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Liveticker

24h Nürburgring Live-Ticker: Das Rennen live

Start zu den 24h Nürburgring 2020: #26 Octane126 Ferrari 488 GT3: Björn Grossmann, Simon Trummer, Jonathan Hirschi, Luca Ludwig, führt

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Highlight-Video der ersten 7 Stunden

Die Höhepunkte der ersten sieben Stunden beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2020.

Nach Crash: Bei GetSpeed wird gearbeitet

Auch der GetSpeed-Mercedes #9, mit dem Raffaele Marciello zunächst von der Strecke abkam und dann in die Leitplanke eingeschlagen ist, hat die Box erreicht. Vor allem an der Front des Autos wieder fieberhaft gearbeitet. Bis 00:30 Uhr wird man die Reparatur laut dem Teamverantwortlichen Adam Osieka aber nicht schaffen. Man hofft, dass die Rotphase noch ein paar Stunden verlängert wird, um "das Feld dann von hinten aufzurollen".

"Richtige Entscheidung"

Christopher Haase, der sich kurz vor der Rotphase gedreht hat, begrüßt die Entscheidung: "Es ist auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Es ist nicht nur das stehende Wasser, das es fast unfahrbar macht. Es ist auch der Nebel, durch den man an einigen Stellen gar nichts sieht. Es ist extrem gefährlich. Ein Dankeschön an die Rennleitung für den Abbruch."

Und auch Dries Vanthoor, der sich mit dem führenden Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler) ebenfalls einen Ausritt über das Gras leistete, sagt: "Ich glaube, ich war noch nie so froh, eine rote Flagge zu sehen. Es regnet mehr und mehr und es gibt mehr und mehr Aquaplaning. Ich bin wirklich froh, dass Rot gezeigt wurde."

Offizielle Begründung für mindestens zwei Stunden Rot

Die offizielle Begründung für die seit 22:33 Uhr geltende Rotphase lautet: "Zu viel Wasser auf der Strecke, das nicht abfließt." Die nächste Information, wie es weitergeht, soll um 00:30 Uhr herausgegeben werden.

"Die Bedingungen wurden immer schlechter. Es gab immer mehr Regen und dadurch stehendes Wasser auf Bahn", erklärt Rennleiter Walter Hornung und weiter: "Uns blieb keine andere Wahl als das Rennen zu unterbrechen. Der Fahplan ist nun, dass wir um 00:30 Uhr die nächste Entscheidung treffen. Bis dahin haben die Teams Zeit für Reparaturen. Erst dann kommt die nächste Info. Wir verfolgen natürlich aufmerksam den Wetterbericht. Ehrlich gesagt sieht es aber nicht so gut aus, und ich denke, dass wir vielleicht in den frühen Morgenstunden weiterfahren können."

ROT!

Rennen unterbrochen. Das ist der Rennleitung wohl zu viel geworden. Puh, das kann noch etwas länger dauern, denn die heftigsten Regenfälle werden erst um Mitternacht erwartet.

Alles Audi, oder was?

Damit führen jetzt drei Audis. Dries Vanthoor hat im Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler) allerdings nur noch 13,5 Sekunden Vorsprung auf Christopher Haase im Car-Collection-Audi #3 (Bortolotti/Haase/Winkelhock) und 18,6 Sekunden auf Kelvin van der Linde im Land-Audi #29 (Drudi/Mies/Rast/K. van der Linde). Andererseits hat der Phoenix-Audi auch zwei Runden beim Boxenstopp "in der Hand", hat also zwei Runden später gestoppt.

Der Rowe-BMW #99 (Sims/Catsburg/Yelloly/Eng) liegt etwas mehr als zwei Minuten zurück auf der vierten Position, 37 weitere Sekunden dahinter fährt der KCMG-Porsche #18 (Bamber/Bergmeister/Bernhard/Olsen).

Jetzt dreht sich auch Marciello ins Aus!

Ist das denn die Möglichkeit? Raffaele Marciello strandet mit dem GetSpeed-Mercedes #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello)!

