24h Nürburgring Live-Ticker: Das Rennen live
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Highlight-Video der ersten 7 Stunden
Die Höhepunkte der ersten sieben Stunden beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2020.
Nach Crash: Bei GetSpeed wird gearbeitet
Auch der GetSpeed-Mercedes #9, mit dem Raffaele Marciello zunächst von der Strecke abkam und dann in die Leitplanke eingeschlagen ist, hat die Box erreicht. Vor allem an der Front des Autos wieder fieberhaft gearbeitet. Bis 00:30 Uhr wird man die Reparatur laut dem Teamverantwortlichen Adam Osieka aber nicht schaffen. Man hofft, dass die Rotphase noch ein paar Stunden verlängert wird, um "das Feld dann von hinten aufzurollen".
Getriebewechsel beim Spitzenreiter
Weil während der aktuell laufenden Rotphase keine Parc-Ferme-Bedingungen gelten, darf in den Boxen an den Autos gearbeitet werden. Am führenden Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler) nutzt man die Zeit, um als Vorsichtsmaßnahme das Getriebe zu wechseln.
"Es gab Schaltvorgänge, die nicht normal waren", sagt Phoenix-Teamchef Ernst Moser gegenüber 'Nitro' und vermutet: "Das lag eventuell am schlechten Grip und den vielen ABS-Eingriffen. Wir gehen auf Nummer sicher. Das ist größtenteils Routine, weil es eine normale Wartungsarbeit ist. So starken Regen hatten wir noch nicht. Wir haben Glück, dass beide Autos noch heile sind. Wenn es wieder losgeht, haben wir alles in der Hand."
"Richtige Entscheidung"
Christopher Haase, der sich kurz vor der Rotphase gedreht hat, begrüßt die Entscheidung: "Es ist auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Es ist nicht nur das stehende Wasser, das es fast unfahrbar macht. Es ist auch der Nebel, durch den man an einigen Stellen gar nichts sieht. Es ist extrem gefährlich. Ein Dankeschön an die Rennleitung für den Abbruch."
Und auch Dries Vanthoor, der sich mit dem führenden Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler) ebenfalls einen Ausritt über das Gras leistete, sagt: "Ich glaube, ich war noch nie so froh, eine rote Flagge zu sehen. Es regnet mehr und mehr und es gibt mehr und mehr Aquaplaning. Ich bin wirklich froh, dass Rot gezeigt wurde."
Offizielle Begründung für mindestens zwei Stunden Rot
Die offizielle Begründung für die seit 22:33 Uhr geltende Rotphase lautet: "Zu viel Wasser auf der Strecke, das nicht abfließt." Die nächste Information, wie es weitergeht, soll um 00:30 Uhr herausgegeben werden.
"Die Bedingungen wurden immer schlechter. Es gab immer mehr Regen und dadurch stehendes Wasser auf Bahn", erklärt Rennleiter Walter Hornung und weiter: "Uns blieb keine andere Wahl als das Rennen zu unterbrechen. Der Fahplan ist nun, dass wir um 00:30 Uhr die nächste Entscheidung treffen. Bis dahin haben die Teams Zeit für Reparaturen. Erst dann kommt die nächste Info. Wir verfolgen natürlich aufmerksam den Wetterbericht. Ehrlich gesagt sieht es aber nicht so gut aus, und ich denke, dass wir vielleicht in den frühen Morgenstunden weiterfahren können."
Rückblick: Drei Abflüge von Spitzenautos in zwei Stunden
Eine halbe Stunde nach dem doppelten Abflug des GetSpeed-Mercedes #9 legte der an zweiter Stelle fahrende Car-Collection-Audi #3 (Bortolotti/Haase/Winkelhock) mit Christopher Haase am Steuer einen Dreher im Streckenabschnitt Hatzenbach hin. Dieser Dreher passierte wenige Minuten, bevor Rot gezeigt wurde.
Rückblick: Drei Abflüge von Spitzenautos in zwei Stunden
Eineinhalb Stunden nach dem Crash des Haupt-Mercedes strandete auch der GetSpeed-Mercedes #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello) durch Unfall in Führung liegend. In diesem Fall waren es sogar zwei Abflüge.
