Max Verstappen vor 24h-Nürburgring-Debüt: "Das wird der beste Teil"
Max Verstappen startet erstmals beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring - Besonders auf einen Moment freut sich der viermalige Formel-1-Weltmeister
Max Verstappen fiebert seiner Premiere beim 24h-Rennen entgegen
Foto: Jan Brucke/VLN
Max Verstappen wird an diesem Wochenende zum ersten Mal beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen. Auf eine Sache freut sich der viermalige Formel-1-Weltmeister bei seinem Start in der Eifel besonders: Das Fahren auf der Nordschleife in der Nacht.
"Das wird wohl das beste Gefühl sein", erklärte er. "Dann ist man völlig auf sich allein gestellt und pusht in der Dunkelheit. Normalerweise ist das Auto in der Nacht auch am schnellsten, darauf freue ich mich sehr."
Diese Erfahrung fehlt Verstappen noch. Der Niederländer wollte im April beim Samstagsrennen des 24h-Qualifiers seine ersten Runden bei Dunkelheit fahren, allerdings musste das Rennen nach einem tödlichen Unfall vorzeitig abgebrochen werden.
Teamkollege mahnt: Nordschleife ist immer einschüchternd"
Zwar ist Verstappen Nachtrennen aus der Formel 1 gewohnt, doch dort werden die Strecken durch Flutlicht taghell erleuchtet. Nicht so auf der Nordschleife, wo nur die Scheinwerfer der Autos die tiefdunkle Nacht der "Grünen Hölle" erhellen.
Teamkollege Daniel Juncadella, der bereits mehrmals am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilgenommen hat, warnt Verstappen daher davor, die Herausforderung Nordschleife zu unterschätzen. "Das ist niemals einfach nur eine weitere Rennstrecke", so Juncadella.
"Irgendwie bleibt diese Strecke immer einschüchternd, egal was passiert. Vor allem, weil sich die Bedingungen hier so schnell ändern können", so der Spanier. "Selbst an einem trockenen, sonnigen Tag fühlt sich dieser Kurs anders an - besonders, wenn man am Limit fährt."
Wetter sorgt für zusätzliche Herausforderung
In diesem Jahr dürften die sehr kalten Temperaturen - in der Nacht zum Sonntag sollen die Werte am Nürburgring auf wenige Grad über dem Gefrierpunkt sinken - eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Vor allem, wenn die Strecke durch mögliche Regenschauer nass sein sollte.
Dennoch reist Verstappen mit einer klaren Zielsetzung in die Eifel: "Erfolg bedeutet zu gewinnen. Deshalb sind wir hier", sagt er. "Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber das ist das Ziel für jeden."
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