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Langstrecke 24h Nürburgring

BMW Z4 GT3 in der RCN: "Zetti" zurück auf der Nordschleife

Bei der Leistungsprüfung der RCN im Vorfeld der 24h Nürburgring 2024 kehrt mit dem BMW Z4 GT3 ein Publikumsliebling auf die Nordschleife zurück

BMW Z4 GT3 in der RCN: "Zetti" zurück auf der Nordschleife

Über viele Jahre lang war der BMW Z4 GT3 eine der absoluten Publikumslieblinge auf der Nürburgring-Nordschleife. Mit seiner spektakulären Optik und seinem herrlichen V8-Sound eroberte "Zetti", wie das Auto liebevoll genannt wurde, Anfang der 2010er Jahre rasch die Herzen der Fans.

Nun kehrt "Zetti" auf die Nordschleife zurück - bei der Leistungsprüfung der Rundstrecken-Challenge-Nürburgring (RCN), die am Donnerstagmorgen (30. Mai) ab 9:10 Uhr den Rennbetrieb im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring eröffnet.

Andy Thull wird mit dem ersten GT3-Auto aus dem Hause BMW zusammen mit Carsten Knechtges das spektakuläre Auto auf die Strecke bringen. "Als wir die Möglichkeit erhielten, mit dem ehemaligen Publikumsliebling an den Start gehen zu können, ging für mich ein Traum meiner Motorsportkarriere in Erfüllung", sagt Thull.

"Das Auto gehört einem Kunden, der diese Saison bereits die ersten beiden RCN-Läufe im Porsche gewonnen hat. Durch seine weitere Saisonplanung war das ehemalige Walkenhorst-Auto frei und er fragte uns, ob wir uns nicht vorstellen könnten, das Auto zu pilotieren", berichtet Thull.

Das von ihm eingesetzte Fahrzeug war einer von fünf BMW Z4 GT3, die 2013 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gingen. Henry Walkenhorst, Ralf Oeverhaus, Maximilian Partl sowie Wolf Silvester belegten mit der Startnummer #24 den 17. Gesamtrang.

Der "Zetti" fuhr danach noch einige weitere 24h-Rennen und viele NLS-Rennen, bis er 2019 von Peter Posavac aus Essen erworben wurde. Er startete als letzter Teilnehmer mit dem V8-Boliden noch einmal beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring, musste aber nach zwei heftigen Unfällen nach 16 Stunden aufgeben.

Danach wurde der GT3 (zunächst) eingemottet - und feiert nun im Rahmenprogramm des 24h-Rennens seine Auferstehung. Warum der Start in der RCN? "Eigentlich komme ich ja aus dem Rallyesport und hatte gerade in der nationalen Szene Fuß gefasst", so der 29-jährige Thull. "Doch dann hatte ich vor gut zwei Jahren einen schweren Unfall. Im Krankenhaus musste ich meine Ziele für die Reha formulieren - so schnell wie möglich wieder im Rennauto zu sitzen, war da wohl nicht die beste Antwort."

Doch genau das hat Thull nun geschafft! "Mittlerweile klappt das Drehen am Lenkrad wieder ganz gut, die volle Distanz traue ich mir alleine noch nicht zu, sodass ich froh bin, mit Carsten Knechtges einen sehr erfahrenen Beifahrer gefunden zu haben", erklärt der Eifelaner. "Wir werden nicht um Platzierungen kämpfen, aber der Zetti hat es verdient wieder auf die Strecke zu gehen und ich möchte mich auch ein wenig selbst für die Strapazen der letzten Monate belohnen. Es war ein langer und harter Weg!

Mit Bildmaterial von VLN.

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