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24h Nürburgring Qualifiers: BMW-Pole - Strafe gegen Verstappen-AMG

Der Gamota-BMW stiehlt den Favoriten im ersten Qualifying der 24h Nürburgring Qualifiers die Show: Startplatzstrafe gegen das Auto von Max Vestappen

24h Nürburgring Qualifiers: BMW-Pole - Untersuchung gegen Verstappen-AMG

David Jahn stellte den Gamota-BMW auf die Poleposition

Foto: VLN

Der Gamota-BMW #23 (Zsigo/Kranz/Jahn) hat am Samstag beim Qualifying zum ersten Rennen der 24h Nürburgring Qualifiers 2026 die Poleposition geholt und damit viele der favorisierten Teams düpiert. David Jahn war früh in der zwischenzeitlich unterbrochenen Session eine Zeit von 8:09.488 Minuten gefahren, die keiner der Rivalen unterbieten konnte.

Auch nicht Max Verstappen. Der Winward-Mercedes #3 (Verstappen/Auer) landete auf Position sechs. Ob das Auto auch von dieser Position ins Rennen starten wird, ist allerdings noch ungewiss, denn gegen das Fahrzeug des Formel-1-Stars läuft eine Untersuchung der Rennleitung.

Teamkollege Lucas Auer war im Streckenabschnitt Hohe Acht bei einem missglückten Überholmanöver mit dem Porsche Cayman #941 des Teams Adrenalin kollidiert. Der Vorfall wurde nach dem Qualifying von den Sportkommissaren verhandelt.

Update 12:15 Uhr: Die Sportkommissare verhängten gegen den Winward-Mercedes #3 eine Startplatzstrafe von drei Positionen.

Top-Favoriten im Qualifying nicht ganz vorne

Die Bestzeit des Gamota-BMW war nicht die einzige Überraschung im Qualifying. Auch auf Position zwei liegt mit dem Schnitzelalm-Mercedes #11 (Heyer/Härtling/Fitje) ein Fahrzeug aus der Pro-Am-Wertung der GT3-Klasse SP 9, das im Rennen nicht in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen dürfte.

Rang drei sicherte sich der KCMG-Mercedes #47 (Fukuzumi/Krohn/Pittard/Gamo), der vor einer Woche in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) die Poleposition geholt hatte. Vierter wurde mit dem Black-Falcon-Porsche #48 (Arrow/Assenheimer/T. Müller/Pereira) ein weiteres Pro-Am-Auto aus der GT3-Klasse.

Auf den weiteren Positionen folgten der Winward-Mercedes #80 (Engel/Schiller/Stolz) vor dem Schwesterauto mit der #3. Der Abt-Lamborghini #84 (Engstler/Bortolotti/Niederhauser), der Scherer-Phx-Audi #16 (Haase/Sims/B. Green), der Konrad-Lamborghini #7 (Paul/Lefterow/Stalidzane) und der Mühlner-Porsche #123 (Rump/Bünnagel) komplettierten die Top 10, die der Manthey-Porsche #911 "Grello" (Preining/Campbell/Breuer) als Zwölfter knapp verpasste.

Lange Unterbrechung nach Aston-Martin-Unfall

16 Minuten nach dem Start wurde das Qualifying für rund 50 Minuten mit der roten Flagge unterbrochen. Vorausgegangen war ein Unfall von Anders Buchardt im Walkenhorst-Aston-Martin #39 (Walkenhorst/Hantke/Buchardt/Jensen) im Adenauer Forst.

In der Linkskurve am Eingang des Streckenabschnitts war der Norweger innen zu hart über den Randstein gefahren, hatte daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und war in die Streckenbegrenzung eingeschlagen.

Buchardt überstand den Unfall unverletzt. Da allerdings eine größere Reparatur der Leitplanken notwendig war und der Zeitplan am Samstag genügend Puffer bietet, entschied sich die Rennleitung zur Unterbrechung des Qualifyings.

Das erste Rennen über eine Distanz von vier Stunden wird um 17:30 Uhr gestartet.

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