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Marcus Armstrong freut sich auf Mick Schumacher: Wiedervereint in Amerika

Mick Schumacher trifft bei Meyer Shank Racing in der IndyCar-Saison 2027 auf einen alten Bekannten: Marcus Armstrong freut sich auf seinen Teamkollegen

Marcus Armstrong freut sich auf Mick Schumacher: Wiedervereint in Amerika

Marcus Armstrong freut sich auf die erneute Zusammenarbeit mit Mick Schumacher

Foto: Gavin Gavin

Die Vertragsbestätigung von Mick Schumacher bei Meyer Shank Racing für die IndyCar-Saison 2027 sorgt bei seinem künftigen Teamkollege Marcus Armstrong für Begeisterung. Für den Neuseeländer ist der Deutsche kein Unbekannter: Beide verbindet eine langjährige gemeinsame Vergangenheit im europäischen Motorsport.

"Wir waren schon im Kart Teamkollegen, als wir etwa 13 Jahre alt waren", erinnert sich Armstrong an die ersten gemeinsamen Anfänge zurück. "Während der Zeit bei Ferrari [Driver Academy] waren wir gefühlt fünf Jahre lang quasi Teamkollegen. Wir kennen uns also extrem gut."

Die Vertrautheit aus Jugendtagen erleichtere den Einstieg für das neue MSR-Duo ungemein. "Ist es ein gutes Gefühl, mit ihm zusammenzuarbeiten? Definitiv ja. Ich denke, das wird eine sehr gute Kombination", zeigt sich der 26-jährige Neuseeländer überzeugt.

Nachdem Armstrong bisher mit Felix Rosenqvist eng befreundet war, schmerzt dessen Abschied zwar, aber: "Es ist cool, wieder jemanden im Team zu haben, mit dem ich sehr vertraut bin."

Gemeinsame Jahre bei Prema und in Maranello

Die Parallelen in den Karrieren von Schumacher und Armstrong sind auffällig. Beide durchliefen die Schule des europäischen Formelsports und feierten ihre größten Erfolge in den Juniorserien für dieselbe Mannschaft: das italienische Traditionsteam Prema.

In der Formel 3 2018 teilten sich die beiden bei Prema sogar die Box direkt. Während Schumacher in der zweiten Saisonhälfte seine Siegesserie durchzog und sich den Titel sicherte, belegte Armstrong in seiner ersten Formel-3-Saison den fünften Gesamtrang.

Darüber hinaus waren beide über Jahre hinweg Säulen der Ferrari Driver Academy (FDA). Armstrong wurde bereits Ende 2016 in den Nachwuchskader von Maranello aufgenommen, Schumacher stieß Anfang 2019 hinzu. In den Folgejahren absolvierten beide nicht nur gemeinsame Simulator- und technische Sitzungen in Italien, sondern fuhren 2020 auch gemeinsam in der Formel 2.

In der Formel 2 schenkten sich die beiden künftigen Teamkollegen nichts

In der Formel 2 schenkten sich die beiden künftigen Teamkollegen nichts

Foto: Bryn Lennon/Getty Images

Wieder holte Schumacher mit einer starken zweiten Saisonhälfte für Prema den Meistertitel. Armstrong hatte bei ART als Teamkollege von Christian Lundgaard, der ebenfalls in der IndyCar-Serie aktiv ist, einen starken Saisonstart mit zwei Podiumsplätzen an den ersten beiden Wochenenden. Dann geriet er aber neben die Spur und wurde nur 13. der Meisterschaft.

Formel-1-Erfahrung als Trumpf für Meyer Shank Racing

Dass Schumacher nach zwei Formel-1-Jahren bei Haas und seiner Zeit als Reservefahrer bei Mercedes tiefe Einblicke in die Königsklasse erhalten hat, sieht Armstrong als enormen Vorteil für das Meyer-Shank-Team.

"Wir kommen aus einem ähnlichen Umfeld und sind beide zusammen in Europa Rennen gefahren", erklärt Armstrong. "Aber es ist immer wertvoll, wenn jemand die Perspektive aus der Formel 1 einbringt. Gerade wegen des enormen technologischen Fortschritts dort ist es ein echter Gewinn, jemanden im Team zu haben, der erst vor Kurzem dort involviert gewesen ist."

Auch technisch traut Armstrong seinem alten Bekannten viel zu: "Mick ist extrem fit und gut strukturiert, was die technische Seite angeht. Ich denke, insgesamt wird uns das als Team in genau die richtige Richtung pushen."

Zusammen mit der technischen Allianz zwischen Meyer Shank Racing und Chip Ganassi Racing sieht Armstrong das Team für 2027 hervorragend aufgestellt: "Das ganze Gefüge wird im kommenden Jahr sicher einen neuen Vibe bekommen, und es ist großartig, Mick an Bord zu haben."

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