Liveticker 24h Nürburgring 2025: Das komplette Rennen live
Liveticker 24h Nürburgring 2025: Die Chronologie des Rennens
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Das war's von unserer Live-Berichterstattung!
Vielen Dank an euch fürs Lesen unseres Livetickers von der 53. Auflage der 24 Stunden vom Nürburgring. Wir packen jetzt zusammen. In den kommenden Tagen werdet ihr weitere Reaktionen bei uns lesen. Und dann geht der Fokus natürlich gleich zu den 24 Stunden von Spa. Außergewöhnliche Wochen...
Bis dahin, erholt euch gut, kuriert den Sonnenbrand vom Wochenende aus und schaut bei den 24 Stunden von Spa wieder rein!
Die Estre-Story aufgearbeitet
Hier findet ihr noch einmal in aller Ausführlichkeit das Interview mit Kevin Estreund seiner Sicht auf den Unfall. Wir können nur sagen: So angefressen haben wir ihn noch nie gesehen.
Für alle, die noch nicht genug haben: IMSA Watkins Glen live
Falls ihr immer noch nicht genug vom Langstreckensport habt: Hierkönnt ihr im kostenlosen Livestream das IMSA-Rennen Watkins Glen verfolgen!
Keine Berufung!
Der Veranstalter hat uns soeben mitgeteilt, dass Manthey EMA auf eine Berufung gegen den abgewiesenen Protest verzichtet. Damit bleibt eine monatelange Hängepartie in Frankfurt aus. Es steht nur noch die technische Nachkontrolle aus, bis wir ein offizielles Ergebnis haben.
Auch Thomas Preining unterstellt BMW indirekt Sandbagging
Thomas Preining ist auf der Pressekonferenz ebenfalls nicht angetan davon, wie BMW die 2:30 Minuten aus der Nacht einfach wieder zugefahren hat. Indirekt unterstellt er dem BMW ebenfalls, Performance zurückgehalten zu haben:
"Ich möchte mich nicht in Schwierigkeiten bringen, indem ich zu viel sage. Jedes Mal, wenn Porsche auf dem Podium stand, denke ich, dass das Bild ziemlich klar gewesen ist. Wir haben unsere Autos seit Anfang des Jahres an den Start gebracht. Und dann kommt der große Tag, und wir können nichts mehr zulegen. Ich bin nicht voreingenommen. Es ist schade, dass es manchmal so läuft, aber so ist das GT-Rennen nun einmal."
Katerstimmung bei Scherer Sport Phx
Am anderen Ende der Zufriedenheitsskala steht das Scherer-Team, das einen Totalausfall hinnehmen musste. Das Team betont noch einmal, dass Luca Ludwig für den Einschlag nichts kann.
„Das war ein ereignisreiches Wochenende und eine emotionale Achterbahnfahrt“, resümiert Christian Scherer, CEO der Scherer Gruppe. „Wir hatten Besuch von einer dreistelligen Zahl an Gästen und sogar Partnern aus Übersee. Auch die Unterstützung unserer Fans war überwältigend. Unser Ziel war es, ihnen allen ein unvergessliches Wochenende zu bereiten. Die Veranstaltung begann mit sehr guten Leistungen. Leider haben sich unsere Hoffnungen nicht erfüllt. Ein großes Dankeschön an unser gesamtes Team für seine unermüdliche Arbeit, an unsere Rennfahrer und an unsere starken Partner in diesem Programm.“
Ron Moser ergänzt: „Alle Mitarbeiter haben monatelang einen Megajob gemacht. In den Qualifyings am Donnerstag haben wir gesehen, was möglich war. Dann folgte der Unfall des Porsches. Nach dem Rückzug unseres Audis stand allen Mitarbeitern die Enttäuschung in die Gesichter geschrieben. Luca trifft keine Schuld am Unfall. Er konnte wegen eines elektrischen Fehlers eine Kurve nicht richtig anbremsen. Das war einfach nicht unser Wochenende. Ein großes Dankeschön an unsere treuen Partner und Fans für ihre Unterstützung.“
Schwieriges Management der Situation bei BMW
Rowe Racing wusste auch nicht so recht, wie sie die Sitaution managen sollten, als Manthey begann, sich gegen die Strafe zu wehren.
