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Live-Ticker 24h Nürburgring 2024: Nasser Auftakt auf der Nordschleife

Live-Ticker 24h Nürburgring 2024: Donnerstag in der Chronologie

Status: Beendet

Klappe zu für den ersten Tag

Und damit machen wir nach einem langen ersten Tag den Deckel drauf auf den Live-Ticker. Ein ausführlicher Bericht zum Nacht-Qualifying folgt gleich auf unserem Portal, und morgen melden wir uns dann zurück. Zuerst ab 13:30 Uhr mit dem dritten Qualifying, und dann ab 17:30 Uhr mit dem ersten Höhepunkt des Wochenendes, dem Top-Qualifying. Bis dahin, gute Nacht!

BMW-Doppelspitze hält

Maro Engel im GetSpeed-Mercedes #130 und Matt Campbell im Herberth-Porsche #5 versuchen noch einen Angriff, können ihre Zeiten aber nicht verbessern. Damit beendet der RMG-BMW #72 (Harper/Hesse/Weerts) den ersten Trainingstag als Schnellster, gefolgt vom Rowe-BMW #98 (Marciello/Martin/Wittmann/Farfus) und dem Schnitzelalm-Mercedes #11 (Marchewicz/Härtling/Heyer).

Frikadelli auf P13

Zumindest ein Auto verbessert seine Zeit. Nicolas Varonne stellt den Frikadelli-Ferrari #1 mit einer Zeit von 8:25.559 Minuten auf Position 13. Nach dem BoP-Ärger am Nachmittag ein versöhnliches Ende des ersten Trainingstags für die Titelverteidiger.

Geht noch etwas?

Die letzten Minuten des Qualifyings laufen, und die Strecke ist frei und weiterhin trocken. Gute Bedingungen also für eine schnelle Runde, und einige Autos sind noch unterwegs.

Noch ein Unfall im Metzgesfeld

Mittlerweile hat es auch den Lionspeed-Porsche #24 (Au/Niederhauser/P. Kolb/Dontje) an der üblichen Stelle erwischt. Indy Dontje, amtierender Titelverteidiger in der SP9 Pro-Am, sagt: "Wir hatten einen leichten Kontakt in Metzgersfeld. Es ist noch nass da. Mein Teamkollege hat das nicht richtig eingeschätzt und hat leicht die Mauer touchiert. Es ist alles eigentlich okay, wir haben hinten und vorne die Stoßdämpfer gewechselt und fahren jetzt auch wieder."

Nachtschicht bei HRT

Nachtragen müssen wir auch noch einen Abflug des HRT-Mercedes #6 (Haupt/Fetzer/Aron/S. Owega). Salman Owega war mit dem Auto im Metzgesfeld eingeschlagen. Der AMG GT3 wurde zunächst bis zur Ausfahrt in Breidscheid geschleppt und wird nun vom Team in die Werkstatt in Meuspath transportiert, wo der Schaden an der Hinterachse repariert werden soll.

Unfall des Rowe-BMW 98

Der zweitplatzierte Rowe-BMW #98 (Marciello/Martin/Wittmann/Farfus) ist verunfallt. Raffaele Marciello ist im Streckenabschnitt Eschbach mit dem Cup-Porsche #107 kollidiert und kann nicht weiterfahren. Das Auto steht entgegen der Fahrtrichtung an der Leitplanke.

Weiter Problem am Dacia

Wie schon im ersten Qualifying ist der Dacia Logan auch heute Abend kurzzeitig auf der Strecke stehen geblieben, schaffte es aber aus eigener Kraft an die Box zurück. Dort wird an der Verkabelung des Motors gearbeitet, nachdem es durch lose Steckverbindungen zu Motoraussetzern gekommen war.

Die Zeiten werden schneller

Die Strecke ist komplett frei, Regen weiter nicht in Sicht, die Bedingungen damit top. Und das zeigt sich in immer mehr schnellen Zeiten. Dennis Olsen fährt mit dem Herberth-Porsche #5 auf Position sechs.

