IndyCar-Vorschau 2019: Auf ein Neues im Duell Chevy vs. Honda

geteilte inhalte
kommentare
IndyCar-Vorschau 2019: Auf ein Neues im Duell Chevy vs. Honda
Autor:
06.03.2019, 10:38

Am Wochenende beginnt in St. Petersburg (Florida) die IndyCar-Saison 2019: Bunt gemischtes Starterfeld, Ersteinsatz für neues Team und zwei neue Rennen

Es geht wieder los! Nach sechs Monaten ohne Rennen nimmt die IndyCar-Serie am kommenden Wochenende endlich auch abseits vereinzelter Testfahrten wieder ihren Fahrbetrieb auf. Auf dem Stadtkurs in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida geht am Sonntag der inzwischen traditionelle Saisonauftakt über die Bühne.

Die Ausgangslage: 24 Piloten sind für den IndyCar-Saisonauftakt 2019 gemeldet. Dabei treffen unter anderem sieben ehemalige Champions - Scott Dixon, Sebastien Bourdais, Josef Newgarden, Simon Pagenaud, Will Power, Ryan Hunter-Reay und Tony Kanaan - auf vier Rookies, die für die gesamte Saison gesetzt sind - Marcus Ericsson, Felix Rosenqvist, Santino Ferrucci und Colton Herta.

Fotostrecke: Die IndyCar-Autos 2019:

Fotostrecke
Liste

#2: Josef Newgarden, Team Penske, Chevrolet

#2: Josef Newgarden, Team Penske, Chevrolet
1/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Champion 2017

#4: Matheus Leist, A.J. Foyt Racing, Chevrolet

#4: Matheus Leist, A.J. Foyt Racing, Chevrolet
2/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

#5: James Hinchcliffe, Schmidt Peterson Motorsports, Honda

#5: James Hinchcliffe, Schmidt Peterson Motorsports, Honda
3/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

#7: Marcus Ericsson, Schmidt Peterson Motorsports, Honda

#7: Marcus Ericsson, Schmidt Peterson Motorsports, Honda
4/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Rookie 2019

#9: Scott Dixon, Chip Ganassi Racing, Honda

#9: Scott Dixon, Chip Ganassi Racing, Honda
5/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Champion 2003, 2008, 2013, 2015, 2018 und Indy-500-Sieger 2008

#10: Felix Rosenqvist, Chip Ganassi Racing, Honda

#10: Felix Rosenqvist, Chip Ganassi Racing, Honda
6/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Rookie 2019

#12: Will Power, Team Penske, Chevrolet

#12: Will Power, Team Penske, Chevrolet
7/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Champion 2014 und Indy-500-Sieger 2018

#14: Tony Kanaan, A.J. Foyt Racing, Chevrolet

#14: Tony Kanaan, A.J. Foyt Racing, Chevrolet
8/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Champion 2004 und Indy-500-Sieger 2013

#15: Graham Rahal, Rahal Letterman Lanigan Racing, Honda

#15: Graham Rahal, Rahal Letterman Lanigan Racing, Honda
9/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

#18: Sebastien Bourdais, Dale Coyne Racing, Honda

#18: Sebastien Bourdais, Dale Coyne Racing, Honda
10/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

ChampCar-Champion 2004, 2005, 2006, 2007

#19: Santino Ferrucci, Dale Coyne Racing, Honda

#19: Santino Ferrucci, Dale Coyne Racing, Honda
11/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Rookie 2019

#20: Ed Jones, Ed Carpenter Racing, Chevrolet *

#20: Ed Jones, Ed Carpenter Racing, Chevrolet *
12/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

* Ed Jones fährt die Rundkurs-Rennen, Ed Carpenter die Ovalrennen

#21: Spencer Pigot, Ed Carpenter Racing, Chevrolet

#21: Spencer Pigot, Ed Carpenter Racing, Chevrolet
13/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

#22: Simon Pagenaud, Team Penske, Chevrolet

#22: Simon Pagenaud, Team Penske, Chevrolet
14/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Champion 2016

#23: Patricio O'Ward, Carlin, Chevrolet *

#23: Patricio O'Ward, Carlin, Chevrolet *
15/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

* Patricio O'Ward (IndyCar-Rookie 2019) teilt sich das Cockpit mit Charlie Kimball. Das Foto zeigt RC Enerson, der beim Austin-Test fuhr, nach O'Wards Verfplichtung aber nicht für Rennen vorgesehen ist.