"Wir haben versucht, die Strategie ein bisschen aufzusplitten. Es war nicht ideal, in diesem informationsleeren Raum zu operieren. Aber es ist jetzt nicht so, dass wir sagen, wir fahren erstmal auf 70 oder 80 Prozent und dann gasen wir an und machen wieder langsam. Das war alles am Limit, das konnte man sehen. Dann haben wir auch noch Blasen anden Reifen bekommen", sagt Teamchef HP Naundorf gegenüber Motorsport-Total.com.
Das ist auch eine Antwort auf den Vorwurf von Kevin Estre.
BMW weiß selbst nicht, wie sie 2:30 Minuten aufgeholt haben
Die spannendste Frage nach dem Rennen: Wie konnte der BMW einen Rückstand von zwei Minuten und 30 Sekunden auf den Grello wieder aufholen? Während Kevin Estre seine Zweifel hat, ob der BMW legal ist, weiß man im BMW-Lager selbst nicht, wie die Aufholjagd gelungen ist. Motorsport-Total.com stellt die Frage allen vier Siegern im exklusiven Interview:
Kelvin van der Linde: "Es sind Kombinationen aus vielen verschiedenen Faktoren. Code 60 Phasen sind hier natürlich entscheidend. Mal hat man Pech, mal funktioniert es ganz gut für einen. Wir waren stark in der Nacht, unser Auto hat auf dem Medium-Reifen gut funktioniert. Da können wir das ein bisschen angreifen. Aber heute haben wir dann zum Schluss gemerkt, sobald es wieder warm wird, dass es ein bisschen schwieriger wird."
Jesse Krohn: "Um ehrlich zu sein, weiß ich es selbst nicht, denn hier geht es rauf und runter. Zu Beginn der Nacht hatten wir einfach keinen Flow. Wir sind also im Grunde genommen in Code-60-Zonen geraten, die andere nicht hatten, und sind zurückgefallen. Das lag nicht am Tempo. Manchmal nimmt diese Strecke einem etwas weg, aber sie gibt auch etwas zurück. Und über 24 Stunden muss man einfach hoffen, dass sich das ausgleicht, und dieses Mal war das der Fall. Wir haben also zweieinhalb Minuten verloren, weil wir keinen guten Flow hatten und in einigen Situationen einfach Pech hatten. Und dann hat uns die Strecke das wieder zurückgegeben. Es muss also alles zusammenpassen, und heute hat es für uns geklappt."
Augusto Farfus: "Ich finde, das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Es ist auch in der Nacht, wenn die Strecke normalerweise zu unseren Gunsten ist, die Temperatur ist kühl, und wir wussten, dass wir pushen mussten, wenn wir erfolgreich sein wollten. Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt wollten sie auch die Kontrolle behalten, ich weiß es nicht. ich weiß nicht, was ihre Strategie war, aber in dem Moment, als wir merkten, dass etwas passieren würde, wurden wir noch hungriger, wissen Sie, dann fingen wir an, Druck zu machen und unsere Geschwindigkeit und unser Risiko abzuwägen, und schließlich gelang es uns, den Abstand auf null zu reduzieren."
Raffaele Marciello: "Ich denke, es kommt immer darauf an, wann man abbremsen und auf 60 km/h heruntergehen muss. Bei doppelt Gelb kann man in einer Runde 10 Sekunden gewinnen und in der nächsten 20 Sekunden verlieren. Ich denke, wir waren einfach im Rhythmus des Rennens. Ich habe den Grello am Morgen gesehen. Dann kam eine Code 60 und ich hatte auch noch jemanden vor mir [der noch langsamer als 60 fuhr] und gleich waren wieder zehn Sekunden beim Teufel. Das ist einfach der Nürburgring."
Noch eine Strafe für den Abt-Lamborghini #28
32 Sekunden gibt es für das Verursachen einer Kollision. Dadurch fällt das Auto in der Gesamtwertung hinter den HRT-Ford #65 auf Platz vier zurück.
Das Rennen ist gelaufen
... unsere Arbeit aber noch nicht. Wir liefern euch weiter Reaktionen.
Estre zweifelt an Legalität des BMW
Für die Strafe hat Kevin Estre kein Verständnis, sich selbst hat er wenig vorzuwerfen. "Es gab drei blaue Flagge für das Auto vor mir. Der fährt die Ideallinie, dann geht er nach links. Ich ziehe rein, wie man tausendmal während des Rennens macht, und der macht zu. Ich bremse, ich gehe auf den Curb ins Gras, aber ich habe keinen Platz. Er hat viel Platz nach links. Missverständnis, ein Rennzwischenfall, aber am Ende eine Riesenstrafe."