Rowe hält Rennabbruch ab Mitternacht für möglich

Rowe-Teamchef Hans-Peter Nauendorf sagt bei 'Nitro', dass der Regen um Mitternacht am schwersten sein sein wird. Er hält auch eine Rennunterbrechung für möglich. Das ist zuletzt 2018 der Fall gewesen, als wegen zu starke. Die letzte regenbedingte Unterbrechung war 2016. Nun ja, da war es eher Hagel beim legendären Unwetter. Die letzte Unterbrechung wegen 100 Prozent flüssigem Niederschlag war 2013.

Highlights nach vier Stunden

Nach diesem Knall plättschert das Rennen erst einmal wieder im wahrsten Sinne des Wortes vor sich hin. Ein AMG, vier Audis, dann BMW-Porsche-BMW-Porsche. Wire wir hier gelandet sind, zeigt unser Highlight-Video.

Die Höhepunkte der ersten vier Stunden beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2020.

Der Regen ist wieder da

Es fängt wieder an zu regnen. Das wird jetzt bis morgen früh durchgehen. Sofort kippt das Bild wieder in Richtung Mercedes-AMG. Im letzten Umlauf hat Nico Müller deutlich auf den Spitzenreiter verloren. Der hat wieder 1:45 Minuten verloren. Da geht sich auch eine 33-Sekunden-Strafe noch aus. Aber Müller kommt weiterhin an Maximilian Götz heran. Abstand noch 15 Sekunden. Wir haben momentan Code 60 im Metzgesfeld. Dort ist ein kleineres Fahrzeug stehendgeblieben.

33 Sekunden Strafe gegen die #4!

Der Spitzenreiter erhält eine Zeitstrafe wegen unterschrittener Mindeststandzeit! Jetzt kommt hier richtig Feuer in die Bude!

KCMG gibt auf

Alexandre Imperatori kommt nach drei Runden rein und übergibt den KCMG-Porsche #19 (Olsen/Liberati/Burdon/Imperatori) an Josh Burdon. Der kriegt auch wieder Regenreifen. Das war nix!

Der Slicks sticht noch nicht

Reihenweise neue schnellste Runden gerade, die aber allesamt auf dem "Drying wet" von Michelin erzielt werden dürften. Die Audis sind leicht schneller als die führenden AMGs, Nico Müller hat im Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler) 1:28 Minuten Rückstand, dahinter fährt Christopher Mies im Land-Audi #29 (Drudi/Mies/Rast/K. van der Linde) noch etwas schneller, hat aber eine weitere Minute Rückstand.

Und die Slicks? Die funktionieren momentan noch nicht. Alexandre Imperatori war in seiner Outlap im KCMG-Porsche #19 (Olsen/Liberati/Burdon/Imperatori) eine Minute langsamer als der Audi von Nico Müller. Kriegt er noch Temperatur in seine Trockenreifen?

KCMG geht Slick-Risiko

Achtung, jetzt wird's spannend! GetSpeed #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello) ist bei Regenreifen geblieben. Auch die Sektorzeiten des Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger) deutet auf Regenreifen hin, sie sind nämlich ähnlich wie vorher. Aber: Der bislang viertplatzierte KCMG-Porsche #19 (Olsen/Liberati/Burdon/Imperatori) hat Slicks genommen! Rückstand waren 2:45 Minuten, das ist schon eine Menge Holz. Aber das kann jetzt Action geben.

Christopher Mies fährt derweil im Land-Audi #29 (Drudi/Mies/Rast/K. van der Linde) die schnellste Runde. Das 9:28 müssten aber noch Regenreifen sein.

Wir stehen kurz vor einem Führungswechsel

Kurze Aufregunng an der GetSpeed-Box: Der führende Fabian Schiller ist an der Box vorbeigefahren! Eigentlich sollte Maximilian Götz einsteigen. Die Maßnahme war aber wohl geplant, um eine zusätzliche Runde Bedenkzeit zu gewinnen, welche Reifenstrategie man einschlagen möchte. Dank der Verhältnisse schaffen die GT3 aktuell neun Runden.

Der Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger) ist hiingegen an die Box gekommen. Durch den Undercut wird er die Führung übernehmen. Denn die Boxenstandzeit ist kürzer, wenn man einen kurzen Stint fährt. Schiller hatte bereits vorher sukzessive an Boden verloren. Zuletzt betrug sein Vorsprung nur noch drei Sekunden. Noch schneller fährt Nico Müller auf der dritten Position, der pro Runde rund zehn Sekunden schneller fährt als die AMGs. Er hat noch 1:15 Minuten Rückstand, das waren schon einmal mehr als zwei.

