Kult-Auto kehrt zurück: BMW Z4 GT3 fährt die 24h Nürburgring 2026
Kultiger V8-Sound kehrt 2026 auf die Nürburgring-Nordschleife zurück: Saugmotoren Motorsport will beim 24h-Rennen einen BMW Z4 GT3 einsetzen
BMW Z4 GT3 auf der Nordschleife
Foto: Jan Brucke/VLN
Ein Publikumsliebling der Vergangenheit kehrt 2026 zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (14. bis 17. Mai) zurück: Der BMW Z4 GT3! Das Team Saugmotoren Motorsport will das von Fans liebevoll "Zetti" genannte Auto mit dem kernigen V8-Sound beim Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife an den Start bringen.
Das gab Teambesitzer Julian Reeh in einem Post auf seinem Instagram-Kanal bekannt. " Neben all den fabrikneuen und glänzenden Autos wird der Oldschool-Z4-GT3 in der SP9 ein echtes Einhorn sein", schreibt Reeh in seinem Beitrag.
"Ich freue mich riesig, dieses Projekt zu starten und mir das Cockpit mit Ralf Schall, Christian Scherer und Henry Walkenhorst zu teilen. Begleitet werden wir von einem Team, das größtenteils aus Familie und Freunden besteht. Wir sind wahrscheinlich das einzige nicht professionelle Hobbyteam in der SP9", so Reeh weiter.
Laut dem Beitrag soll der Z4 GT3 im originalen Art-Design von JP Performance fahren, das 2015 beim 24h-Rennen von Walkenhorst für das Auto von Felipe Fernandez Laser, Daniel Keilwitz, Michela Cerruti und John Edwards verwendet wurde.
Reeh und Saugmotoren Motorsport sind keine Unbekannten auf dem Nürburgring. Im vergangenen Jahr hatte das Team beim 24-Stunden-Rennen einen Porsche 911 GT3 Cup der Baureihe 997 eingesetzt. Damals wurde der Einsatz von einem spektakulären Brand im ersten Qualifying getrübt.
Beim 24-Stunden-Rennen war der BMW Z4 GT3 letztmalig 2019 am Start. Damals musste die Mannschaft rund um Peter Posavac nach zwei Unfällen vorzeitig aufgeben. 2024 kehrte das Kult-Auto in der RCN auf die Nordschleife zurück.
Technisch gesehen ist der 2010 eingeführte BMW Z4 GT3 ein Meisterwerk der Saugmotor-Ära. Das Herzstück des Boliden ist der 4,4-Liter-V8-Motor (Typ P65), der auf dem Aggregat des BMW M3 basiert. Je nach BoP-Einstufung (Balance of Performance) leistet das Triebwerk rund 515 PS und erreicht Drehzahlen von über 8.000 U/min.
Im Gegensatz zu seinem aktuellen Nachfolger, dem M4 GT3, verfügt der Z4 über einen extrem kurzen Radstand, was ihn auf der technisch anspruchsvollen Nordschleife besonders agil, aber auch für die Fahrer fordernd macht.
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