Raffaele Marciello drehte sich zunächst im Streckenabschnitt Adenauer Forst. Wenige hundert Meter kam es zum Einschlag in die Leitplanke der Kallenhard-Kurve, mutmaßlich aufgrund eines Folgeschadens:
Rückblick: Drei Abflüge von Spitzenautos in zwei Stunden
Zwischen der Fünf- und der Sieben-Stunden-Marke gab es drei Abflüge von Spitzenautos. Den Anfang machte der Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger), der von Manuel Metzger in die Leitplanke des Streckenabschnitts Schwalbenschwanz gesetzt wurde.
Der Crash passierte in Führung liegend auf nasser Piste. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Auto aber keine vollen Regenreifen drauf, sondern die sogenannten "Drying Wets" von Michelin:
Mindestens zwei Stunden Rot
Michael Kramp, Pressesprecher des Rennens, erklärt bei 'Nitro': "Wir haben zwei Punkte, die ganz entscheidend sind: Die Posten müssen sich gegenseitig sehen können. Das ging noch gerade. Das andere ist, dass die Abflüsse die Regenmenge nicht mehr aufnehmen können. Deshalb mussten wir abbrechen."
"Wir werden in zwei Stunden den Teams neue Informationen geben. Es wird kein Parc Ferme existieren. Wer einen Schaden hat, für den lohnt es sich, zu arbeiten. Wir rechnen damit, dass es erst in vier bis fünf Stunden weitergeht. Wir werden in zwei Stunden schauen, eine Verlängerung ist aber möglich. Wir werden dann eine neue Startaufstellung erstellen."
Was passiert jetzt?
Die Fahrzeuge kommen jetzt erst einmal zurück und werden unter Parc-Ferme-Bedingungen parken. Beim Restart werden die Abstände innerhalb einer Runde annulliert. Die Rundenabstände bleiben aber bestehen. Keine Chance auf neue Hoffnungen für einen Ferrari-Sieg.
ROT!
Rennen unterbrochen. Das ist der Rennleitung wohl zu viel geworden. Puh, das kann noch etwas länger dauern, denn die heftigsten Regenfälle werden erst um Mitternacht erwartet.
Und hier kreiselt Haase!
Die Dramen reißen nicht ab: Christopher Haase dreht sich im Hatzenbach raus. Den Randstein hätte er besser nicht mitgenommen. Glück im Unglück: Kein Einschlag, Auto fährt wieder. Zeitverlust: 25 Sekunden.
Fahrfehler Vanthoor!
Der nächste Knall: Dies Vanthoor rutscht an derselben Stelle raus wie vorhin Raffaele Marciello! Sanfter Einschlag, die Aufhängung sollte überlebt haben. Aber jetzt ist Christopher Haase direkt dran. Audi-Dreikampf um die Führung!
Alles Audi, oder was?
Damit führen jetzt drei Audis. Dries Vanthoor hat im Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler) allerdings nur noch 13,5 Sekunden Vorsprung auf Christopher Haase im Car-Collection-Audi #3 (Bortolotti/Haase/Winkelhock) und 18,6 Sekunden auf Kelvin van der Linde im Land-Audi #29 (Drudi/Mies/Rast/K. van der Linde). Andererseits hat der Phoenix-Audi auch zwei Runden beim Boxenstopp "in der Hand", hat also zwei Runden später gestoppt.
Der Rowe-BMW #99 (Sims/Catsburg/Yelloly/Eng) liegt etwas mehr als zwei Minuten zurück auf der vierten Position, 37 weitere Sekunden dahinter fährt der KCMG-Porsche #18 (Bamber/Bergmeister/Bernhard/Olsen).
Fahrfehler oder Problem?
Das sieht so bizarr aus, dass man mächtig analysieren muss. "Ich habe noch nicht mit ihm sprechen können, aber es sieht komisch aus", sagt Maximilian Götz gegenüber 'Nitro'. "Er lenkt ein, die Hinterachse war da immer stabil. Ich habe nie ein Problem gehabt in dieser Kurve. Dass es da ausbricht... Er ist womöglich dabei leicht angeschlagen. Danach fährt er im Kallenhard einfach geradeaus. Da muss etwas gebrochen sein. Normalerweise hat man da superviel Grip."
Wie ist das möglich?
Der Mercedes-AMG bricht zunächst im Adenauer Forst auf seltsame Weise aus. Raffaele Marciello dreht sich ins Aus und muss etwas rangieren. Anschließend fährt er in der Kallenhard-Kurve einfach ungebremst in die Leitplanke. Ein bizarres Bild und eine sportliche Tragödie!
