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24h Nürburgring Qualifiers: Strafe gegen Auto von Max Verstappen

Nach einer Kollision von Teamkollege Lucas Auer im Qualifying wird der Mercedes-AMG von Max Verstppen in der Startaufstellung um drei Positionen zurückversetzt

24h Nürburgring Qualifiers: Strafe gegen Auto von Max Verstappen

Ein Vergehen von Teamkollege Lucas Auer wirft Max Verstappen zurück

Foto: Speedpictures Speedpictures

Dämpfer für Formel-1-Star Max Verstappen vor dem ersten Rennen des 24h Nürburgring Qualifiers 2026: Der Mercedes-AMG #3 des Teams Winward erhält nach einem Zwischenfall im Qualifying, in den Verstappens Teamkollege Lucas Auer verwickelt war, eine Startplatzstrafe von drei Positionen. Damit werden Verstappen und Auer im ersten Rennen nicht von Position sechs, sondern von Platz neun aus starten.

Auer war im Streckenabschnitt Hohe Acht bei einem missglückten Überholversuch mit dem Porsche Cayman #941 des Teams Adrenalin kollidiert. Der Österreicher wollte in einer Rechtskurve innen vorbeigehen, doch der Porsche-Pilot blieb auf der Ideallinie. Es kam zur Berührung - der Cayman drehte sich.

Die Sportkommissare nahmen den Vorfall nach dem Qualifying unter die Lupe und kamen zu einem klaren Urteil: Auer habe die Kollision verschuldet. In der Begründung heißt es:

"Der Fahrer von Fahrzeug Nummer 941 erklärte, dass er auf der Ideallinie blieb und das sich nähernde schnellere Fahrzeug Nummer 3 nicht bemerkte. Der Fahrer von Fahrzeug Nummer 3 gab an, dass er die Lücke sah, die Situation jedoch falsch einschätzte. Außerdem entschuldigte er sich direkt nach seinem Stint bei Nummer 941."

"Die Sportkommissare waren der Ansicht, dass eine Strafversetzung um drei Startplätze für das nächste Rennen, an dem das Fahrzeug teilnimmt, eine angemessene Strafe darstellt."

Für Verstappen ist es nicht der erste Rückschlag dieser Art auf der Nordschleife. Noch im März hatte er gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gunon das zweite Saisonrennen der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) gewonnen. Doch der Triumph hielt nicht lange: Nachträglich wurde der Sieg aberkannt, da das Team im Verlauf des Renntags einen Reifensatz zu viel eingesetzt hatte.

Allzu schwer dürfte dieser erneute Dämpfer für den Niederländer jedoch nicht wiegen. Sein Start bei den 24h Qualifiers - überhaupt erst möglich durch die Absage des Formel-1-Rennens in Saudi-Arabien - steht ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen vom 14. bis 17. Mai. Beim ersten Lauf am Samstagabend um 17:30 Uhr (hier im Livestream) sammelt Verstappen zudem wichtige Erfahrungen: Es werden seine ersten Runden auf der Nordschleife bei Dunkelheit sein.

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