Perera äußert sich zum Ausfall

"Irgendwas ist hinten kaputt gegangen, deshalb musste ich langsam machen. Und dann hat mir das Team gesagt, dass ich anhalten soll. Das ist extrem schade, denn wir lagen auf P3. Marco hat einen super ersten Stint gefahren."

Trockene Linie mittlerweile

Die Ideallinie ist mittlerweile auf einigen Teilen der Strecke durchgängig trocken. Trotzdem wird man Slicks vorerst vermeiden, weil die Fahrzeuge regelmäßig von der Linie fahren müssen, um zu überholen oder überholt zu werden. Und ab circa 21 Uhr soll es wieder regnen. Trotzdem: Das kann zwischenzeitlich nochmal Slickwetter geben. Die Dunkelheit setzt bereits ein, wesentlich früher als gewohnt.

Metzger holt auf

Und es gibt weiterer gute Nachrichten für den Haupt-Mercedes #4, denn Manuel Metzger ist aktuell deutlich schneller unterwegs als Fabian Schiller im führenden GetSpeed-Mercedes #9 und hat den Rückstand auf 21 Sekunden verkürzt.

Entwarnung bei der #4

Die Untersuchung wegen eines möglichen Vergehens beim Boxenstopp gegen den Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger) wurde eingestellt.

Enttäuschung und Ratlosigkeit bei Konrad

Die Konrad-Mannschaft rätselt aktuell noch, was zum Ausfall des Lamborghini #29 geführt hat. "Wir wissen leider noch nicht genau, was es ist. Es hat gequalmt, aber vorne. Die Telemetriedaten sagen, dass alles okay ist. Das kann eigentlich nur Wasser sein, denn vorne hat der Lamborghini kein Öl", sagt Teamchef Franz Konrad.

Man kann sich wirklich fragen, was der Renngott gegen das Team hat, denn das Auto ist in der Vergangenheit schon so oft in aussichtsreicher Position in Probleme geraten. "Es ist schade, das ganze Team hat uns so unterstützt. Und jetzt wieder so ein Defekt", sitzt der Frust bei Konrad tief.

Die Top 5 nach Stunde 3/24

01. GetSpeed-Mercedes #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello)
02. Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger)
03. Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler)
04. Land-Audi #29 (Drudi/Mies/Rast/K. van der Linde)
05. 10Q-Mercedes #22 (Heyer/Asch/Jäger/Juncadella)

Was bisher passiert ist:
- Octane126-Ferrari #26 gewinnt den Start, fällt dann aber mit Reifenproblemen weit zurück
- Raffaele Marciello dominiert im GetSpeed-Mercedes #9 die ersten beiden Rennstunden
- Konrad-Lamborghini #21 fährt in der Startphase von Platz 23 auf 3
- GetSpeed-Mercedes #8 scheidet mit Getriebschaden aus
- Walkenhorst-BMW #100 schlägt im Brünnchen ein
- Konrad-Lamborghini #21 fällt auf P3 mutmaßlich mit Motorschaden aus

Code 60 vor dem Bergwerk

Zwischen Ex-Mühle und Bergwerk gibt es immer noch eine Code-60-Phase, weil eine Ölspur abgestreut werden muss. Das in Verbindung mit den Rauchzeichen des Lamborghini legt den Verdacht eines Motorschadens nahe. Bestätigt ist das aber noch nicht.

Konrad-Lamborghini steht!

Der bisher drittplatzierte Konrad-Lamborghini #21 (Jefferies/Perera/Mapelli/Di Martino) steht in der sogenanten Lauda-Kurve vor dem Bergwerk links an der Leitplanke und raucht. Unfassbar, wie dieses Auto konsequent das Pech anzieht!

Axcil Jefferies Marco Mapelli  ~~

Foto: Alexander Trienitz

Dem Zweitplatzierten droht Ungemach

Keine guten Neuigkeiten für den Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger). Gegen das Auto läuft eine Untersuchung wegen Unterschreitung der Mindest-Boxenstopp-Zeit.

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