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24h Nürburgring 2026: Steht NLS-Start von Verstappen mit AMG bereits fest?

In zwei Wochen soll Max Verstappen sein Nordschleifen-Debüt im Mercedes geben: Wie der Stand ist, wer mit ihm fahren soll und wie es um seinen 24h-Einsatz steht

Hinweise verdichten sich: Steht NLS-Start von Verstappen mit AMG bereits fest?

Intensive Vorbereitung: Verstappen testete in Portugal den Mercedes-AMG GT3

Foto: Getty Images

Fährt Max Verstappen dieses Jahr beim 24-Stunden-Klassiker auf der Nürburgring-Nordschleife oder nicht? Die Weichen sind durch die Vorverlegung des zweiten Laufs der Nürburgring-Langstrecken-Serie NLS jedenfalls gestellt, um eine Überschneidung mit dem Formel-1-Kalender zu verhindern. Jetzt liegt der Ball also ganz klar beim viermaligen Formel-1-Weltmeister.

Doch der zierte sich zuletzt - und auch eine offizielle Bestätigung lässt weiterhin auf sich warten. Wie Motorsport-Total.com jedoch aus gut informierten Kreisen erfahren hat, steht der Start von Verstappen bei NLS2 am 21. März 2026 fest. Der 28-jährige Niederländer wird mit einem Mercedes-AMG GT3 des Winward-Teams beim Vier-Stunden-Rennen starten!

Der Lauf wurde auf Antrag von Mercedes um eine Woche vorverlegt und findet nun am Samstag zwischen den Grands Prix in China und Japan statt. Es ist Verstappens einzige Chance, sich auf die 24-Stunden-Jagd in der Eifel vorzubereiten, solange die Formel 1 die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien nicht wegen des Iran-Krieges ersatzlos streicht.

Winward-Technikchef als Verstappen-Renningenieur

Wenn das passiert, würde sich theoretisch auch die Möglichkeit ergeben, dass Verstappen bei NLS3 (11. April) und am Qualifiers-Wochenende (18. - 19. April) startet.

Die Vorbereitungen laufen laut Informationen von Motorsport-Total.com beim Mercedes-AMG-Team Winward jedenfalls bereits auf Hochtouren. Mit dem erfahrenen Winward-Technikchef Thomas Gleibs steht auch der Renningenieur fest, der das Verstappen-Auto betreuen soll.

Mit wem sich Verstappen beim Vier-Stunden-Rennen den Mercedes-AMG GT3 teilt? Wie man hört, besteht nun sogar die Möglichkeit, dass das Auto in der gleichen Besetzung wie beim 24-Stunden-Rennen antritt.

Denn neben DTM-Vizemeister Lucas Auer sind nun auch Verstappens enger Vertrauter Daniel Juncadella und AMG-Werksfahrer Jules Gounon am 21. März verfügbar, wovon ursprünglich nicht auszugehen war. Ursache ist die Verschiebung des Auftakts der Langstrecken-WM (WEC) in Katar wegen des Iran-Kriegs.

Mit welchen Teampartnern Verstappen antritt

Dadurch wurde auch der Vortest (Prolog) am 22. und 23. März gestrichen, der sich mit NLS2 überschnitten hätte. Juncadella und Gounon werden somit nicht bei den Hypercar-Projekten von Genesis-Magma und Alpine gebraucht.

Das Quartett aus Verstappen, Auer, Juncadella und Gounon soll auch beim 24-Stunden-Rennen mit dem Mercedes-AMG GT3 im Red-Bull-Design und mit Haribo als zusätzlicher Sponsor an den Start gehen.

Verstappens Sim-Racing-Kollege Chris Lulham, mit dem er im Emil-Frey-Ferrari auf der Nordschleife siegte, galt ursprünglich ebenfalls als Kandidat. Dem 22-jährigen Briten fehlt es aber an Erfahrung auf der anspruchsvollen Berg- und Talbahn und im Mercedes-Boliden.

Wie sicher ist der Start beim 24-Stunden-Rennen?

Aber bedeutet Verstappens Start bei NLS2 automatisch, dass er auch von 14. bis 17. Mai beim 24-Stunden-Rennen in der "grünen Hölle" antritt? Zwischen Verstappen und Mercedes-AMG dürfte es diesbezüglich eine grundsätzliche Einigung geben. Allerdings ist eine Absage von NLS2 wegen des unberechenbaren Eifelwetters nicht restlos ausgeschlossen - und auch die Formel-1-Absagen sind nicht bestätigt.

"Wenn ich es mache, brauche ich auf jeden Fall ein Vorbereitungsrennen - im Vergleich zu den Jungs, die das schon länger machen und mehr Erfahrung haben", hatte Verstappen Mitte Februar im Rahmen der Formel-1-Tests in Bahrain eine klare Bedingung gestellt. Zudem sei der Mercedes-AMG GT3 "ein neues Auto, das ich auf der Nordschleife noch nicht bewegt habe", so Verstappen.

Daher würde es nicht überraschen, wenn sich Verstappen die theoretische Option offenlässt, das Projekt abzusagen, sollten die Rahmenbedingungen für ihn nicht passen. Klar ist aber auch: In den vergangenen zehn Jahren gab es nur zweimal keine Überschneidung zwischen dem 24-Stunden-Rennen und der Formel-1-Kalenderplanung.

Außerdem hat Verstappen zuletzt in Portugal intensiv mit dem Mercedes-AMG GT3 getestet. Wer weiß, wann sich wieder eine so eine günstige Gelegenheit bietet wie 2026.

Mit einem Triumph würde nicht nur Verstappen selbst Geschichte schreiben: Er würde auch verhindern, dass die Marke mit dem Stern beim Eifel-Klassiker zehn Jahre ohne Sieg ist. Und das als Red-Bull-Pilot!

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