RMG-BMW verbessert eigene Bestzeit

Endlich eine richtig schnelle Runde. Daniel Harper gast im ohnehin führenden RMG-BMW #72 richtig an und verbessert die Bestzeit auf 8:17.236 Minuten. Das sind fast fünf Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Schnitzelalm-Mercedes #11.

Aston Martin crasht

Der Walkenhorst-Aston-Martin #36 (Walkenhorst/Aust/Bollrath/Buchardt) ist im Metzgesfeld verunfallt und recht heftig in die Leitplanken eingeschlagen. Doch der britische Bolide scheint sehr robust gebaut. Trotz deutlicher Schäden an der Front setzt der Fahrer nach kurzer Zeit seine Fahrt fort und schleppt das Auto Richtung Box zurück.

Aus dem Museum auf die Rennstrecke

Volkswagen feiert beim 24-Stunden-Rennen 50 Jahre Golf. Aus diesem Anlass setzt Max Kruse Racing ein besonderes Fahrzeug ein. Die #50 mit der offiziellen Bezeichnung "VW Golf GTI Clubsport 24" wird mit einem Kraftstoff angetrieben, der zu 20 Prozent aus Bioethanol und zu 40 Prozent aus nachwachsenden Bestandteilen aus Rest- und Abfallstoffen besteht.

Die Geschichte dieses Fahrzeugs ist interessant. Es handelt sich um einen von zwei Prototypen eines TCR-Autos auf Basis des Golf 8, der 2019 entwickelt und getestet wurde, aber wegen des Rückzugs von VW aus dem Motorsport nie an den Start ging. Das Auto ging in die Sammlung von VW über und wird nun mit vier Jahren Verspätung doch noch seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt.

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Foto: Gruppe C Photography

Code 60 dauert an

Die Rennleitung teilt mit, dass die Code-60-Zone in der Fuchsröhre noch länger bestehen wird, weil die Leitplanke repariert werden muss.

GT4-Mercedes von Schnitzelalm crasht!

Der Mercedes-AMG GT4 von Schnitzelalm, auf dem unter anderen David Schumacher fährt, ist in der Fuchsröhre verunfallt. Am Steuer saß David Thilenius.

Es geht weiter!

Dreieinhalb Stunden Qualifying laufen - bei trockenen Bedingungen.

Der große Regen zieht vorbei

Mal wieder ein Blick zum Wetter, und der sieht für das um 20 Uhr startende Nacht-Qualifying gut aus. Ein größeres Regengebiet mit teils heftigen Schauern zieht südlich des Nürburgrings vorbei. Hier ist aktuell kein großer Regen zu erwarten.

Hintergrund zur Frikadelli-Strafe

Der zu hohe Ladedruck am Frikadelli-Ferrari #1 im ersten Qualifying kam aufgrund eines Fehlers des Herstellers zu Stande. Ein Techniker hatte ein falsches Motoren-Mapping ausgewählt. Nachdem der Fehler festgestellt wurde, hat Ferrari selbst das Vergehen bei den Sportkommissaren angezeigt. Wie bereits erwähnt bleibt die Disqualifikation im ersten Qualifying für das Team folgenlos, da sie am Top-Qualifying teilnehmen.

Ten Voorde tanzt auf zwei Hochzeiten

Als wäre ein Start bei den 24h Nürburgring nicht schon anstrengend genug, erhöht Larry Ten Voorde den Stresspegel. Der Niederländer pendelt dieses Wochenende zwischen der Nordschleife und dem italienischen Porsche-Carrera-Cup in Imola. "Es war klar, dass ich im Porsche Carrera Cup die komplette Saison bestreite", erzählte Ten Voorde. "Dann kam die Möglichkeit hier beim 24h-Rennen an den Start zu gehen." In der Eifel teilt sich der Niederländer den Scherer-Porsche #116 aus der Klasse Cup2 mit Dylan Pereira, Thomas Kiefer und Christer Jöns.

