Mick Schumacher übernimmt Patenschaft für weltberühmte Pandabärin
Mick Schumacher übernimmt die Patenschaft für einen tierischen Promi - Roter Panda "Poppy" aus dem nahegelegenen Toronto Zoo hat eine bewegende Geschichte
Mick Schumacher ist neuer offizieller Pate einer weltberühmten Pandabärin
Foto: Rahal Rahal
Vor dem Start des ersten IndyCar-Rennens auf dem neuen Stadtkurs in Markham sorgt Mick Schumacher abseits der Rennstrecke für eine bewegende Geste. Der Rahal-Letterman-Lanigan-Pilot aus der IndyCar-Serie hat die symbolische Patenschaft für eine kleine Weltprominenz der Zoowelt übernommen: den Roten Panda "Poppy" aus dem nahegelegenen Zoo Toronto.
Poppy ist in der Zoowelt eine regelrechte Ikone: Das weibliche Jungtier wurde im Juni 2024 geboren und berührte bereits kurz nach der Geburt die Herzen von Hunderttausenden Tierliebhabern. Ihre Geschichte ist von Schicksalsschlägen geprägt: Sowohl ihr Zwillingsbruder als auch ihre Mutter Sakura verstarben überraschend wenige Wochen nach der Geburt.
Da die Überlebensrate von Roten-Panda-Jungtieren im ersten Lebensjahr selbst in menschlicher Obhut bei nur rund 40 Prozent liegt, starteten die Pfleger des Toronto Zoos eine intensive Handaufzucht rund um die Uhr. Das zunächst liebevoll "Biggie" genannte Panda-Mädchen kämpfte sich durch.
Im November 2024 stimmten schließlich mehr als 6.500 Menschen in einer weltweiten Online-Abstimmung für ihren offiziellen Namen: "Poppy" - in Anlehnung an das florale Erbe ihrer Mutter Sakura (japanisch für Kirschblüte). Seitdem gilt sie als internationales Symbol für Hoffnung und erfolgreichen Artenschutz.
Tieradoption als symbolische Geste
Eine solche Tierpatenschaft bedeutet keineswegs, dass der Rote Panda nun in die Hände von Mick Schumacher übergeht oder gar mit dem Tross der IndyCar-Serie von Rennstrecke zu Rennstrecke reist. Vielmehr handelt es sich um eine finanzielle und ideelle Partnerschaft, bei der das Tier in seiner gewohnten und fachgerechten Umgebung im Zoo verbleibt.
Die Zuwendungen fließen direkt in die anspruchsvolle Versorgung. Rote Pandas ernähren sich überwiegend von frischem Bambus sowie speziellen Nährstoff-Biscuits, was für Zoos eine logistische und finanzielle Herausforderung darstellt. Zudem unterstützen die Gelder tiermedizinische Untersuchungen und Gehege-Erweiterungen.
Über die individuelle Pflege hinaus haben Patenschaften im Toronto Zoo globale Auswirkungen: Die Einrichtung kooperiert eng mit dem Red Panda Network, um Schutzprojekte direkt im natürlichen Lebensraum des Östlichen Himalayas zu finanzieren. Laut Weltnaturschutzunion (IUCN) gilt der Rote Panda als stark gefährdet, in freier Wildbahn leben schätzungsweise nur noch 2.500 bis 10.000 Tiere.
Schumachers Patenschaft für Poppy ist nicht exklusiv, es können also weiterhin weitere Menschen finanzielle Verantwortung für die Botschafterin ihrer bedrohten Art übernehmen.
Für Mick Schumacher beginnt das Wochenende somit mit positiven "Vibes". Sportlich können diese ihm nur helfen, denn nach Ärger mit fehlender Motorleistung in Portland muss er nun auf einem Straßenkurs zurückschlagen - jene Art von Rennstrecken, die ihm bislang am wenigsten in der IndyCar-Serie entgegenkam. Das Rennen startet am Sonntag um 18:22 Uhr MESZ. (Alle Infos zum IndyCar-Rennen in Markham)
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