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Ford Mustang GT3 (2024): Testphase soll im Februar beginnen

Der Ford Mustang GT3 steht kurz vor seinem Streckendebüt: 2024 sollen zunächst IMSA, WEC und Le Mans in Angriff genommen werden

Ford Mustang GT3 (2024): Testphase soll im Februar beginnen

Ford investiert kräftig in den Motorsport. Das zeigt nicht nur der Einstieg in die Formel 1 mit Red Bull Racing ab der Saison 2026, sondern auch der Einstieg in den weltweiten GT3-Sport mit einer entsprechenden Version des Mustang ab 2024. Der von Multimatic entwickelte Bolide steht nun kurz vor seinem Testdebüt.

Mark Rushbrook, globaler Motorsportchef im Hause Ford, kündigt laut 'Sportscar365' an, dass die Testphase auf der Rennstrecke "noch in diesem Monat" beginnen soll. "Wir werden zwei Autos haben und in Nordamerika und Europa testen", so Rushbrook weiter. "Multimatic hat eine starke Präsenz in Großbritannien mit einer Werkstatt und allem, was dazugehört."

Nordamerika und Europa sind zunächst auch die Märkte, auf die sich Ford im ersten Jahr nach der Markteinführung des Mustang GT3 konzentrieren will. Vor allem die amerikanische IMSA SportsCar Championship und die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) sowie die 24 Stunden von Le Mans haben für Rushbrook höchste Priorität.

Mittelfristig weltweite Einsätze anvisiert

Die Einsätze sind "weltweit", aber "zunächst nicht komplett weltweit", wie Rushbrook sagt. Der Fokus liege aber klar auf Nordamerika: "Wir werden in erster Linie die Werksautos in der IMSA einsetzen. Aber wir werden nicht nur das tun. Wir werden Kundenautos für Nordamerika haben, aber wir werden im ersten Jahr auch Kundenautos in Europa haben."

Nach 2024 soll das Engagement im GT3-Rennsport auch auf andere Kontinente und Serien ausgeweitet werden, etwa auf den asiatischen oder den australischen Ableger der GT-World-Challenge von Stephane Ratel. Bei Ford schätzt man zwar das stabile Reglement, das Starts des Mustang GT3 in der WEC, in Le Mans und in der IMSA ermöglicht.

Aber: "Mit dem, was Stephane Ratel und sein Team mit der SRO auf globaler Ebene erreicht haben, gibt es so viele großartige Serien auf der ganzen Welt, dass wir den Mustang als meistverkauften Sportwagen der Welt weltweit einsetzen können. Das ist wichtig für uns, und das konnten wir vorher mit dem GT nicht", so Rushbrook.

Stephane Ratel: Ford Mustang GT3 "Gefahr von unten"

Doch ob das GT3-Projekt von Ford bei Ratel persönlich mit offenen Armen empfangen wird? Immerhin sprach der GT-Papst vor knapp einem Jahr von einer "Gefahr von unten", die vom Mustang für die Klasse ausgehe. Mit dem sündhaft teuren und technisch extrem ausgefeilten Ford GT drohe Ratels GT3-Klasse hingegen "von oben".

 Laut Stephane Ratel eine Gefahr für die GT3-Klasse: Der Ford GT

Laut Stephane Ratel eine Gefahr für die GT3-Klasse: Der Ford GT

Foto: Marc Fleury

Damit spielt Ratel auf die Marktpositionierung an. Die GT3-Klasse ist für Seriensportwagen in einem bestimmten Preissegment vorgesehen und verfolgt zudem einen Kundensportansatz. Diese Prinzipien haben dafür gesorgt, dass die Klasse seit 2006 existiert und nicht einer sich zu schnell drehenden Kostenspirale zum Opfer gefallen ist.

Das letzte Wort hat allerdings die FIA - und der Automobil-Weltverband hat keine Einwände gegen den Ford Mustang GT3. So wird der Rennwagen in den kommenden Jahren auf Fahrzeuge wie den Ferrari 296 GT3 oder den Lamborghini Huracan GT3 treffen, die in der Serie je nach Modell und Ausstattung deutlich teurer sind.

Le-Mans-Rückkehr "einer der Gründe" für Fords GT3-Programm

Die Rückkehr nach Le Mans, wo Ford zuletzt im Jahr 2019 am Start war, ist "einer der Gründe, weshalb wir dieses Programm aufziehen, aber nicht der einzige", wie Rushbrook auf Nachfrage der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com' herausstellt.

"Ja, Le Mans hat für uns einen ganz besonderen Stellenwert. Das gilt aber auch für die IMSA und für das, was die SRO mit all ihren Rennen geschaffen hat. Ich denke da nur an die 24 Stunden von Spa. Die waren im vergangenen Jahr ein fantastisches Event. Dort wollen wir auch wieder mitmischen, mitkämpfen und gewinnen. Gleiches gilt für Bathurst, den Nürburgring und so weiter", so Rushbrook.

Und mit welchen Fahrern wird die Marke mit dem blauen Oval in die Schlachten ziehen? "Unser Plan ist es, ein komplettes Aufgebot zu haben. Wir werden vier Vollzeitpiloten in der IMSA haben. X wird etwas mehr als vier sein, weil wir Fahrer für die Langstrecke brauchen. Aber wir wollen auch in der Lage sein, Kundenteams zu unterstützen", erklärt der Ford-Motorsportchef.

Mit Bildmaterial von Ford.

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