Jetzt dreht sich auch Marciello ins Aus!
Ist das denn die Möglichkeit? Raffaele Marciello strandet mit dem GetSpeed-Mercedes #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello)!
Abstand stagniert
Maximilian Götz hat im GetSpeed-Mercedes #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello) einen Vorsprung von rund einer Minute auf Dries Vanthoor im Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler). Der Abstand war nach dem wieder einsetzenden Regen schnell auf dieses Niveau angewachsen, stagniert nun aber seit Runden. Sprich: Audi hat sich stabilisiert. Die drei R8 LMS dahinter können aus eigener Kraft nicht in diesen Kampf eingreifen. Die Rundenzeiten pendeln auch dank Code 60 momentan bei knapp über zehn Minuten.
Derweil parkt ein Falken-Porsche ganz am Ende der Runde kurz vor Start/Ziel.
Rowe hält Rennabbruch ab Mitternacht für möglich
Rowe-Teamchef Hans-Peter Nauendorf sagt bei 'Nitro', dass der Regen um Mitternacht am schwersten sein sein wird. Er hält auch eine Rennunterbrechung für möglich. Das ist zuletzt 2018 der Fall gewesen, als wegen zu starke. Die letzte regenbedingte Unterbrechung war 2016. Nun ja, da war es eher Hagel beim legendären Unwetter. Die letzte Unterbrechung wegen 100 Prozent flüssigem Niederschlag war 2013.
Götz schießt einen Porsche raus
Dieses späte Einlenken in der Eschbach-Kurve hat Spitzenreiter Maximilian Götz wohl als Einladung zum Überholen interpretiert. Doch dann zieht der Porsche rein und wird umgedreht. Es kommt nicht zum Einschlag, trotzdem könnte GetSpeed hier Ärger durchaus drohen.
Highlights nach vier Stunden
Nach diesem Knall plättschert das Rennen erst einmal wieder im wahrsten Sinne des Wortes vor sich hin. Ein AMG, vier Audis, dann BMW-Porsche-BMW-Porsche. Wire wir hier gelandet sind, zeigt unser Highlight-Video.
Die Höhepunkte der ersten vier Stunden beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2020.
GetSpeed, übernehmen Sie
Neue Situation: Der GetSpeed-Mercedes #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello) führt jetzt das Rennen an. Seit der Regen eingesetzt hat, nimmt Maximilian Götz dem mittlerweile in den Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler) wieder Zeit ab. 33 Sekunden beträgt der Vorsprung aktuell. Klare Sache: Je nasser, desto Mercedes, je trockener, desto Audi. Damit sind die Aussichten für die nächsten circa zwölf Stunden sehr auf Seiten AMGs.
Allerdings ist die #9 das einzig verbliebene heiße Eisen. Auff den Plätzen zwei bis fünf lauern jetzt gleich vier gefräßige Audis. Ein Null-Fehler-Job ist gefragt. Leichter gesagt als getan bei der Schwimmorgie, die hier jetzt ansteht. Wie schwer, erfährt gerade der Huber-Porsche #25 (Holzer/P. Kolb/Rocco di Torrepadula/Menzel), der das Kiesbett im Yokohama-S gefunden hat.
Zu nass für "Drying Wet"?
Natürlich haben die Teams zuletzt den "Drying Wet" genommen, also einen Regenreifen für eher trockene Verhältnisse. Der dürfte mit dem Wasser im Schwalbenschwanz überfordert gewesen sein.
Luca Stolz erklärt bei 'Nitro': "Manuel war auf Regenreifen, die mehr für Trokenheit ausgelegt sind. Er war sehr gut unterwegs und wir waren fast eineinhalb Minuten vorne. Ich habe mich gerade fertig gemacht. Es sieht aus wie Aquaplaning. Da ist man nur noch Passagier. Aber ich muss noch mit Manuel sprechen."
Metzger schmeißt das Auto weg!
Der Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger) ist raus! Manuel Metzger hat das Ding ausgangs Schwalbenschwanz bei Starkregen eingeplankt. Das Auto ist kurz ausgebrochen, Abflug mit Gegenpendler. Desaster!
