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24h Nürburgring 2026: Starterliste mit 161 Teilnehmern und GT3-Boom

Die 24h Nürburgring erleben 2026 einen historischen Boom: Mit Max Verstappen und 161 Fahrzeugen sprengt das Event auf der Nordschleife alle Limits

24h Nürburgring 2026: Starterliste mit 161 Teilnehmern und GT3-Boom

Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring erlebt einen Teilnehmerboom

Foto: Gruppe C Photography

Der Motorsport steckt in einer Krise? Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring widerspricht dieser These im Jahr 2026 deutlich - nicht nur wegen des Starts des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen. Auch das Interesse seitens der Teilnehmer ist so groß wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr.

161 Teilnehmer haben für die 54. Auflage des Saisonhöhepunkts auf der Nordschleife (14. bis 17. Mai) gemeldet und wurden vom Veranstalter ADAC Nordrhein zugelassen - obwohl die Ausschreibung, vor allem aufgrund der Platzverhältnisse im Fahrerlager und in den Boxen, das Feld eigentlich auf 150 Teilnehmer begrenzt. (externer Link zur kompletten Starterliste)

Im Sinne des Sports wurden jedoch seitens des Veranstalters ADAC Nordrhein das Gespräch mit den Beteiligten gesucht und Lösungen gefunden, die verhindern, dass Teilnehmer abgewiesen werden müssen.

"Wir freuen uns sehr über die außergewöhnliche Resonanz", sagt Rennleiter Walter Hornung. "Dass wir dieses große und hochkarätige Feld an den Start bringen können, ist nur möglich, weil viele Teams kooperativ mitgezogen haben. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Hier zeigt sich der besondere Geist der Langstrecken-Community an der Nordschleife: Vom Weltstar bis zum Privatpiloten ziehen alle an einem Strang, weil jeder Teil dieses besonderen Rennens sein will."

Größer war das Feld beim 24h-Rennen zuletzt im Jahr 2014, als 167 Autos starteten. Im vergangenen Jahr waren 140 Teilenehmer gemeldet. Deutlich wachsen wird auch die GT3-Klasse SP9, in der 41 Autos gemeldet sind und damit 14 mehr als im vergangenen Jahr.

Damit ist die SP9 auch mit Abstand die Klasse mit den meisten Startern, gefolgt von der Cup3 mit 17 Teilnehmer. Die enorme Qualität an der Spitze spiegelt sich auch in der Markenvielfalt wider. Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche sind neun Hersteller in der Topklasse vertreten.

Neben der Crew des Winward-Mercedes mit der #3, zu der neben Verstappen Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella gehören, gibt es zahlreiche weitere Teams, die zum engsten Kreis der Favoriten zählen.

Darunter naturgemäß die Titelverteidiger im Rowe-BMW oder der "Grello"-Porsche von Manthey, wo mit Thomas Preining und Ayhancan Güven zwei DTM-Champions im Auto sitzen. Aber auch Teams wie Scherer-Phx (Audi), Abt (Lamborghini), Walkenhorst (Aston Martin), Dinamic (Porsche) und HRT (Ford) sollte man auf der Rechnung haben.

Außerhalb der Topgruppe wird es besonders bei den GT4 in der SP10 (13 Starter) sowie in den beiden Porsche-Cup-Klassen (Cup 2 mit elf Startern und Cup 3 mit 17 Startern) spannend. Nicht zuletzt aufgrund verschiedner Markenpokal-Klassen, stellen Porsche (50) und BMW (43) von allen Herstellern die mit Abstand meisten Autos, während KTM, Ferrari, Subaru, Opel und Dacia mit nur jeweils einem Auto vertreten sind.

24h Nürburgring 2026 - Teilnehmerfeld nach Klassen:

SP9: 41

Cup 3: 17

SP10: 13

Cup 2, BMW M240i: jeweils 11

VT2 - Heckantrieb: 9

SP3T: 7

SP-X, SP4T, VT2 -Frontantrieb, V5, V6: jeweils 5

TCR, BMW 325i, BMW M2 Racing: jeweils 4

SP7, SP2T, AT (2&3): jeweils 3

AT1: 2

SP-PRO, SP8T, SP4, SP3: jeweils 1

24h Nürburgring 2026 - Teilnehmerfeld nach Marken:

Porsche: 50

BMW: 43

Mercedes-AMG: 13

Audi, VW: jeweils 11

Toyota: 7

Aston Martin: 6

Hyundai: 4

HWA, Ford, Lamborghini: jeweils 3

McLaren: 2

KTM, Ferrari, Subaru, Opel, Dacia jeweils 1

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