 1. Mal hier ist. Kurt Busch saß zuvor nie in einem Monocock-Rennwagen. Für ihn war es aber wie das Wasser für eine Ente und so landete er auf einem respektablen 6. Platz. Das lag an ihm und nicht nur an der Strategie."

"Es ging das Rennen sehr clever an. Meist hielt er sich im Mittelfeld auf und als er sich dann endlich richtig wohlfühlte, begann er, Druck zu machen."

Laut Andretti habe Alonso keine Angst, im Verkehr mit rund 355 Kilometern pro Stunden zu fahren. Da er diese Situation bisher nur im Freien Training erlebt habe, sei das Rennen für den Spanier aber eine völlig neue Herausforderung.

Bildergalerie: Fernando Alonso beim 101. Indy 500

"Ich habe gesehen, wie er im Training mit 10 bis 12 Fahrzeugen unterwegs war. Er ist nicht zaghaft und hatte keine Angst in eine Kurve zu gehen, obwohl er direkt am Getriebe eines vorausfahrenden Piloten hing. Nicht jeder Fahrer hat diese Fähigkeiten oder den Willen, das zu tun."

"Wir werden sehen, wie das Rennen verläuft. Beim Training sind noch alle nett zueinander. Im Rennen, wenn es um etwas geht, wird das anders sein. Er hat aber die Fähigkeit damit umzugehen. Es gibt nichts, was ihm Angst macht."

Nächster IndyCar Artikel
MotoGP-Boss: Alonso beim Indy 500 unter Ecclestone unmöglich

Previous article

MotoGP-Boss: Alonso beim Indy 500 unter Ecclestone unmöglich

Next article

Indy 500 2017: Helio Castroneves mit Bestzeit im Abschlusstraining

Indy 500 2017: Helio Castroneves mit Bestzeit im Abschlusstraining