Der Regen ist wieder da
Es fängt wieder an zu regnen. Das wird jetzt bis morgen früh durchgehen. Sofort kippt das Bild wieder in Richtung Mercedes-AMG. Im letzten Umlauf hat Nico Müller deutlich auf den Spitzenreiter verloren. Der hat wieder 1:45 Minuten verloren. Da geht sich auch eine 33-Sekunden-Strafe noch aus. Aber Müller kommt weiterhin an Maximilian Götz heran. Abstand noch 15 Sekunden. Wir haben momentan Code 60 im Metzgesfeld. Dort ist ein kleineres Fahrzeug stehendgeblieben.
33 Sekunden Strafe gegen die #4!
Der Spitzenreiter erhält eine Zeitstrafe wegen unterschrittener Mindeststandzeit! Jetzt kommt hier richtig Feuer in die Bude!
KCMG gibt auf
Alexandre Imperatori kommt nach drei Runden rein und übergibt den KCMG-Porsche #19 (Olsen/Liberati/Burdon/Imperatori) an Josh Burdon. Der kriegt auch wieder Regenreifen. Das war nix!
Müller wieder deutlich schneller als die Spitze
Nico Müller fährt in 9:15.585 eine neue schnellste Runde, die zwar gleich von Mathieu Jaminet im Frikadelli-Porsche #31 (Kern/Jaminet/Martin/Arnold) geschlagen wird, der aber weit zurückliegt. Viel wichtiger: Müller war sechs Sekunden schneller als Spitzenreiter Manuel Metzger und zwölf Sekunden schneller als der zweitplatzierte Maximilian Götz. Noch 25 Sekunden bis zum GetSpeed-Mercedes #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello) und 1:25 Minuten bis zum Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger). Auch Christopher Mies fährt auf P4 schneller als die Spitze.
Alexandre Imperatori quält sich auf Slicks weiter. 9:41.455 Minuten in der ersten fliegenden Runde.
Der Slicks sticht noch nicht
Reihenweise neue schnellste Runden gerade, die aber allesamt auf dem "Drying wet" von Michelin erzielt werden dürften. Die Audis sind leicht schneller als die führenden AMGs, Nico Müller hat im Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler) 1:28 Minuten Rückstand, dahinter fährt Christopher Mies im Land-Audi #29 (Drudi/Mies/Rast/K. van der Linde) noch etwas schneller, hat aber eine weitere Minute Rückstand.
Und die Slicks? Die funktionieren momentan noch nicht. Alexandre Imperatori war in seiner Outlap im KCMG-Porsche #19 (Olsen/Liberati/Burdon/Imperatori) eine Minute langsamer als der Audi von Nico Müller. Kriegt er noch Temperatur in seine Trockenreifen?
KCMG geht Slick-Risiko
Achtung, jetzt wird's spannend! GetSpeed #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello) ist bei Regenreifen geblieben. Auch die Sektorzeiten des Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger) deutet auf Regenreifen hin, sie sind nämlich ähnlich wie vorher. Aber: Der bislang viertplatzierte KCMG-Porsche #19 (Olsen/Liberati/Burdon/Imperatori) hat Slicks genommen! Rückstand waren 2:45 Minuten, das ist schon eine Menge Holz. Aber das kann jetzt Action geben.
Christopher Mies fährt derweil im Land-Audi #29 (Drudi/Mies/Rast/K. van der Linde) die schnellste Runde. Das 9:28 müssten aber noch Regenreifen sein.
Wir stehen kurz vor einem Führungswechsel
Kurze Aufregunng an der GetSpeed-Box: Der führende Fabian Schiller ist an der Box vorbeigefahren! Eigentlich sollte Maximilian Götz einsteigen. Die Maßnahme war aber wohl geplant, um eine zusätzliche Runde Bedenkzeit zu gewinnen, welche Reifenstrategie man einschlagen möchte. Dank der Verhältnisse schaffen die GT3 aktuell neun Runden.
Der Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger) ist hiingegen an die Box gekommen. Durch den Undercut wird er die Führung übernehmen. Denn die Boxenstandzeit ist kürzer, wenn man einen kurzen Stint fährt. Schiller hatte bereits vorher sukzessive an Boden verloren. Zuletzt betrug sein Vorsprung nur noch drei Sekunden. Noch schneller fährt Nico Müller auf der dritten Position, der pro Runde rund zehn Sekunden schneller fährt als die AMGs. Er hat noch 1:15 Minuten Rückstand, das waren schon einmal mehr als zwei.
