24h Nürburgring: Veranstalter warnt vor Anreise ohne Ticket
Der Ticketvorverkauf für die 24 Stunden vom Nürburgring platzt aus allen Nähten - Tageskassen könnten dank Max Verstappen und Co. geschlossen bleiben
Die Ticketverkäufe deuten bereits auf einen neuen Zuschauerrekord bei den 24h Nürburgring hin
Foto: Gruppe C Photography
Zuschauer aufgepasst: Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring droht 2026 Historisches. Erstmals läuft der Ticketvorverkauf zum Rennen dermaßen auf Hochtouren, dass die Tageskassen geschlossen bleiben könnten. Davor warnt der Veranstalter ADAC Nordrhein explizit.
Bislang war es ein ungeschriebenes Gesetz, dass Kurzentschlossene immer noch Tickets an den Tageskassen rund um den Nürburgring ergattern konnten. Für Zuschauer, die einen Besuch des Rennens vom Wetter abhängig machten, war das häufig eine beliebte Methode.
Das könnte allerdings dieses Jahr ausbleiben. Nicht zuletzt wegen des populären Starts von Max Verstappen ist der Ansturm auf die Tickets so hoch, dass der ADAC Nordrhein in einer WhatsApp-Fan-Gruppe nun offiziell gewarnt hat, dass eine Garantie zum Einlass nur besteht, wenn die Tickets im Vorverkauf gebucht werden.
"Die Ticket-Nachfrage im Vorverkauf ist außergewöhnlich hoch. Erstmals in der Geschichte der 24h Nürburgring könnte es sein, dass aufgrund der schon vorab großen Nachfrage die Tageskasse nicht mehr geöffnet wird. Deshalb: Sichert euch eure Tickets frühzeitig online, damit ihr auf jeden Fall dabei seid!", heißt es in der WhatsApp-Gruppe.
Der Veranstalter warnt gleichzeitig vor sehr hohem zu erwartendem Verkehrsaufkommen, sowohl was den Bezug der Campingplätze als auch den Renntag selbst angeht. Ausreichend Zeit muss eingeplant werden.
Der ADAC Nordrhein hat jüngst eine Starterliste mit 161 Fahrzeugen präsentiert. Das sind mehr, als eigentlich auf der Strecke zugelassen sind (die Zahl wurde vor einigen Jahren auf 150 herabgesetzt), und das größte Starterfeld seit 2014, als 165 Autos teilgenommen haben. Durch ein Bulletin konnten die zusätzlichen Teilnehmer noch zugelassen werden.
Insbesondere die Topklasse SP9 für GT3-Fahrzeuge erlebt mit 41 Startern einen echten Boom. Wie viel davon auf das Konto der Teilnahme von Verstappen zurückgeht, ist dabei schwer zu sagen. Jedenfalls wird die 2026er-Ausgabe des Rennens unvergesslich werden.
Diese Story teilen oder speichern
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.