Doch nicht nur wegen der Strafe herrscht beim Franzose Frust. Er hat auch Zweifel, ob bei BMW alles mit rechten Dingen zugegangen ist. "Der BMW muss auch durch die technische Abnahme nach dem Rennen, weil wir eine ganz komische Leistungsentwicklung gesehen haben. Die haben auf einmal sehr, sehr viel Power gehabt und am Ende nicht mehr. Ich hoffe, dass das Scrutineering ihren Job macht und in die Daten richtig reinschaut."
Kevin Estre am Boden zerstört
Während Rowe den Sieg und Dinamic das Podium feiert, ist die Stimmung bei Manthey völlig anders: Kevin Estre sieht völlig niedergeschlagen aus, durchaus verständlich. Innerhalb von einer Woche verpasst er zum zweiten Mal einen Sieg bei einem 24-Stunden-Rennen.
Rowe-Teamchef ist stolz auf seine Mennschaft
Die ersten Worte des siegreichen Rowe-Teamchefs Hans-Peter Naundorf: "Am Donnerstag hat es für uns noch ganz anders ausgeschaut. Wir hatten da ganz andere Gedanken. Aber natürlich hat man immer vor zu gewinnen. Heute hat sich das Auto gewonnen, sondern die Mannschaft, die am wenigsten Fehler gemacht hat. Das waren wir und darauf sind wir stolz."
Fotostrecke: Alle Sieger der 24h Nürburgring
Fotostrecke: Alle Sieger der 24 Stunden Nürburgring
Foto: BMW Group Archiv
1970: Stuck/Schickentanz - BMW 2002 TIRowe gewinnt die 24h Nürburgring 2025
Manthey fällt durch die Strafe auf Rang zwei zurück, Dinamic auf dem Podium.
Manthey-Protest abgewiesen!
Die Zeitstrafe bleibt bestehen und wird nachträglich addiert. Damit wird der Rowe-BMW gewinnen. Allerdings könnte Manthey noch Berufung einlegen.
Die letzte Runde läuft
Aber wen wir hier um kurz nach 16 Uhr als Sieger feiern können, wissen wir immer noch nicht.
Ergebnis des Protests in den nächsten Minuten
Die Entscheidung über den Manthey-Protest steht unmittelbar bevor. Spätestens in der Auslaufrunde wird auf dem Zeitenmonitor zu sehen sein, ob die Zeitstrafe bestehen bleibt oder zurückgenommen wird.
Auf der Strecke scheint alles klar
Die #911 hat gut 13 Sekunden Vorsprung auf die #98. Aber kommt noch die Strafe hinzu oder nicht?
Abt verliert das Podium!
Spätes Drama beim Abt-Lamborghini #28 (Mapelli/Engelhart/Engstler). Das Auto kommt an die Box, das Team arbeitet am Heck. Damit ist das Podium weg! Rang drei wird damit voraussichtlich an den Dinamic-Porsche #54 (Buus/Cairoli/Sturm/Hartog) gehen.
Auch "Grello" zum letzten Mal an der Box
Es gibt Benzin für die letzten 32 Minuten.
Entscheidung über den Protest noch während des Rennens
Noch vor dem Fallen der Zielflagge soll eine Entscheidung über den Protest von Manthey getroffen werden. Das wurde uns gerade auf Nachfrage von einem Sprecher des Veranstalters bestätigt.
Letzter regulärer Stopp des Rowe-BMW
Der Manthey-Porsche kann noch eine Runde länger fahren und muss dann rund 20 Sekunden kürzer stoppen.
Ein Blick in die Statistiken
Ungeachtet des schwebenden Protestes, wollen wir einmal schauen, wie sich ein Sieg des jeweiligen Teams auf die Geschichtsbücher des 24h-Rennens auswirken würde.
Sollte der Manthey-EMA-Porsche gewinnen, wäre es der 14. Gesamtsieg für Porsche und der achte für Manthey. Kevin Estre würde nach 2021 zum zweiten Mal triumphieren, für Thomas Preining und Ayhancan Güven wäre es der erste Sieg.
Rowe könnte das Rennen zum zweiten Mal gewinnen, für BMW wäre es der 21. Gesamtsieg. Bei den Fahrern wäre es für Kelvin van der Linde der dritte, für Augusto Farfus der zweite und für Raffaele Marciello und Jesse Krohn der erste Sieg.