Perera äußert sich zum Ausfall
"Irgendwas ist hinten kaputt gegangen, deshalb musste ich langsam machen. Und dann hat mir das Team gesagt, dass ich anhalten soll. Das ist extrem schade, denn wir lagen auf P3. Marco hat einen super ersten Stint gefahren."
Trockene Linie mittlerweile
Die Ideallinie ist mittlerweile auf einigen Teilen der Strecke durchgängig trocken. Trotzdem wird man Slicks vorerst vermeiden, weil die Fahrzeuge regelmäßig von der Linie fahren müssen, um zu überholen oder überholt zu werden. Und ab circa 21 Uhr soll es wieder regnen. Trotzdem: Das kann zwischenzeitlich nochmal Slickwetter geben. Die Dunkelheit setzt bereits ein, wesentlich früher als gewohnt.
Metzger holt auf
Und es gibt weiterer gute Nachrichten für den Haupt-Mercedes #4, denn Manuel Metzger ist aktuell deutlich schneller unterwegs als Fabian Schiller im führenden GetSpeed-Mercedes #9 und hat den Rückstand auf 21 Sekunden verkürzt.
Entwarnung bei der #4
Die Untersuchung wegen eines möglichen Vergehens beim Boxenstopp gegen den Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger) wurde eingestellt.
Enttäuschung und Ratlosigkeit bei Konrad
Die Konrad-Mannschaft rätselt aktuell noch, was zum Ausfall des Lamborghini #29 geführt hat. "Wir wissen leider noch nicht genau, was es ist. Es hat gequalmt, aber vorne. Die Telemetriedaten sagen, dass alles okay ist. Das kann eigentlich nur Wasser sein, denn vorne hat der Lamborghini kein Öl", sagt Teamchef Franz Konrad.
Man kann sich wirklich fragen, was der Renngott gegen das Team hat, denn das Auto ist in der Vergangenheit schon so oft in aussichtsreicher Position in Probleme geraten. "Es ist schade, das ganze Team hat uns so unterstützt. Und jetzt wieder so ein Defekt", sitzt der Frust bei Konrad tief.
Die Top 5 nach Stunde 3/24
01. GetSpeed-Mercedes #9 (Schiller/Götz/Buhk/Marciello)
02. Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger)
03. Phoenix-Audi #1 (N. Müller/Vanthoor/Vervisch/Stippler)
04. Land-Audi #29 (Drudi/Mies/Rast/K. van der Linde)
05. 10Q-Mercedes #22 (Heyer/Asch/Jäger/Juncadella)
Was bisher passiert ist:
- Octane126-Ferrari #26 gewinnt den Start, fällt dann aber mit Reifenproblemen weit zurück
- Raffaele Marciello dominiert im GetSpeed-Mercedes #9 die ersten beiden Rennstunden
- Konrad-Lamborghini #21 fährt in der Startphase von Platz 23 auf 3
- GetSpeed-Mercedes #8 scheidet mit Getriebschaden aus
- Walkenhorst-BMW #100 schlägt im Brünnchen ein
- Konrad-Lamborghini #21 fällt auf P3 mutmaßlich mit Motorschaden aus
Code 60 vor dem Bergwerk
Zwischen Ex-Mühle und Bergwerk gibt es immer noch eine Code-60-Phase, weil eine Ölspur abgestreut werden muss. Das in Verbindung mit den Rauchzeichen des Lamborghini legt den Verdacht eines Motorschadens nahe. Bestätigt ist das aber noch nicht.
Konrad-Lamborghini steht!
Der bisher drittplatzierte Konrad-Lamborghini #21 (Jefferies/Perera/Mapelli/Di Martino) steht in der sogenanten Lauda-Kurve vor dem Bergwerk links an der Leitplanke und raucht. Unfassbar, wie dieses Auto konsequent das Pech anzieht!
Foto: Alexander Trienitz
Dem Zweitplatzierten droht Ungemach
Keine guten Neuigkeiten für den Haupt-Mercedes #4 (Christodoulou/Engel/Stolz/Metzger). Gegen das Auto läuft eine Untersuchung wegen Unterschreitung der Mindest-Boxenstopp-Zeit.
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