präsentiert von:

Trotz Ferrari-Absage: IndyCar glaubt weiter an neue(n) Hersteller

Ferrari hat sich aus dem Kreis der Interessierten für den Bau eines IndyCar-Motors verabschiedet - Erhalten Chevrolet und Honda ab 2023 trotzdem Gesellschaft?

Trotz Ferrari-Absage: IndyCar glaubt weiter an neue(n) Hersteller

Im Oktober des vergangenen Jahres wurde mit Verspätung das neue IndyCar-Motorenreglement präsentiert. Demnach erfolgt zur Saison 2023 der Umstieg von den aktuellen 2,2-Liter-V6-Triebwerken auf dann 2,4-Liter-V6-Triebwerke, die erstmals über Hybridtechnik verfügen. Ursprünglich hatte man diesem Umstieg schon für 2022 vorgesehen, im Zuge der Coronakrise aber ein Jahr nach hinten verschoben.

Zeitgleich mit der Präsentation der neuen Motorenregeln wurde im Oktober verlautbart, dass sich die derzeit in der IndyCar-Serie engagierten Hersteller Chevrolet und Honda beide für mehrere Jahre zur neuen Ära ab 2023 bekannt haben.

Schon vorher gab es konkrete Gespräche, dass auch Ferrari auf den Zug aufspringen und als dritter Hersteller einsteigen könnte. Nun aber gibt es dazu zumindest für die nahe Zukunft eine Absage mitsamt Erklärung von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto.

Auf Nachfrage von 'Motorsport.com' reagiert die IndyCar-Serie darauf mit folgendem Statement: "IndyCar freut sich nach wie vor auf die Einführung eines 2,4-Liter-Twinturbo-V6-Motors mit Hybridtechnologie im Jahr 2023. Die Reaktion der Hersteller war sehr positiv und wir arbeiten weiter daran, eine zusätzlichen Hersteller an Bord zu holen. Mit diesem Ziel hat die Serie hat ein weites Netz aufgespannt. Die Gespräche dauern an und wir bleiben optimistisch, einen weiteren Hersteller, oder mehrere Hersteller, in unseren Sport zu bringen."

Logos: Chevrolet Honda

Chevrolet und Honda bauen für 2023 die neuen IndyCar-Motoren - wer noch?

Foto: LAT

Um welche(n) Hersteller es sich dabei handelt, behält die Rennserie im aktuellen Stadium der Gespräche für sich. Seit der Saison 2013 sind Chevrolet und Honda in der IndyCar-Serie unter sich. Der bisher letzte dritte Hersteller im Feld war 2012 Lotus. Allerdings war das britische Triebwerk nicht konkurrenzfähig und verschwand noch im Jahresverlauf wieder von der Bildfläche.

Die bisher letzte IndyCar-Saison mit drei ernsthaft konkurrenzfähigen Herstellern an Bord war die Saison 2005 der Indy Racing League (IRL), in der neben Chevrolet und Honda auch Toyota engagiert war und unter anderem das Topteam Penske ausrüstete.

Mit Bildmaterial von IndyCar Series.

geteilte inhalte
kommentare
Warum sich Grosjean für IndyCar, aber gegen die großen Ovale entschieden hat

Vorheriger Artikel

Warum sich Grosjean für IndyCar, aber gegen die großen Ovale entschieden hat

Nächster Artikel

Deshalb schließt Jimmie Johnson IndyCar-Ovalrennen nicht mehr aus

Deshalb schließt Jimmie Johnson IndyCar-Ovalrennen nicht mehr aus
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie IndyCar
Urheber David Malsher-Lopez