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Dörr Motorsport bringt GT3-McLaren mit drei DTM-Legenden an den Start

Dörr Motorsport startet mit dem McLaren 720S GT3 sowie drei DTM-Größen bei den 24h Nürburgring 2026: Wer am Steuer sitzt und warum sich damit ein Kreis schließt

Dörr Motorsport bringt GT3-McLaren mit drei DTM-Legenden an den Start

Dörr bringt den McLaren 720S GT3 beim den 24h Nürburgring 2026 an den Start

Foto: Dörr Motorsport

Dörr Motorsport kehrt in diesem Jahr mit dem McLaren 720S GT3 Evo zurück auf die Nürburgring-Nordschleife: Nachdem sich der Rennstall aus Frankfurt im Vorjahr noch gegen den Einsatz des GT3-Boliden entschieden und stattdessen den McLaren Artura Trophy Evo eingesetzt hatte, erfolgt nun die Rückkehr in die SP9-Klasse.

Dabei setzt das Team auf eine hochkarätige und überraschende Fahrerbesetzung: Denn neben Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock und McLaren-Junior-Pilot Ben Dörr, die für das Team aus Frankfurt auch in der DTM starten, greifen Motorsport-Urgestein Volker Strycek und der zweifache DTM-Champion Timo Scheider ins Lenkrad des britischen GT3-Boliden.

Strycek und Scheider kennen sich aus der Vergangenheit und haben die 24 Stunden am Nürburgring im Jahr 2003 sogar schon einmal gemeinsam gewonnen, damals im Opel Astra V8 Coupe von Phoenix. "Es ist schon etwas ganz Besonderes, jetzt wieder mit Volker an den Start gehen zu dürfen", grinst Scheider.

"Er hat mich als Teamchef bei Opel sowohl in der Formel 3 als auch in der DTM tatkräftig unterstützt", erinnert sich der zweifache DTM-Champion, der seine Tourenwagenkarriere damals mit Opel startete, ehe er zu Audi wechselte und in den Jahren 2008 und 2009 jeweils den DTM-Titel mit den Ingolstädtern holte.

Strycek, Scheider und Glock jetzt wiedervereint

Aber auch Glock wurde zu Beginn seiner Karriere einst von Opel gefördert. "Ich möchte meine Zeit als Opel-Junior in der Formel 3 nicht missen", sagt der heute 44-Jährige. "Ich habe für meine Karriere, die mich später bis in die Formel 1 geführt hat, unheimlich viel gelernt."

"2003 habe ich auch Timo Scheider kennengelernt. Ich fuhr bei Opel in der Formel 3, er in der DTM", erinnert Glock daran, dass sich der gemeinsame Kreis nun wieder schließt, denn: "Unser gemeinsamer Sportchef damals: Volker Strycek!"

Strycek gilt als echtes Urgestein des deutschen Motorsports und sicherte sich bereits in der DTM-Debütsaison 1984 den allerersten Gesamtsieg. Aber auch auf der Nordschleife hat der gebürtige Essener seine Spuren hinterlassen: Im Vorjahr holte Strycek gemeinsam mit Dörr seinen 15. Klassensieg und kratzt damit am ewigen Rekord.

Der 21-jährige Ben Dörr, der im Vorjahr seine erste DTM-Poleposition einfahren konnte, komplettiert das erfahrene Fahrerquartett. "Von so viel geballter Motorsport-Kompetenz und Erfahrung kann ich nur profitieren", sagt Dörr mit einem Schmunzeln.

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