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Jacques Villeneuve: IndyCar-Spaltung in den 90er-Jahren "dank" Ecclestone

Jacques Villeneuve ist überzeugt, dass Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone eine treibende Kraft hinter der Gründung der Indy Racing League (IRL) von Tony George war.

1. Jacques Villeneuve, Team Green, Reynard-Ford, mit Tony George
Jacques Villeneuve, Venturi
Rick Mears, Rick Mears, Team Penske, Penske-Chevrolet, Michael Andretti, Newman/Haas Racing, Lola-Chevrolet
Nigel Mansell, Newman/Haas Racing, Lola-Ford
1. Jacques Villeneuve, Team Green, Reynard-Ford
Jacques Villeneuve
Alex Zanardi, Chip Ganassi Racing, Reynard-Honda
Start: James Hinchcliffe, Schmidt Peterson Motorsports Honda, führt

Anfang und Mitte der 1990er-Jahre erfreute sich die CART- beziehungsweise IndyCar-Serie stetig wachsender Beliebtheit. Grund dafür waren zum einen die packenden Rennen auf spektakulären Strecken, die von Stadtkursen über permanente Rundkurse, einem Flugplatzkurs sowie kurzen Ovale und Superspeedways alles abdeckte.

Der 2. Grund für die wachsende Popularität der IndyCar-Szene war nicht zuletzt die Tatsache, dass Nigel Mansell im Winter 1992/1993 als amtierender Formel-1-Weltmeister die Fronten wechselte und auf Anhieb IndyCar-Champion wurde. Der Brite schaffte sogar das Kunststück, eine Woche lang Inhaber beider Titel zu sein, weil Alain Prost den Formel-1-Titel 1993 mit Williams eine Woche später errang als Mansell den IndyCar-Titel 1993 mit Newman/Haas.

2 Jahre nach Mansell setzte sich Jacques Villeneuve die IndyCar-Krone auf und gewann in jener Saison zudem das prestigeträchtige Indy 500. Rückblickend ist der Kanadier überzeugt, dass der Indy-500-Sieg nicht nur der Grundstein war, um Frank Williams zu überzeugen, ihn für 1996 in die Formel 1 zu holen. Villeneuve ist darüber hinaus überzeugt, dass die für 1996 implementierte Indy Racing League (IRL) und damit die Abspaltung von der CART-Serie nicht zuletzt auf Bernie Ecclestone zurückzuführen war.

"Ich glaube, er (Ecclestone; Anm. d. Red.) hat dabei mitgewirkt, dass es 2 separate IndyCar-Serien gab. Aus diesem Grund ging der IndyCar-Sport den Bach runter. Und der Grund dafür wiederum war, weil sich abzeichnete, dass die Formel 1 Schaden nimmt. Ich schätze, dass nervte Bernie", so Villeneuve anlässlich der Autosport International Show in Birmingham.

Fotos aus der Karriere von Jacques Villeneuve

Nach seinem Indy-500-Sieg und IndyCar-Titel 1995 wechselte Villeneuve zur Saison 1996 tatsächlich zu Williams in die Formel 1, wurde dort als Rookie Vize-Weltmeister und ein Jahr später Weltmeister. 3 Jahre nach Villeneuve wechselte auch der zweimalige und amtierende CART-Champion Alex Zanardi zu Williams in die Formel 1, konnte im Unterschied zu Villeneuve aber keine Bäume ausreißen und wechselte zur Saison 2001 wieder zurück.

Derweil fristete die von Tony George ins Leben gerufene IRL lange Zeit ein Dasein im Schatten der CART-Serie. Letztgenannte ging im Jahr 2003 jedoch bankrott und wurde für 2004 von Gerald Forsythe, Paul Gentilozzi und Kevin Kalkhoven zur ChampCar-Serie umfunktioniert. Als auch diese nach 4 Jahren bankrott ging, kam es im Frühjahr 2008 zur Wiedervereinigung mit der IRL und damit zur Implementierung der heutigen IndyCar-Serie, deren Kronjuwel das Indy 500 ist.

 

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