#26: Zach Veach, Andretti Autosport, Honda

#26: Zach Veach, Andretti Autosport, Honda
16/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

#27: Alexander Rossi, Andretti Autosport, Honda

#27: Alexander Rossi, Andretti Autosport, Honda
17/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

Indy-500-Sieger 2016

#28: Ryan Hunter-Reay, Andretti Autosport, Honda

#28: Ryan Hunter-Reay, Andretti Autosport, Honda
18/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Champion 2012 und Indy-500-Sieger 2014

#30: Takuma Sato, Rahal Letterman Lanigan Racing, Honda

#30: Takuma Sato, Rahal Letterman Lanigan Racing, Honda
19/24

Foto: Phillip Abbott / Motorsport Images

Indy-500-Sieger 2017

#32: Kyle Kaiser, Juncos Racing, Chevrolet *

#32: Kyle Kaiser, Juncos Racing, Chevrolet *
20/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

* ausgewählte Rennen

#59: Max Chilton, Carlin, Chevrolet

#59: Max Chilton, Carlin, Chevrolet
21/24

Foto: Michael L. Levitt / Motorsport Images

#60: Jack Harvey, Meyer Shank Racing, Honda *

#60: Jack Harvey, Meyer Shank Racing, Honda *
22/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

* ausgewählte Rennen

#88: Colton Herta, Harding Steinbrenner Racing, Honda

#88: Colton Herta, Harding Steinbrenner Racing, Honda
23/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

IndyCar-Rookie 2019

#98: Marco Andretti, Andretti Herta Autosport, Honda

#98: Marco Andretti, Andretti Herta Autosport, Honda
24/24

Foto: Scott R LePage / Motorsport Images

Abgerundet wird das Starterfeld von Routiniers wie James Hinchcliffe, Graham Rahal, Takuma Sato und Marco Andretti, von aufstrebenden Piloten, die noch nicht allzu lange IndyCar fahren, wie Matheus Leist, Spencer Pigot, Zach Veach, Alexander Rossi und Max Chilton, sowie von Teilzeitpiloten wie Ed Jones, Charlie Kimball, Jack Harvey und Ben Hanley.

IndyCar-Debüt für DragonSpeed

Ben Hanley

Ben Hanley und DragonSpeed geben in St. Petersburg ihr IndyCar-Debüt

Hanley ist 2019 für fünf Saisonrennen vorgesehen und gibt in St. Petersburg ebenso sein IndyCar-Debüt wie sein Arbeitgeber: DragonSpeed. Der an der gegenüberliegenden Florida-Küste stationierte Rennstall ist vor allem aus der Langstreckenszene bekannt. In der WEC, der ELMS und der IMSA setzte DragonSpeed schon häufiger auf Hanley.

Nun nimmt man gemeinsam das Abenteuer IndyCar in Angriff. Bei den Testfahrten im Winter war DragonSpeed noch nicht mit von der Partie. Der Shakedown des #81 Dallara-Chevrolet mit Hanley am Steuer fand erst am Montag dieser Woche in Sebring statt.

Titelverteidiger Dixon wieder mit der 9

Scott Dixon

Ganassi-Star Scott Dixon ist nach seinem fünften Titel einmal mehr der Gejagte

Technisch gesehen markiert die IndyCar-Saison 2019 die zweite mit der Einheits-Aerodynamik am inzwischen bewährten Dallara-Chassis. Nachdem der Titel 2018 dank Ganassi-Pilot Scott Dixon an das Honda-Lager ging und der Sieg beim prestigeträchtigen Indy 500 dank Penske-Pilot Will Power an Chevrolet, treffen die seit 2013 beiden einzigen Hersteller der IndyCar-Serie nun erneut aufeinander. Ein dritter Hersteller lässt weiter auf sich warten.

