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"Einige Baustellen": IronForce sagt Start bei den 24h Nürburgring 2026 ab

IronForce Racing wird 2026 nicht beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen: Das "geile Projekt" muss wegen "einiger Baustellen" noch warten

"Einige Baustellen": IronForce sagt Start bei den 24h Nürburgring 2026 ab

IronForce Racing wird 2026 nicht bei den 24h Nürburgring am Start sein

Foto: Porsche AG

Schlechte Nachrichten für alle Fans von IronForce Racing: Das Team um Jan-Erik Slooten und dem zweifachen DTM-Champion Timo Scheider wird in diesem Jahr nicht beim 24h-Rennen am Nürburgring (14. bis 17. Mai) an den Start gehen.

IronForce wollte mit einem Porsche 911 GT3 RS MR starten, doch nach mehreren Monaten intensiver Arbeit und großem Engagement, um den Einsatz des modifizierten Straßensportwagens beim Langstreckenklassiker zu realisieren, fiel nach eingehender Prüfung und Ausschöpfung aller Optionen nun die Entscheidung gegen einen Start.

"Nach langem Hin und Her haben wir entschieden, dass wir nicht beim 24-Stunden-Rennen starten werden. Wir haben einfach noch einige Baustellen, bei denen wir nicht genau wissen, ob wir rechtzeitig zum Rennen fertig werden", begründet Slooten den Entschluss.

Technische Herausforderungen bremsen IronForce-Projekt

Seit Beginn des Jahres hat das Team intensiv daran gearbeitet, den Straßensportwagen gemäß den technischen Anforderungen des Reglements umzurüsten. Dabei traf das Team vor allem in den Bereichen Elektronik und Software allerdings auf erhebliche Herausforderungen.

"Wir haben in der Phase, in der Komponenten im Auto an das Reglement angepasst werden mussten, festgestellt, dass wir in der verbleibenden Zeit bis zum 24er nicht mit gutem Gewissen sagen können: 'Wir stehen sicher am Start'", erklärt Scheider.

"Das war dann für uns der Moment, in dem wir entschieden haben, dass wir hier einen Cut machen", ergänzt der zweifache DTM-Champion. "Es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden. Aber weil es so schwierig war, war es ja auch so besonders für uns."

Slooten ergänzt: "Es ist ein so geiles Projekt, und deshalb ist es natürlich mehr als traurig, dass wir zum 24er nicht antreten können. Mir tut es auch für unsere Partner und Fans wirklich leid, weil ich weiß, dass sich alle sehr auf das Rennen gefreut haben."

Teilnahme an der NLS bleibt das Ziel

Dennoch bedeutet die Absage der Teilnahme am 24h-Rennen nicht das endgültige Ende des Projekts: IronForce Racing plant weiterhin, den Porsche 911 GT3 RS MR so bald wie möglich bei einem Rennen der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) an den Start zu bringen.

Dazu soll der Umbau des Porsche in den nächsten Wochen fertiggestellt und das Auto im Anschluss umfangreich getestet werden. "Bevor wir etwas versprechen, das wir nicht halten können, ziehen wir jetzt lieber die Reißleine und machen es dann richtig", so Scheider.

"Wir wissen genau, was ein 24-Stunden-Rennen bedeutet, und genau deshalb wissen wir auch, wann der richtige Zeitpunkt ist, um anzutreten", ergänzt Slooten. IronForce plant ein Event in der Werkstatt am Nürburgring geplant, bei dem auch der Porsche zu sehen ist.

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