Die letzte Rennstunde ist angebrochen
Eine Entscheidung über den Protest von Manthey steht weiter aus.
Neuer Anwärter auf den Titel des Strafenkönigs
Der sehr erfahrene Kai Riemer hat das Kunststück geschafft, im Cup-Porsche #904 von Mühlner innerhalb von 54 Minuten sechsmal bei Code 60 minimal zu schnell zu fahren. Die Folge: sechs Zeitstrafen a je 45 Sekunden.
Einige Außenseiter in den Top 10
Durch die zahlreichen Ausfälle im GT3-Feld fahren nun einige Fahrzeuge in den Top 10, die man vorher nicht als Kandidaten für ein Spitzenresultat auf dem Zettel hatte. Auf Rang sieben fährt Prosport-Aston-Martin #37 (Palette/Böckmann/Bastian). Das wäre ein schönes Ergebnis für Teamchef Chris Esser, der nach dieser Saison kürzer treten will.
Achter ist der Konrad-Lamborghini #7 (Soufi/Paul/Elkman/Lefterov). Auch diesem Team, das in der Vergangenheit auf der Nordschleife schon viele Pleiten, Pech und Pannen erlebt hat, wäre dieses Ergebnis zu gönnen.
Foto: Gruppe C Photography
Game over für die #27
Für den Abt-Lamborghini #27 (Pepper/Bortolotti/Juncadella) endet das Rennen gut 100 Minuten vor der Zielflagge. Das Auto verschwindet in der Garage und wird aufgrund eines Getriebeschadens zurückgezogen. Irgendwie ein passendes Ende für ein Rennen, das für das Auto von Beginn an unter keinem guten Stern stand. Aus Sicht des Teams gibt es aber weiter gute Nachrichten, denn das Schwesterauto mit der #28 liegt weiter auf Kurs zu Platz drei.
Droht eine Hängepartie?
Nachdem der Protest mit einer schriftlichen Begründung bei den Sportkommissaren eingereicht wurde, verhandeln diese darüber. Unter normalen Umständen ist davon auszugehen, dass eine Entscheidung bis zum Rennende bekannt gegeben wird.
Damit muss die Sache aber noch nicht entschieden sein. Sollte der Protest abgelehnt werden, könnte Manthey in Berufung gehen. Darüber würde dann das Sportgericht des DMBS entscheiden. Damit könnte das Rennergebnis für mehrere Wochen vorläufig sein.
Sollte dem Protest stattgegeben werden, hätte Rowe die Möglichkeit, in Berufung zu gehen. Auch dann stünde das Rennergebnis heute noch nicht final fest. Eine Hängepartie mit ungewissem Ausgang wäre natürlich ein Worst-Case-Szenario, allerdings nicht unwahrscheinlich.
Manthey legt Protest gegen die Strafe ein
Möglicherweise kommt es im Kampf um den Gesamtsieg noch einmal zu einer Wendung. Manthey-EMA hat Protest gegen die Zeitstrafe gegen den Porsche #911 eingelegt. Sollte diesem Protest stattgegeben werden, wäre man wieder im Rennen um den Sieg.
Rowe will den Sieg noch nicht feiern
Auch wenn die Messe nach der Strafe gegen den "Grello" eigentlich gelesen sein sollte, bleibt Rowe-Teamchef Hans-Peter Naundorf vorsichtig: "Ich glaube, zwischen den beiden Fahrzeugen ist es relativ offen. Der Porsche hatte eine blöde Code 60 erwischt, so sind wir rangekommen, konnten uns auf der Döttinger Höhe ansaugen und sind vorbei gegangen. Wir erwarten aber immer noch ein spannendes Rennen. Der Porsche hat noch einiges zu bieten. Die werden nicht aufgeben und ihre Fahrer haben sicher jetzt das Messer zwischen den Zähnen. Die versuchen alles, wir würden es genauso machen. Ich glaube, das gibt noch ein spannendes Finale. Augusto Farfus hat jetzt zwei Doppelstints in kurzer Zeit hinter sich, der muss erstmal runterkühlen."
BMW als Sieger? Rowe-Teamchef widerspricht!
