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Kondo-Ferrari 2026: Mit Yokohama und DTM-Pilot zum Nordschleifen-Gipfel

Kondo Racing setzt auch 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einen Ferrari 296 GT3 ein - Zwei neue Fahrer im Kader der japanischen Mannschaft

Kondo-Ferrari 2026: Mit Yokohama und DTM-Pilot zum Nordschleifen-Gipfel

Der Kondo-Ferrari kehrt für einen zweiten Auftritt zurück

Foto: Jan Brucke/VLN

Kondo Racing bläst zum erneuten Angriff auf die Grüne Hölle: Die japanische Mannschaft von Masahiko Kondo setzt ihre Kooperation mit Rinaldi Racing fort und bestreitet 2026 das zweite Jahr mit dem Ferrari 296 GT3. Nach einem vielversprechenden, aber glücklosen Auftritt im Vorjahr, setzt das Team beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring nun auf fahrerische Verstärkung aus dem DTM-Umfeld.

Im vergangenen Jahr deutete der Ferrari mit der Startnummer #45 bereits sein enormes Potenzial an. Die Besatzung um David Perel, Thomas Neubauer Axcil Jefferies und Felipe Fernandez Laser lag glänzend im Rennen. Lange Zeit schnupperte das Team an den Podiumsplätzen, bis ein Unfall vorzeitig alle Träume beendete.

Technisch tritt mit der Evo-Variante des 296 GT3 eine Neuerung ein. Ansonsten setzt Kondo Racing auf Kontinuität: Auch 2026 wird der italienische Bolide auf Reifen von Yokohama an den Start gehen. Das Ziel bleibt unverändert ambitioniert: Das bisherige Teambestresultat - ein neunter Gesamtrang aus dem Jahr 2019 (damals noch mit Nissan) - soll getoppt werden.

Dafür wurde das Fahreraufgebot für die Saison 2026 umgebaut. Das liegt vor allem daran, dass Felipe Fernandez Laser ins Walkenhorst-Projekt abgewandert ist.

Während David Perel und Thomas Neubauer dem Projekt erhalten bleiben, verstärken zwei prominente Neuzugänge den Kader. DTM-Pilot Thierry Vermeulen feiert sein Debüt beim Eifel-Klassiker und GT3-Ass Dennis Marschall wechselt von Falken Motorsport in das Cockpit des Ferrari.

"Vergangenes Jahr haben wir einen starken Speed gezeigt, aber nicht das Ergebnis eingefahren, das wir uns erhofft hatten", blickt Thomas Neubauer zurück. "Mit der gewonnenen Erfahrung bin ich sehr zuversichtlich für dieses Jahr."

Auch Marschall zeigt sich optimistisch: "Der 296 GT3 ist zweifellos eines der wettbewerbsfähigsten Autos seiner Klasse. Die Zusammenarbeit zwischen Kondo und Rinaldi hat schon im letzten Jahr beeindruckende Stärke bewiesen."

Die "Mission Nürburgring" beginnt für die japanisch-deutsche Allianz bereits in dieser Woche. Bei den ersten Läufen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) wird das Team an der Feinabstimmung arbeiten, um den Ferrari 296 GT3 Evo perfekt auf das Saisonhighlight im Juni vorzubereiten.

Die Erwartungshaltung ist groß. David Perel bringt es auf den Punkt: "Das ganze Team ist fokussiert; wir haben sehr früh mit der Vorbereitung begonnen. Mit Kondo und Yokohama haben wir auch in diesem Jahr wieder eine großartige Chance."

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