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Wie sich Donald Trump beim IndyCar-Rennen in Washington inszeniert

Ehrenrunde im "Beast" und Flaggen-Marshal: US-Präsident Donald Trump nutzt das IndyCar-Rennen in Washington für die Show, die er liebt - Es ist nicht das erste Mal

Wie sich Donald Trump beim IndyCar-Rennen in Washington inszeniert

Donald Trump, hier mit Alex Palou und Roger Penske, wird das Freedom 250 freigeben

Foto: Andrew Andrew

Das Freedom 250 Grand Prix in Washington D.C. ist weit mehr als nur ein gewöhnliches Rennen im Kalender der IndyCar-Serie. Das Eventspektakel im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA wird von US-Präsident Donald Trump gezielt als große Bühne genutzt.

Trump, der die Austragung des Rennens im Januar dieses Jahres per Dekret persönlich auf den Weg gebracht hat, übernimmt am Rennsonntag selbst die Hauptrolle im Vorprogramm.

Vor dem Start des Rennens über 147 Runden wird der Präsident eine Ehrenrunde auf dem 2,736 Kilometer langen Stadtkurs drehen. Dafür nutzt er nicht etwa ein gewöhnliches Safety-Car, sondern seine gepanzerte Präsidentschaftslimousine, besser bekannt als "The Beast".

Begleitet von der vollständigen motorisierten Eskorte und in Anwesenheit von First Lady Melania Trump fährt der Tross über die Strecke, die an bekannten Wahrzeichen wie dem Nationalarchiv, der National Gallery of Art, dem National Air and Space Museum sowie direkt am Kapitol vorbeiführt.

Schon beim Daytona 500 2025 setzte sich Donald Trump im

Schon beim Daytona 500 2025 setzte sich Donald Trump im "Beast" an die Spitze des Feldes

Foto: Chris Graythen/Getty Images via NASCAR Media

Anschließend wird Trump selbst die grüne Flagge schwenken, um das Feld der 25 IndyCar-Boliden auf die Reise zu schicken. Die Zielflagge am Ende des Rennens liegt ebenfalls in Händen seiner Administration: Verkehrsminister Sean Duffy übernimmt die Aufgabe des Flaggenmasts am Rennende.

Es ist nicht das erste Mal, dass der US-Präsident große Motorsport-Veranstaltungen für seine Auftritte nutzt. Bereits beim Daytona 500 der NASCAR-Serie in den Jahren 2020 und 2025 drehte er eine Ehrenrunde im "Beast". Zudem besuchte er 2024 den Formel-1-Grand-Prix in Miami.

Die Dimensionen der Großveranstaltung in der Hauptstadt zeigen sich auch abseits der Rennstrecke. Die Federal Aviation Administration schließt für das Rennen am Sonntag den Luftraum über dem nahegelegenen Reagan National Airport zwischen 10:15 Uhr und 13:15 Uhr Ortszeit. (Alle Infos zum IndyCar-Rennen in Washington D.C.)

Der Start zum Rennen erfolgt um 13:13 Uhr Uhr Ortszeit. Im Rahmenprogramm tritt anstelle der Indy-NXT-Serie die historische IROC-Serie mit zwei 20-minütigen Läufen an.

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