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"Kann es nicht bestätigen": Start von Verstappen bei 24h Nürburgring offen

Die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat ihren Terminkalender geändert, doch Max Verstappen kann einen Start "noch nicht bestätigen" - So ist der aktuelle Stand

"Kann es nicht bestätigen": Start von Verstappen bei 24h Nürburgring offen

Max Verstappen plant weiterhin den Start beim 24-Stunden-Rennen

Foto: Patrick Patrick

Jetzt fehlt nur noch die offizielle Bestätigung von Max Verstappen: Nachdem die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) ihren Terminkalender angepasst hat, um dem viermaligen Formel-1-Weltmeister beim zweiten Saisonlauf des Jahres einen Start zu ermöglichen, scheinen die organisatorischen Weichen endgültig gestellt, oder?

"Ich will es machen", betont Verstappen am Rande der Formel-1-Testfahrten in Bahrain erneut. "Wir arbeiten daran, es möglich zu machen, aber bestätigen kann ich es noch nicht." Heißt im Klartext: Die Teilnahme des Niederländers am diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (14. bis 17. Mai) ist alles andere als in trockenen Tüchern.

"Natürlich ist es großartig von den Organisatoren, dass sie das Datum geändert haben", dankt Verstappen. Die Initiative für die Terminverschiebung der NLS ging allerdings maßgeblich von Mercedes-AMG aus, und nicht vom Red-Bull-Piloten selbst.

Woran der Verstappen-Start aktuell hängt

Ein Start in der NLS gilt für Verstappen jedoch als unverzichtbare Voraussetzung. "Denn wenn ich es mache, brauche ich auf jeden Fall ein Vorbereitungsrennen - im Vergleich zu den Jungs, die das schon länger machen und mehr Erfahrung haben", formuliert der Niederländer unmissverständlich seine Bedingung.

Max Verstappen

Max Verstappen plant den 24h-Start mit einem Mercedes-AMG GT3

Foto: Getty Images

"Außerdem fahre ich dort ein neues Auto, das ich auf der Nordschleife noch nicht bewegt habe." Bei seinem NLS-Debüt im Vorjahr saß der Formel-1-Star noch in einem Ferrari, nun plant er den Nordschleifen-Einsatz im Mercedes-AMG GT3. "Ich denke, man braucht ein Rennen, um die Abläufe zu lernen."

"Schon allein ein Boxenstopp, ein Fahrerwechsel - das mache ich normalerweise nicht", erinnert der 28-Jährige an die besonderen Anforderungen sowie Unterschiede im Vergleich zur Formel 1. "All diese kleinen Dinge: Ich möchte einfach gut vorbereitet sein, falls ich dann tatsächlich bei den 24 Stunden starte."

Doch woran hakt es aktuell noch? "Von Details am Auto und am Line-up. Von Sponsoren", verrät Verstappen, dass die Planungen weiterhin auf Hochtouren laufen. "Wenn alles passt, würde ich es sehr gerne machen. Sobald ich es weiß, werde ich es öffentlich machen."

Max Verstappen mit GT3-Engagement beschäftigt

Für zusätzliche Dynamik sorgte seine deutliche Kritik an den neuen Formel-1-Autos, was erneut für Spekulationen über ein vorzeitiges Ende seines Engagements bei Red Bull führte. "Jeder kann sagen, was er will", sagt Verstappen. "Ich bin an einem Punkt, an dem mich das nicht mehr stört. Vor allem, wenn das Auto keinen Spaß macht."

"Dann konzentriere ich mich auf andere Dinge", stellt der Red-Bull-Pilot klar, dass die Königsklasse für ihn längst nicht mehr alternativlos ist. "Ich bin gerade damit beschäftigt, meinen GT3 bereit zu machen. Sogar heute Morgen."

"Diese Saison wird ernst, denn wir starten in der Pro-Kategorie", betont der Niederländer mit Blick auf das Engagement von Verstappen.com Racing in der GT-World-Challenge-Europe. "Da will man sich nicht blamieren. Und es gibt noch viel Arbeit, um vorne gegen Teams zu kämpfen, die das schon länger machen."

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