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Wegen Aeroscreen: IndyCar passt Boxenstopps und Reglement an
Ein zusätzliches Teammitglied beim Boxenstopp und vorgeschriebene Helmkühlung: Die IndyCar-Serie passt aufgrund der Einführung des Aeroscreen das Reglement an
David Malsher-Lopez
Bearbeitet: 27.02.2020, 13:55
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Die Einführung der Cockpit-Schutzscheibe Aeroscreen zur Saison 2020 hat in der IndyCar-Serie einige Regeländerungen zur Folge. Künftig darf bei den Boxenstopps ein zusätzliches siebtes Teammitglied jenseits der Boxenmauer am Auto arbeiten.
Der sogenannte "Aeroscreen-Attendant" darf dabei nur am Aeroscreen beziehungsweise den darauf angebrachten Abreiß-Visieren haben und ist dafür verantwortlich, dass die abgezogenen Visiere nicht in der Boxengasse umherfliegen.
Dieses siebte Teammitglied muss so lange hinter der Boxenmauer warten, bis das Auto vollständig zum stehen gekommen ist und darf nur am Auto arbeiten, so lange die Räder in der Luft sind.
Fotostrecke: Die Autos der IndyCar-Saison 2020:

IndyCar-Champion 2017, 2019

* nur Indianapolis-GP



Rookie 2020


IndyCar-Champion 2003, 2008, 2013, 2015, 2018 und Indy-500-Sieger 2008


IndyCar-Champion 2014 und Indy-500-Sieger 2018

* ChampCar-Champion 2004, 2005, 2006, 2007; teilt sich das Auto mit Tony Kanaan (IndyCar-Champion 2004 und Indy-500-Sieger 2013) und Dalton Kellett (Rookie 2020)



* teilt sich das Auto mit Ed Carpenter

Rookie 2020

IndyCar-Champion 2016 und Indy-500-Sieger 2019


Indy-500-Sieger 2016

IndyCar-Champion 2012 und Indy-500-Sieger 2014

Indy-500-Sieger 2017

* Rookie 2020; teilt sich das Auto mit Sergio Sette Camara (Rookie 2020)

Rookie 2020

* teilt sich das Auto mit [noch nicht verkündet]



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Auch auf die Klagen der Fahrer, dass durch die neue Windschutzscheibe zu wenig Frischluft ins Cockpit gelangt, haben die Serienorganisatoren reagiert. Auf allem Stadt- und Straßenkursen sowie auf den kurzen Ovalen ist eine von der IndyCar zugelassene Helmkühlung vorgeschrieben.
Beim Indianapolis 500 und dem Rennen auf dem schnellen Oval in Fort Worth hingegen ist er Einsatz der Helmkühlung nicht erlaubt. Gleiches gilt für Lufteinlässe in der Nase des Auto. Auch diese beim Indy 500 und dem Texas 600 verboten, bei allen Rennen aber vorgeschrieben.
Weitere Artikel:
- IndyCar-Test: Aeroscreen-Probleme noch immer nicht gelöst
- Power nach Aeroscreen-Test: "Ohne fühlt man sich nach einem Tag nackt"
Darüber hinaus wurde das Tempolimit in der Boxengasse auf Stadt- und Straßenkursen sowie kleinen Ovalen von 50 auf 45 Meilen pro Stunde abgesenkt. Ausnahme ist der Stadtkurs von Toronto, wo wegen der engen Boxengasse maximal 40 Meilen pro Stunde gefahren werden darf. Auf Superspeedways und Speedways beträgt das Limit in der Boxengasse weiter 60 Meilen pro Stunde.
Mit Bildmaterial von IndyCar Series.
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