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24h Nürburgring: Abt zeigt Aufgebot und überrascht mit Schaeffler-Lamborghini!

Abt hat sein Aufgebot für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2026 vorgestellt: Zwei Lamborghini starten, ein Design sorgt für eine echte Überraschung.

24h Nürburgring: Abt zeigt Aufgebot und überrascht mit Schaeffler-Lamborghini!

Grün in die Grüne Hölle: So sehen die beiden Abt-Lamborghini aus

Foto: Abt Sportsline

Das Lamborghini-Team Abt hat sein Aufgebot für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und die Vorbereitungsphase bekanntgegeben - und sorgt für eine große Überraschung: Während ein Lamborghini Huracan GT3 Evo2 wie in den vergangenen beiden Jahren im Red-Bull-Design an den Start gehen wird, tritt der andere erstmals im grünen Schaeffler-Design an!

Die Optik erinnert an die "Green Machine", mit der der Industriezulieferer aus Herzogen-Aurach seit vielen Jahren in der DTM am Start ist. Auch die Fahrertrios wurden bereits präsentiert: Das Red-Bull-Fahrzeug wird von den drei Lamborghini-Werksfahrern Mirko Bortolotti, Luca Engstler und Patric Niederhauser pilotiert.

Damit fährt Bortolotti, der in der DTM zum Grasser-Team wechselt, auf der Nürburgring-Nordschleife weiter für Abt. Die Startnummer 84 verweist auf das Gründungsjahr des Energy-Drink-Konzerns Red Bull, der auch für das Design des Winward-Mercedes mit Max Verstappen verantwortlich zeichnet.

Catsburg und Yelloly erhalten Freigabe für Abt-Einsatz

Der zweite Huracan GT3 Evo2 im Design der Schaeffler-Gruppe wird vom auf der Nordschleife bekannt starken Lamborghini-Werksfahrer Marco Mapelli, Nicky Catsburg und Nick Yelloly pilotiert. Der Niederländer Catsburg und der Brite Yelloly sind eigentlich Werksfahrer bei Corvette und Acura, dürfen aber dank Freigabe ihrer Arbeitgeber für Abt starten.

Die Startnummer 130 des Schaeffler-Lamborghinis ist auf die Unternehmensgeschichte des Traditionsunternehmens Abt, das 1896 in Kempten gegründet wurde und sich als Tuningschmiede einen Namen machte, zurückzuführen. Beim 24-Stunden-Rennen tritt das ehemalige Audi-Team dieses Jahr zum bereits 13. Mal an. Aber auch die Abt-Partnerschaft mit Schaeffler läuft bereits seit über zehn Jahren.

Lamborghini setzt in der Eifel weiter auf "alten" Huracan

Während Lamborghini 2026 in der DTM bereits den neue Lamborghini Temerario GT3 ins Rennen schickt, bleiben die Italiener in der "Grünen Hölle" vorerst dem Huracan GT3 Evo2 treu. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass die Stückzahl der bisher hergestellten Temerario-Boliden stark limitiert ist.

Sportdirektor Martin Tomczyk, der seit diesem Jahr nicht mehr für die DTM zuständig ist, unterstützt Abt noch bis zum 24-Stunden-Rennen und wird auch dieses Jahr den Einsatz leiten. "Wir haben noch eine Rechnung offen mit dem Nürburgring", stellt der ehemalige DTM-Champion klar, nachdem im Vorjahr beide Boliden in der Endphase mit Problemen zu kämpfen hatten und der bereits sicher geglaubte Podestplatz dem Team durch die Finger glitt.

Sportdirektor Tomczyk nimmt Abt-Sieg ins Visier

"Wir wollen dieses Rennen gewinnen, und mit dieser Mannschaft und diesen Fahrzeugen haben wir die besten Voraussetzungen dafür. Aber wir wissen, dass die Konkurrenz stark ist und die Nordschleife ihre eigenen Gesetze hat", sagt Tomczyk.

Dafür hat sich Abt etwas anders aufgestellt, denn im Vorjahr waren noch Jordan Pepper, der inzwischen BMW-Werksfahrer ist, der neue Verstappen-Partner Daniel Juncadella und Christian Engelhart Teil des Fahreraufgebots. Sie wurden nun durch Niederhauser, Yelloly und Catsburg ersetzt.

"Wir freuen uns, dass wir erneut eine so schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen konnten", ist Tomczyk von seinen zwei Fahrertrios überzeugt. "Die Kontinuität mit unseren Rückkehrern gibt uns Stärke, und die Neuzugänge bringen frischen Schwung sowie zusätzliche Erfahrung mit. Alle wollen das Gleiche: Dieses Rennen gewinnen."

Bei den Vorbereitungsrennen der Nürburgring-Nordschleifen-Serie (NLS) wird Abt je ein Auto einsetzen - in abwechselnder Optik: Für NLS1 und NLS2 ist der Bolide im Schaeffler-Design vorgesehen, bei den Qualifiers-Läufen wird dann der Red-Bull-Bolide auf die Strecke gehen.

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