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Aprilscherz wird Realität: BMW M3 Touring bei 24h Nürburgring 2026!

BMW lässt Realität werden, was eigentlich als Aprilscherz gedacht war und schickt einen Kombi-GT3 in der SPX-Klasse in die 24 Stunden vom Nürburgring 2026!

Aprilscherz wird Realität: BMW M3 GT3 Touring bei 24h Nürburgring 2026!

Der BMW M3 GT3 Turing 24H nimmt die 24h Nürburgring 2026 in Angriff

Foto: BMW

Wenn der Aprilscherz zu erfolgreich ist: BMW hat aufgrund der positiven Resonanz von Fans am 1. April 2025 eine Vision Realität werden lassen. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2026 geht ein BMW M3 Touring in GT3-ähnlicher Spezifikation an den Start! Die offizielle Bezeichnung des Fahrzeugs lautet "BMW M3 Touring 24H".

Das Fahrzeug wird von Schubert Motorsport eingesetzt und rollt wie der M4 GT3 des Teams auf Yokohama-Reifen. Als Fahrer kommen Entwicklungspilot Jens Klingmann, der belgische Werksfahrer Ugo de Wilde sowie die beiden US-Amerikaner Connor De Phillippi und Neil Verhagen zum Einsatz.

Die Premiere ist bereits der zweite Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) am kommenden Wochenende, bei dem auch Max Verstappen ins Lenkrad greifen wird. Auf dem Auto werden diverse Social-Media-Kommentare von Usern abgebildet sein.

"So etwas wie das BMW-M3-Touring-24H-Projekt hat es bei BMW M Motorsport noch nie gegeben. Ich bin begeistert - und mir gleichzeitig sicher, unsere Fans, die uns nirgends näher sind als in unserer zweiten Heimat auf dem Nürburgring, werden mindestens genauso begeistert sein", sagt BMW-Motorsportchef Andreas Roos.

Fan-Reaktionen ermöglichen Projekt

BMW zufolge spielte die Marke schon seit der Einführung der aktuellen Touring-Generation G81 im Jahr 2022 mit dem Gedanken, aus dem Kombi auch einen Rennwagen zu machen. Das führte dann zum Aprilscherz, als BMW M Motorsport in den sozialen Medien den Usern vorgaukelte, eine GT3-Version des Touring befinde sich in Entwicklung.

Die Resonanz darauf fiel so positiv aus, dass offenbar auch der BMW-Vorstand bereit war, die Gelder dafür freizugeben. BMW zufolge wurden mehr als eine Million User und über 1,6 Millionen Views erzielt und das Engagement der Fans unter dem Posting war um ein Vielfaches höher als übliche Postings.

Dadurch inspiriert, wurden die bereits zuvor erdachten Pläne für die Verwirklichung der Idee einer Rennversion des BMW M3 Touring im Sommer 2025 konkret. Innerhalb von acht Monaten wurde der BMW M3 Touring 24H aufgebaut. Er hat die gleiche technische Basis wie der BMW M4 GT3 Evo, entstammt aber der Grundkarosserie des BMW M3 Touring. Der BMW M3 Touring 24H ist 200 Millimeter länger und inklusive Heckflügel 32 Millimeter höher als der BMW M4 GT3 Evo.

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"Das ist ein wirklich einzigartiges Projekt. Die Tatsache, dass wir die Reaktionen unserer Fans auf einen Aprilscherz zum Anlass genommen haben, den BMW M3 Touring 24H wirklich Realität werden zu lassen, spricht für unsere Nähe zu unserer Community und unseren Enthusiasmus für den Motorsport", sagt Klingmann.

"Man muss ganz klar sagen: Das Fahrzeug ist zwar aus einem Aprilscherz entstanden, aber es ist ein absolut hochklassiges und konkurrenzfähiges Rennauto geworden. Unser Ziel ist, damit den Zuschauern am Nürburgring eine tolle Show zu bieten und das Rennen so weit vorne wie möglich zu beenden. Ich bin davon überzeugt, dass wir ein Top-Resultat einfahren können."

Der BMW M3 Touring 24H trifft in der SPX-Klasse unter anderem auf den HWA EVO.R, die moderne Interpretation des Mercedes 190E 2.5-16 Evo II. Das bedeutet, dass Ex-BMW-Werksfahrer Bruno Spengler voraussichtlich gegen seine ehemalige Marke antreten wird. Er wurde bei einem Test vor NLS1 am Steuer des HWA gesehen.

Kombis im Top-Motorsport: Nur einer holt den Titel

Kombis sind im Motorsport eine Seltenheit, sie kamen aber vor, insbesondere in er Britischen Tourenwagenmeisterschaft (BTCC). Pionier war Tom Walkinshaw Racing im Jahr 1994 mit dem Volvo 850 Estate, bei dem zwei fünfte Plätze das höchste der Gefühle blieben.

Erfolgreicher waren Projekte, die zwei Jahrzehnte später folgten. 2014 gewann der Honda Civic Tourer vier Rennen in der BTCC, wurde aber wie 20 Jahre zuvor der Volvo nach nur einem Jahr eingestellt. Anders der Subaru Levorg GT, der von 2016 bis 2019 vier Jahre lang in der BTCC antrat und im Jahr 2017 mit Ash Sutton den Meistertitel holte.

Ansonsten gab es lediglich private Projekte. In der Rundstrecken-Challenge-Nürburgring (RCN) sorgt beispielsweise seit Jahren Mario Fuchs mit einem Mitsubishi Lancer Kombi für Furore, mit dem er bereits mehrere Gesamtsiege in den Leistungsprüfungen (eine Mischung aus Qualifying und Gleichmäßigkeitsprüfung) erzielt hat.

Fun Fact: Schon im Jahr 2000 erwog BMW einen M3 Touring auf Basis des E46. Es blieb aber bei einem Konzept, das erst 2016 enthüllt wurde. Erst mit der G81-Generation kam erstmals ein M3 Touring auf den Markt, dem nun in der Rennversion ein Denkmal gesetzt wird.

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