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Mick Schumacher gesteht: Seit Unfall in St. Petersburg verletzt!

Mick Schumacher fährt seit dem Unfall in der Startrunde in St. Petersburg mit einer Verletzung, wie er durchblicken lässt - Bekanntes Leiden bei den IndyCars

Mick Schumacher gesteht: Seit Unfall in St. Petersburg verletzt!

Mick Schumacher erleidet ein altes IndyCar-Problem: Handgelenksverletzung nach Einschlag

Foto: Michael Michael

Der Unfall in der Startrunde beim IndyCar-Saisonauftakt in St. Petersburg hat für Mick Schumacher größere Folgen als zunächst gedacht: Seit er in die von Sting Ray Robb ausgelöste Kollision in Kurve 4 verwickelt wurde, fährt er mit Schmerzen im linken Handgelenk. Aufgrund des kompakten Kalenders will er sich aber frühestens nach der Saison operieren lassen.

"Leider ist mir in St. Pete nach dem Unfall ein Stück im Handgelenk abgebrochen, womit ich noch immer zu kämpfen habe. Das heißt, eigentlich komme ich aus dem Auto raus und habe Schmerzen, was natürlich suboptimal ist", sagt der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher im Interview mit Sky.

"Und das wird auch eine wahrscheinliche Operation sein, Ende des Jahres. Einfach, um das alles wieder zusammenzubringen. Aber ja, es ist auf jeden Fall anstrengend und dementsprechend muss ich im Moment mit der rechten Hand ein bisschen mehr machen."

Handverletzungen ein altes IndyCar-Thema

Hand- und Handgelenksverletzungen sind in der IndyCar-Serie ein Dauerbrenner. Da die Fahrzeuge über keinerlei Servolenkung verfügen, geht die Kraft bei einem Einschlag in ein Hindernis ungefiltert auf die Hände über.

Besonders gefürchtet ist der Kickback-Effekt, wenn die Räder durch einen Aufprall schlagartig in eine andere Richtung gerissen werden, was sich unmittelbar auf das Lenkrad überträgt. In anderen Serien wie der Formel 1 übertragen sich die Kräfte wegen der Servolenkung weniger stark, obschon auch hier Handverletzungen, wie etwa bei Daniel Ricciardo 2023, durchaus vorkommen. Allerdings deutlich seltener.

Beispielsweise verletzte sich in der IndyCar-Serie Kyle Kirkwood 2022 bei einem Einschlag in Detroit an der Hand. J.R. Hildebrand trug 2017 Knochenbrüche bei einer Kollision in Long Beach davon. Auch Mick Schumachers heutiger Fahrercoach Ryan Briscoe brach sich 2013 durch einen Unfall das Handgelenk und konnte danach nie wieder an seine früheren Erfolge anknüpfen.

Positives Feedback trotz ausbaufähiger Resultate

Schumachers Start in die US-Serie verlief ergebnistechnisch mühsam: Mit Startplatz vier in Phoenix gelang ihm zwar ein frühes Highlight, doch die Rennresultate sind mit einem Ausfall und den Plätzen 18, 22, 24 und 17 noch ausbaufähig. (Tempo-Analyse der ersten vier Rennen) Er selbst setzt sich dabei jedoch nicht unter Druck und konzentriert sich auf die interne Wahrnehmung:

"Ehrlich gesagt habe ich mir gar keine Nachrichten angeguckt. Ich glaube, das ist wahrscheinlich hilfreich, weil ich hier so weit weg von allem bin, dass ich da eigentlich gar nicht drauf hören muss. Im Fahrerlager kam es relativ gut an, was wir bislang gemacht haben - was ich zu Anfang sogar ein bisschen seltsam fand."

Schumacher ergänzt: "Ich dachte mir, ich müsste mich vor einem möglichen Shitstorm schützen, aber das war gar nicht so. Im Gegenteil, die Leute waren eher happy darüber, wie ich die Sachen angehe. Persönlich habe ich dadurch mehr gelernt als alles andere. Es ist okay, Fehler zu machen und daraus zu lernen, wenn es mal nicht gut gelaufen ist. Man muss sich in die richtige Richtung bewegen, um es besser zu machen. Das Gefühl, wirklich ein Team hinter sich zu haben, das einen pusht, ist sehr speziell und angenehm."

Mit dem Indianapolis 500 steht im Mai das Highlight der Saison an. Als Ouvertüre gibt es vorher noch einen klassischen Grand Prix auf dem Infield-Kurs des "Brickyards", auf dem Schumacher im vergangenen Oktober bereits getestet hat.

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