Rekordpreisgeld beim Indy 500: Marcus Ericsson räumt 3,1 Millionen Dollar ab
Übersicht: Mit 16 Millionen US-Dollar verteilt auf die 33 Teilnehmer setzt die 2022er-Auflage des Indy 500 neue Maßstäbe in puncto Preisgeld
Marcus Ericsson (im Titelfoto mit Freundin Iris Jondahl) ist der große Gewinner der 106. Auflage der 500 Meilen von Indianapolis. Mit seinem Sieg im packenden Schlussspurt am vergangenen Sonntag hat der ehemalige Formel-1-Rennfahrer nicht nur seinen ersten Ovalsieg in der IndyCar-Serie eingefahren, die Spitze in der IndyCar-Gesamtwertung 2022 übernommen und den zweiten Sieg eines Schweden beim Indy 500 sichergestellt. Ericsson ist auch in puncto Preisgeld der ganz große Abräumer.
Allein 3,1 der insgesamt 16 Millionen US-Dollar, die beim diesjährigen Indy 500 ausgeschüttet wurden, gehen auf das Konto von Ericsson und seiner Ganassi-Crew mit der Startnummer 8. Sowohl die Höhe des Siegerpreisgelds als auch die Höhe des Gesamtpreisgelds sind neuer Rekord in der seit 1911 geschriebenen Geschichte des Indy 500.
FOTOS: 106. Auflage des Indianapolis 500
Abgesehen von Ericsson hat in diesem Jahr noch ein zweiter Fahrer die Millionen-Marke erreicht. McLaren-Pilot Patricio O'Ward, der das Rennen auf dem zweiten Platz beendete (nachdem er im vergangenen Jahr Dritter war), darf sich über eine Million US-Dollar freuen.
Scott Dixon: Nur P21 im Rennen, aber P3 in der Preisgeldtabelle
Die Preisgeldtabelle (siehe unten) deckt sich nicht exakt mit dem Rennergebnis, weil neben der Platzierung im Rennen auch die Platzierung im Qualifying und andere Bonuszahlungen einfließen.

Scott Dixon: Nach Fehler in der Boxengasse nur P21, aber 707.000 US-Dollar Preisgeld
Foto: Motorsport Images
So kommt es, dass Polesetter und Langzeitspitzenreiter Scott Dixon das dritthöchste Preisgeld (707.000 US-Dollar) aller 33 Piloten eingefahren hat, obwohl er das Rennen nach seiner Überschreitung des Speedlimits in der Boxengasse letztlich nur auf P21 beendete.
Fünf von 16 Dollar-Millionen wandern ins Ganassi-Team
Die Schecks wurden am Montagabend im Rahmen der erstmals seit 2019 wieder stattgefundenen Indy-500-Gala in Downtown Indianapolis überreicht.
Für alle 33 Indy-500-Teilnehmer gilt: Das eingefahrene Preisgeld wandert nicht komplett auf das eigene Konto, sondern wird je nach Schlüssel im jeweiligen Team zwischen Fahrer und Teammitgliedern aufgeteilt.
In Reihen der Teambesitzer ist Chip Ganassi in diesem Jahr der große Abräumer. Seine fünf Piloten - Marcus Ericsson, Scott Dixon, Alex Palou, Tony Kanaan, Jimmie Johnson - haben zusammengerechnet knapp fünf der insgesamt 16 Millionen US-Dollar eingefahren.

Chip Ganassi und seine fünf Starpiloten haben in Indy ganz groß abkassiert
Foto: Motorsport Images
Jimmie Johnson zum Indy-500-Rookie des Jahres gewählt
Übrigens: Nicht nur die Preisgeldtabelle deckt sich nicht exakt mit dem Rennergebnis. Gleiches gilt traditionell auch für die Rookie-Wertung. Im Rennergebnis vom Sonntag war zwar David Malukas auf P16 der bestplatzierte Neuling. Zum Indy-500-Rookie 2022 wurde aber Jimmie Johnson gewählt.

Trotz P28 im Rennen: NASCAR-Ikone Jimmie Johnson ist der Indy-500-Rookie 2022
Foto: Motorsport Images
Der siebenmalige NASCAR-Champion wurde in seinem erstem Indy 500 nach dem späten Crash nur auf P28 gewertet. Aber auch hier wurde (unter anderem) das Qualifying miteinbezogen. In diesem hatte Johnson den Einzug ins Top-12-Shootout geschafft.
Und neben den reinen Ergebnissen werden für die Rookie-Wahl auch noch Kriterien wie etwa die Außenwirkung für die IndyCar-Serie als Ganzes berücksichtigt. Gewählt wird der Indy-500-Rookie des Jahres traditionell von einem Konsortium, das sich aus Branchen- und Medienvertretern zusammensetzt.
Preisgeldtabelle zum 106. Indy 500 (in US-Dollar)
01. Marcus Ericsson (Ganassi-Honda) - 3.100.000
02. Patricio O'Ward (McLaren-Chevrolet) - 1.000.000
03. Tony Kanaan (Ganassi-Honda) - 400.000
04. Felix Rosenqvist (McLaren-Chevrolet) - 570.500
05. Alexander Rossi (Andretti-Honda) - 548.000
06. Conor Daly (Carpenter-Chevrolet) - 527.100
07. Helio Castroneves (Shank-Honda) - 205.300
08. Simon Pagenaud (Shank-Honda) - 507.000
09. Alex Palou (Ganassi-Honda) - 569.600
10. Santino Ferrucci (Dreyer/Reinbold-Chevrolet) - 134.500
11. Juan Pablo Montoya (McLaren-Chevrolet) - 127.000
12. J.R. Hildebrand (Foyt-Chevrolet) - 175.300
13. Josef Newgarden (Penske-Chevrolet) - 530.000
14. Graham Rahal (Rahal-Honda) - 483.000
15. Will Power (Penske-Chevrolet) - 474.000
16. David Malukas (Coyne-Honda) - 463.000
17. Kyle Kirkwood (Foyt-Chevrolet) - 463.000
18. Christian Lundgaard (Rahal-Honda) - 463.000
19. Ed Carpenter (Carpenter-Chevrolet) - 117.000
20. Devlin DeFrancesco (Andretti-Honda) - 463.000
21. Scott Dixon (Ganassi-Honda) - 707.000
22. Marco Andretti (Andretti-Honda) - 114.400
23. Sage Karam (Dreyer/Reinbold-Chevrolet) - 104.500
24. Jack Harvey (Rahal-Honda) - 158.800
25. Takuma Sato (Coyne-Honda) - 462.000
26. Stefan Wilson (DragonSpeed/Cusick-Chevrolet) - 102.000
27. Dalton Kellett (Foyt-Chevrolet) - 462.000
28. Jimmie Johnson (Ganassi-Honda) - 207.900
29. Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet) - 462.000
30. Colton Herta (Andretti-Honda) - 469.500
31. Romain Grosjean (Andretti-Honda) - 478.500
32. Callum Ilott (Juncos-Chevrolet) - 463.000
33. Rinus VeeKay (Carpenter-Chevrolet) - 487.800
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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