24h Nürburgring 2026 Q2: Heftiger Regen und Strafe für Dacia
Schwere Regenfälle und sogar Hagel im Nachttraining bei den 24 Stunden vom Nürburgring 2026 - Dacia bestraft, High-Class-Porsche bekommt schwarze Flagge
Max Verstappen hat seine ersten Runden bei Dunkelheit absolviert
Foto: Gruppe C Photography
Keine Zeitenverbesserungen im Nachttraining: Bei nasser Strecke waren keine weiteren Verbesserungen der Zeiten im zweiten Qualifying drin. Somit übernachtet weiterhin der Winward-Mercedes #80 (Engel/Schiller/Stolz/Martin) an der Spitze des Klassements. (Ergebnis)
Allerdings hatte dieser im verregneten Training eine Schrecksekunde, mit einem Dreher im Bereich Hocheichen, bei dem nichts weiter passierte.
Etwas spektakulärer war die Einlage des Dacia #300 (Kriese/Geilfus/Neumann/Becker) von Ollis Garage Racing. Der Logan drehte sich im Karussell und stand anschließend falschrum zur Fahrbahn. Es folgte ein Wendemanöver in die überhöhte Betonfahrbahn hinein, nach ein paar Rangiermanövern ging es dann in Fahrtrichtung weiter.
Das Manöver kam bei den Sportkommissaren nicht gut an. Christian Geilfus erhielt eine Strafe von fünf Startplätzen für das Rennen aufgrund des gefährlichen Wendemanövers.
Das Training begann zunächst auf nasser Strecke, die dann aber abtrocknete, nur damit ab 21:45 Uhr ein weiterer schwerer Hagelschauer die Nordschleife erneut vor allem im nördlichen und westlichen Bereich überflutete. Dieser arbeitete sich im Schneckentempo weiter nach Osten, sodass später die Strecke im Westen schon wieder abtrocknete, während an Brünnchen und Co. am östlichen Ende noch Landunter angesagt war.
Erst gegen Ende war es wieder komplett fahrbar, da hatten aber die meisten Teams ihren Tag bereits beendet. Unfreiwillig tat dies der High-Class-Porsche #86 (Li/Fjordbach/Ye/King), dem die schwarze Flagge gezeigt wurde. Der Grund: Harry King war mit einer privaten Kamera am Helm unterwegs.
Eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro wurde gegen den Posavac-Z4 #40 (Posavac/Funke/Strycek/Cermona Chavez) verhängt, weil die Fahrzeugkamera nach hinten und nicht nach vorne gerichtet war.
Eine wilde Session erlebte der Dunlop-Porsche #17 (Picariello/Boccolacci/Menzel/Andlauer), den erst Dorian Boccolacci im Bereich Galgenkopf einplankte und der später mit Alessio Picariello am Steuer im Bereich Aremberg komplett ausging, inklusive der Beleuchtung. Nach einem Powercycle fuhr der Belgier weiter.
Max Verstappen sorgte derweil im Winward-Mercedes #3 (Verstappen/Auer/Gounon/Juncadella) mit seinem zweiten Nachtstint für Aufsehen, den er bei schwierigsten Bedingungen ohne Probleme absolvierte.
Ansonsten blieb es für die wirklich schwierigen Bedingungen vergleichsweise ruhig, gerade nach dem spektakulären Auftakt im ersten Training.
Den Teams steht nun eine recht kurze Nacht bevor, denn am Freitag beginnt das erste Top-Qualifying bereits um 10:15 Uhr. (Kompletter Zeitplan 24h Nürburgring 2026)
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