12h Bathurst nach 3 Stunden: BMW dominiert die Startphase

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12h Bathurst nach 3 Stunden: BMW dominiert die Startphase
Markus Lüttgens
Autor: Markus Lüttgens
03.02.2018, 22:04

Der Schnitzer-BMW führt die 12 Stunden von Bathurst nach dem ersten Rennviertel an: Chaz Mostert deklassiert streckenweise die Konkurrenz

Der Schnitzer-BMW #43 (Farfus/Wittmann/Mostert) führt die 12 Stunden von Bathurst nach drei Stunden an. Polesetter Chaz Mostert zeigte dabei am Steuer des BMW M6 GT3 eine herausragende Leistung und deklassierte stellenweise die Konkurrenz. Nach exakt drei Stunden war während eines Safety-Car-Phase zwar der Objective-McLaren #11 (Walls/Luff/Slade/Evans) an der Spitze, boxenstopp-bereinigt liegt aber der Schnitzer-BMW in Führung.

Mostert übernahm von der Pole-Position aus die Führung und fuhr seinen Verfolgern in der Morgendämmerung auf und davon. Innerhalb von 34 Runden hatte er sich einen Vorsprung von 55 Sekunden herausgefahren. Doch wiederholte Safety-Car-Phasen sorgten dafür, dass sich die Schnitzer-Mannschaft nicht nachhaltig absetzen konnte.

Livestream der 12h Bathurst:

 

Die ersten Verfolger waren im ersten Renndrittel die beiden Audi R8 LMS des Teams Jamec-Pem, wobei die #74 (Haase/Mies/Winkelhock) früh am Schwesterauto mit der #22 (Tander/van der Linde/Vervisch) vorbeigegangen war.

Zu den Gewinnern der Startphase zählen die beiden werksunterstützten Porsche 911 GT3 R, die im Qualifying außerhalb der Top 10 gelandet waren. Laures Vanthoor fuhr innerhalb der ersten drei Rennstunden in der #991 (Bamber/Estre/L. Vanthoor) von Craft-Bamboo von Position 17 zwischenzeitlich auf Rang drei nach vorne, auch die Markenkollegen in der #911 (Dumas/Makowieki/Werner) von Manthey verbesserten sich von Startplatz 25 aus bis in die Top 10.

Die größte Aufholjagd zeigte aber Timo Glock am Steuer des SRM-BMW #100 (Glock/Eng/Richards). Nach der Disqualifikation im Qualifying musste das Auto vom Ende des Feldes starten, doch nach dem ersten Rennviertel tauchte der BMW schon unter den Top 5 auf.

Unglücklich verlief die Startphase für den Lamborghini Gallardo GT3 #177 (Shahin/Youlden/Enge) von The Bend Motorsport. Luke Youlden zeigte mit dem mehrere Jahre alten Auto eine starke Vorstellung und kämpfte als Dritter in der Spitzengruppe mit. Dann kollidierte der Gallardo beim Überrunden mit einem langsameren Auto, wobei die rechte Hinterradaufhängung brach. Technische Probleme zwangen den Bentley Continental GT3 #18 (Soucek/Soulet/Abril) in die Box, wo die M-Sport-Mechaniker ein defektes Getriebe wechseln mussten.

Den heftigste Unfall sah das Rennen in Runde 43. Im Streckenabschnitt McPhillamy Park war zunächst der Bolt-Masters-Audi #82 in die Mauer gekracht. Dahinter kam es zu einer Kettenreaktion, bei der der MARC II V8 #67 auf den Hallmark-Audi #9 auffuhr und diesen ebenfalls in die Wand schickte.

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