Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Mick Schumachers Rookie-Bezwinger erhält langfristigen IndyCar-Vertrag

Der ehemalige Formel-3-Champion und Indy-NXT-Titelträger Dennis Hauger dockt bei Foyt an - Ex-Formel-2-Rüpel Santino Ferrucci raus?

Mick Schumachers Rookie-Bezwinger erhält langfristigen IndyCar-Vertrag

Dennis Hauger hat einen mehrjährigen Vertrag bei A.J. Foyt Enterprises unterschrieben

Foto: Penske Entertainment

A.J. Foyt Enterprises hat sich die Dienste von Dennis Hauger mit einem Mehrjahresvertrag ab der Saison 2027 gesichert. Der 23-jährige Norweger bezwang Mick Schumacher 2026 im Kampf um den Titel "Rookie of the Year" in der IndyCar-Serie und wird im kommenden Jahr das Steuer des Dallara-Chevrolet #14 übernehmen.

Hauger, von den US-Kommentatoren scherzhaft "norwegischer Albtraum" ("Norwegian Nightmare") getauft, kam 2025 in die USA, dominierte die Indy NXT mit sechs Siegen und holte sich als Rookie den Titel, bevor er nahtlos in die IndyCar-Serie wechselte.

Seine europäische Erfolgsbilanz umfasst die italienische Formel-4-Meisterschaft 2019, den Formel-3-Titel 2021, fünf Siege in der Formel 2 und eine längere Zeit im Red Bull Junior Team.

Für Teampräsident Larry Foyt gibt Haugers Vielseitigkeit den Ausschlag: Dennis hat für einen 23-Jährigen schon viel erreicht. Jedes Mal, wenn er in eine neue Serie gewechselt ist, hat er sich schnell angepasst und gewonnen."

"Dass er in die USA gekommen ist und als Rookie in der Indy NXT gewonnen hat, hat definitiv die Aufmerksamkeit aller auf sich gezogen. Und dann haben wir beobachtet, wie er sich durch seine Rookie-Saison in der IndyCar entwickelt hat."

"Ich freue mich sehr darauf", sagt Hauger. "Larry und ich hatten sehr gute Gespräche über das Team und wohin die Reise gehen soll. Ich habe in meinen ersten zwei Jahren in Amerika viel gelernt, aber ich habe das Gefühl, dass es für mich in der IndyCar noch viel mehr zu lernen und zu erreichen gibt.

"Das Team blickt in diesem Sport auf eine große Historie zurück, aber was mich noch mehr fasziniert hat, war, was sie jetzt für die Zukunft aufbauen. Ich möchte mit allen dort hart arbeiten und sehen, wie weit wir es bringen können."

"Wir haben viel Zeit damit verbracht, darüber zu sprechen, wohin sich dieses Team entwickeln soll", sagt Foyt. "Wir investieren in unsere Mitarbeiter, unsere technische Seite und unser kommerzielles Programm, weil wir uns weiter nach vorne bewegen wollen. Dennis ist ein großer Teil dieses Plans."

Dass nun ausgerechnet ein Norweger das patriotische Auto #14 fährt, ist eine Fügung des schicksals. Es bedeutet aber auch, dass Santino Ferrucci sich offenbar nach einem neuen Cockpit umsehen muss - oder nur noch das Indy 500 bestreiten wird. Der Amerikaner, der 2018 beim Formel-2-Rennen in Silverstone völlig durchdrehte, erlebte außerhalb des Indy 500 eine enttäuschende Saison 2026.

Dass Ferrucci, der imagetechnisch perfekt in die #14 passt, teamintern wechselt, gilt als unwahrscheinlich. Gerüchten zufolge versucht Foyt ein kleineres Programm mit ihm auf die Beine zu stellen.

Das zweite Fahrzeug mit der #4, das 2026 von Caio Collet gesteuert wurde, ist noch unbesetzt. Collet wird nachgesagt, eine zweite Saison verdient zu haben, jedoch fehlt es dem Brasilianer offenbar an Sponsoren.

Damit sind in der IndyCar-Saison 2027 nur noch vier Vollzeit-Cockpits frei, setzt man Christian Lundgaard bei Ganassi voraus: zwei Cockpits bei Juncos Hollinger (in Zukunft möglicherweise nur noch Hollinger) und zwei bei Dale Coyne Racing.

Vorheriger Artikel Erster Oval-Test für neues IndyCar IR-28: Positive erste Eindrücke
Nächster Artikel IndyCar auf Erfolgswelle: Mick Schumacher fährt in boomender Serie

Aktuelle News