Dixon macht 2019 Jagd auf seinen bereits sechsten IndyCar-Titel, wobei er erneut mit seiner traditionellen Startnummer 9 antritt. Die 1 wählte der Neuseeländer lediglich nach seinem ersten Titelgewinn (2003), erlebte damit aber eine enttäuschende Saison 2004. So setzt er seitdem auch als Titelverteidiger stets auf seine angestammte Startnummer.

Zwei neue Rennen im Kalender

Circuit of the Americas (COTA) in Austin

Der Circuit of the Americas in Austin ist erstmals Teil des IndyCar-Kalenders

Insgesamt stehen im IndyCar-Kalender 2019 wieder 17 Rennen auf dem Programm. Das Ein-Meilen-Oval in Phoenix ist nicht mehr dabei. Dafür wird erstmals auf dem Circuit of the Americas in Austin gefahren. Dort fand im Februar der offizielle Vorsaisontest statt.

Und nach diesem Austin-Test zog der Formel-1-erfahrene IndyCar-Rookie Marcus Ericsson interessante Vergleiche zwischen den beiden Top-Formelrennserien. Das Finale der neuen IndyCar-Saison findet nicht mehr in Sonoma, sondern erstmals seit 1996 wieder in Laguna Seca statt. Auch dort wurde im Februar bereits getestet.

Bourdais mit Hattrick beim Auftakt?

Sebastien Bourdais

Sebastien Bourdais startete 2017 und 2018 mit St.-Petersburg-Sieg in die Saison

Derweil ist St. Petersburg zum bereits elften Mal Austragungsort des Saisonauftakts. In den vergangenen beiden Jahren triumphierte jeweils Sebastien Bourdais im Coyne-Honda über die Topteams Penske, Ganassi, Andretti und Co.

Schafft Bourdais, der 2003 an gleicher Stelle beim damaligen CART-Saisonauftakt sein IndyCar-Debüt gegeben hatte, nun den Hattrick in seiner US-Wahlheimat? Oder gelingt einem der Rookies, wie etwa Ericsson oder Rosenqvist, beim Debüt auf Anhieb ein Sieg? Dieses Kunststück war zuletzt Nigel Mansell gelungen, als amtierender Formel-1-Weltmeister beim CART-Saisonauftakt 1993 in Surfers Paradise.

Apropos Formel 1: Für den IndyCar-Saisonhöhepunkt 2019, das Indy 500 am 26. Mai, hat sich unter anderem der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso angekündigt. Er wird den #66 McLaren-Chevrolet fahren. Ebenfalls wieder mit dabei ist dann auch der dreimalige Indy-500-Sieger Helio Castroneves im vierten Penske-Chevrolet.

DAZN überträgt live

Der Start zum IndyCar-Saisonauftakt 2019, dem Firestone Grand Prix von St. Petersburg, erfolgt am Sonntag kurz nach 13:30 Uhr Ortszeit. Weil die Zeitumstellung auf Sommerzeit in den USA bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag - und somit drei Wochen früher als in Mitteleuropa - erfolgt, bedeutet dies in MEZ umgerechnet eine Startzeit von 18:30 Uhr. Der Streaming-Dienst DAZN überträgt live.

Video: IndyCar-Auftakt 2019 - Vorschau und Vorhersagen:

Mit Bildmaterial von LAT.

Rahal will in IndyCar-Saison 2019 allen "ein Dorn im Auge" sein

Vorheriger Artikel

Rahal will in IndyCar-Saison 2019 allen "ein Dorn im Auge" sein

Nächster Artikel

IndyCar 2019: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel

IndyCar 2019: Übersicht Fahrer, Teams und Fahrerwechsel
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie IndyCar
Urheber Mario Fritzsche