Der Rowe-BMW #98 gilt nun als sicherer Sieger. Doch davon will Teamchef Hans-Peter Naundorf nichts wissen. "Ich glaube, zwischen den beiden Fahrzeugen ist es relativ offen", meint er. "Der Porsche hatte eine blöde Code-60-Phase erwischt, so sind wir rangekommen, konnten uns auf der Döttinger Höhe ansaugen und sind vorbeigegangen. Wir erwarten aber immer noch ein spannendes Rennen. Der Porsche hat noch einiges zu bieten. Die werden nicht aufgeben und ihre Fahrer haben sicher jetzt das Messer zwischen den Zähnen. Die versuchen alles, wir würden es genauso machen. Ich glaube, das gibt noch ein spannendes Finale. Augusto Farfus hat jetzt zwei Doppelstints in kurzer Zeit hinter sich, der muss erstmal runterkühlen."
Podium für Abt-Lamborghini?
Es sieht tatsächlich so aus, als würde der Abt-Lamborghini #28 (Mapelli/Engelhart/Engstler) als Dritter auf das Podium fahren. "Unser Rennen ist bisher gut gelaufen" resümiert Luca Engstler, allerdings nicht ganz zufrieden: "Leider sind wir nicht schnell genug, um mit dem Porsche und dem BMW mitzuhalten. Das ist sehr schade, weil das Team einen fehlerfreien Job gemacht hat. Wir haben keine Strafe bekommen und auch keinen Boxenstopp vermasselt. Wen man dann fünf Minuten zurückliegt, dann tut das weh. Aber wir können nicht mehr machen als unser Paket maximieren."
Foto: Gruppe C Photography
Trotz Strafe: Manthey mit sicherem Podium
Die Strafe von 1:40 Minuten für den "Grello"-Porsche ist ärgerlich und kostet Kevin Estre, Ayhancan Güven und Thomas Preining wohl den Sieg. Immerhin das Podium scheint dem Trio aber sicher. Der Vorsprung auf den drittplatzierten Abt-Lamborghini #28 (Mapelli/Engelhart/Engstler) beträgt mehr als fünf Minuten, sodass der zweite Platz sehr wahrscheinlich ist. Sofern keine weiteren Strafen oder Zwischenfälle folgen ...
Satte Zeitstrafe für den "Grello"-Porsche!
Jetzt ist die Entscheidung da: Der Manthey-EMA-Porsche #911 (Estre/Güven/Preining) bekommt eine Zeitstrafe von 1:40 Minute! Das dürfte die Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg sein ...
Pech für den Rowe-BMW?
Jetzt ergibt sich eine unglückliche Situation für den Rowe-BMW #98: Augusto Farfus hat beim Boexenstopp gerade an Raffaele Marciello übergeben, während Ayhancan Güven im "Grello" noch eine Runde länger fährt. Aber: Am Flugplatz hat es einen Unfall gegeben! Güven ist gerade noch mit Doppelgelb durchgekommen, während Marciello schon eine Code-60-Phase hatte. Das hat wertvolle Sekunden gekostet!
Güven ist aktuell chancenlos
Ayhancan Güven kann das Tempo von Augusto Farfus überhaupt nicht mitgehen, der Rowe-BMW hat schon elf Sekunden Vorsprung. Bei dieser Entwicklung ist eine eventuelle Strafe gegen den Manthey-Porsche irrelevant, denn Rowe ist auch aus eigener Kraft siegfähig.
Führungswechsel!
Nachdem der Manthey-Porsche durch eine Code-60-Zone gut elf Sekunden verloren hat, ist Augusto Farfus plötzlich wieder in Schlagdistenz, saugt sich auf der Döttinger Höhe an und geht an Ayhancan Güven vorbei.
Unfall des Konda-Ferrari
Der Kondo-Ferrari #45 (Perel/Neubauer/Fernandez Laser/Jeffries) ist in der Anfahrt zum Schwalbenschwanz verunfallt. Beteiligt an dem Zwischenfall ist auch der BMW #101. Der genaue Hergang des Unfalls ist auf den TV-Bildern nicht ersichtlich. Für den Ferrari geht es nicht weiter. Ein unglückliches Ende nach einer bisher respektablen Vorstellung.
Direkter Kampf um die Spitze
Unterdessen hat Augusto Farfus auf der Strecke die Lücke zu Ayhancan Güven komplett zugefahren und wagt am Ende der Start-Ziel-Geraden, den der Manthey-Pilot abwehrt.
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