24h Nürburgring 2026: Prosport fährt mit Mercedes-AMG GT3 in 8-Bit-Optik
Prosport hat das finale Design des Mercedes-AMG GT3 für die 24h Nürburgring 2026 enthüllt: Das Team setzt beim Eifelklassiker auf eine Retro-Folierung in 8-Bit-Optik
Der Mercedes-AMG GT3 von Prosport strahlt in 8-Bit-Optik
Foto: PROsport PROsport
Kurz vor dem Beginn des diesjährigen 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring (kompletter Zeitplan) hat auch Prosport Racing die Hüllen fallen lassen und das finale Design des Mercedes-AMG GT3 präsentiert: In Kooperation mit Bilstein und Hella setzt das Team auf eine Retro-Folierung in 8-Bit-Optik.
Das Farbschema bleibt mit Blau und Gelb zwar den traditionellen Bilstein-Farben treu, bricht jedoch durch das verpixelte Design mit den klassischen Linien vieler moderner Folierungen und wirkt damit wie eine Hommage an die Videospiel-Ära der 1980er-Jahre.
"Ich freue mich auf das anstehende Rennen", sagt Teamchef Marc Hennerici, der Anfang des Jahres die Leitung bei Prosport von Teamgründer Chris Esser übernommen hat. "Das Auto sieht fantastisch aus, wie ich finde und wir haben ein tolles Fahrerquartett auf dem Fahrzeug!"
Abseits der optischen Spielereien muss sich Prosport im Kampf um den Gesamtsieg dem harten Wettbewerb in der SP9-Klasse stellen, wobei die Fahrerbesetzung durchaus als Ansage an die Konkurrenz zu verstehen ist: Mit den AMG-erfahrenen Piloten Mikael Grenier und Adam Christodoulou holt sich das Team geballte Routine ins Cockpit.

Der Mercedes-AMG GT3 mit Retro-Folierung in 8-Bit-Optik
Foto: PROsport Racing/Bilstein
Flankiert werden sie von Chris Lulham, der seine Schnelligkeit im Vorjahr bereits an der Seite von Max Verstappen unter Beweis gestellt hat, sowie dem langjährigen Prosport-Stammfahrer Marek Böckmann. Es ist eine Besetzung, die ohne Zweifel um ein Top-Ergebnis mitkämpfen kann, sofern die Technik des AMG über die Distanz hält.
Und trotz der starken Fahrerpaarung bleibt die Aufgabe für Prosport Racing gewaltig, denn das Team aus Wiesemscheid setzt in diesem Jahr erstmals auf den Mercedes-AMG GT3, was gegen die eingespielte GT3-Konkurrenz, die ihre Fahrzeuge teils seit Jahren in- und auswendig kennt, ein kleiner Nachteil sein könnte.
Zudem muss das Team um Hennerici eine logistische Herkulesaufgabe bewältigen, weil neben dem AMG GT3 auch ein Aston Martin Vantage GT3 sowie zwei Mercedes-AMG GT4 eingesetzt werden. Am Ende zählt beim Klassiker auf dem Nürburgring eben nur die Beständigkeit über 24 Stunden, und nicht der nostalgische Charme der 8-Bit-Folierung.
Diese Story teilen oder speichern
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.