Der zweimalige Porsche-Supercup-Sieger hat schon einige 24-Stunden-Rennen bestritten, doch noch nie auf der Nordschleife. "Ich bin hier ein totaler Neuling und habe im ersten Qualifying meine ersten Runden im Cup-Porsche absolviert", erzählt der 27-Jährige. "Die waren zum Glück noch im Trockenen, aber ich hoffe, dass ich noch ein paar Runden im Nassen drehen kann."

Ten Voorde steht ein stressiges Wochenende bevor. Den Donnerstag absolvierte er auf der Nordschleife. Den Freitag und Samstagvormittag verbringt der Führende des italienischen Porsche-Carrera-Cups in Imola.

"Ich bleibe bis etwa 15 Uhr in Imola und fliege dann so schnell wie möglich zurück", erzählt Ten Voorde. "Ich denke, dass ich zwischen 18 und 19 Uhr startbereit bin." Sonntagmorgen um 9 Uhr geht es wieder nach Imola. "Bisher ist geplant, dass ich in Italien bleibe. Wenn sich herauskristallisiert, dass wir ein gutes Ergebnis auf der Nordschleife einfahren, dann reise ich auf jeden Fall wieder nach Deutschland."

Disqualifikation des Firkadelli-Ferrari

Der Frikadelli-Ferrari #1 (Fernandez Laser/Keilwitz/Ludwig/Varrone) wurde im ersten Qualifying disqualifiziert. Die Sportkommissare kamen zu dem Urteil, dass der Ladedruck des Ferrari 296 GT3 nicht den in der Einstufung der Balance of Performance (BoP) entsprochen hat. Folgen hat diese Entscheidung für die Titelverteidiger allerdings nicht, da sie am Top-Qualifying teilnehmen.

Anders sieht es beim ProSport-Aston-Martin #177 aus der GT4-Klasse SP10 aus, der wegen des gleichen Vergehens disqualifiziert wurde. Diesem Team fehlt damit eine Rundenzeit bei trockenen Bedingungen.

Audi-Comeback von Mies: Wie es dazu kam

Mit einem emotionalen Sieg beim Saisonabschluss der GT-World-Challenge Australia hatte sich Christopher Mies im November 2023 von Audi verabschiedet und war im Anschluss als Werksfahrer in das GT-Programm von Ford gewechselt.

Doch nur gut ein halbes Jahr später feiert Mies sein Comeback bei der Marke mit den vier Ringen - als Fahrer auf dem Scherer-Audi mit der Startnummer 16. Im Gespräch mit Motorsport-Total.com erklärt Mies, wie es dazu kam.

"Anfang des Jahres haben mich der Christian Scherer und Ernst Moser angerufen, ob ich fahren wollen würde", sagt er. "Ich musste aber erst mal abklären, ob ich darf." Nachdem die Freigabe von Ford vorlag, wurden beide Parteien sich schnell einig.

Obwohl Mies viele Jahre lang den Audi R8 GT3 gefahren war, fiel ihm die Umstellung vom Ford Mustang auf sein "altes" Auto nicht ganz leicht. "Ich war jetzt gerade mal zwei Tage testen in Spa mit dem Ford und bin dann hier rübergefahren."

Gerade die Bedienung des Lenkrads sorgte zu Beginn noch für etwas Verwirrung. "Ich habe gerade zweimal den Flash-Knopf gedrückt, obwohl ich den Pit-Limiter reinmachen wollte", berichtet Mies. "Es ist schon anders, auch vom fahren, vom Fahrstil mit dem Ford als mit dem Audi. Da habe ich jetzt ein, zwei Runden gebraucht, bis ich mich umstellen konnte."

Scherer-Phx Scherer Sport PHX GT3 ~Scherer-Audi~

Foto: Gruppe C Photography