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Mercedes-AMG bestätigt: Max Verstappen fährt 24h Nürburgring 2026!

Jetzt ist es offiziell: Formel-1-Star Max Verstappen wird 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring starten - GetSpeed verliert Mercedes-AMG-Werkseinsatz

Mercedes-AMG bestätigt: Max Verstappen fährt 24h Nürburgring 2026!

In diesem Mercedes-AMG wird Max Verstappen am Nürburgring fahren

Foto: Mercedes-AMG Mercedes-AMG

Vor einigen Tagen hat es Motorsport-Total.com angekündigt, jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen wird nicht nur beim zweiten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie NLS - genannt NLS2 -, sondern auch beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife für Mercedes-AMG an den Start gehen. Das hat die Marke mit dem Stern in einer Pressemitteilung offiziell verkündet.

Red Bull ließ bei der Enthüllung des Boliden in bekannt spektakulärer Manier den deutschen Basejumper Max Manow in den 131 Meter hohen Kühlturm des stillgelegten Kraftwerks in Meppen in Niedersachsen springen. Am Boden wartete bereits Verstappens Mercedes-AMG-Bolide und drehte dann ein paar Donuts.

Der Einsatz, der unter der Flagge von Verstappen Racing stattfindet und von Red Bull unterstützt wird, was sich auch im typischen Fahrzeugdesign mit dem Logo des Energy-Dring-Herstellers widerspiegelt, wird vom aus der DTM bekannten Winward-Team durchgeführt. Die erfahrene Truppe setzt mit dem Ravenol-Mercedes auch ein zweites Werksauto ein.

Verstappen "begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können"

Verstappens Teamkollegen werden - wie bereits berichtet - DTM-Vizemeister Lucas Auer, sein Werksfahrerkollege Jules Gounon und Verstappens enger Vertrauter Daniel Juncadella sein. Der Mercedes-AMG GT3 im Red-Bull-Design wird die Startnummer drei tragen.

Beide Winward-Mercedes werden mit Michelin-Reifen ins Rennen gehen, die beim Eifel-Klassiker als Referenz gelten. Das zweite Auto, das im Ravenol-Design und mit der Startnummer 80 starten wird, ist mit den Werksfahrern Maro Engel, Maxime Martin, Fabian Schiller und Luca Stolz ebenfalls top besetzt. Das Quartett bildeten schon im Vorjahr bei GetSpeed ein Team.

"Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring steht schon seit langem auf meiner Wunschliste, daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können", freut sich Verstappen über seine Premiere beim Klassiker.

NLS-Terminänderung als Schlüssel zu Verstappen-Start

Schlüssel zu seinem Start beim 24h-Klassiker war die Terminänderung von NLS2, das jetzt am 21. statt am 28. März stattfindet. "Durch die Vorverlegung um eine Woche, die Mercedes-AMG Motorsport gemeinsam mit dem Management von Max Verstappen prüfen ließ und die der Serienveranstalter der NLS schließlich umsetzte, kann der Niederländer an NLS2 teilnehmen", heißt es in der Pressemitteilung von Mercedes-AMG.

Dadurch hat Verstappen die Möglichkeit, zwischen den Formel-1-Rennen in China und Japan zumindest an einem Vorbereitungslauf für das 24-Stunden-Rennen teilzunehmen, was seine Grundbedingung für sein Antreten war. Sein Fahrzeug wird auch bei NLS1, NLS2 und den zwei Qualifiers-Rennen starten, allerdings will sich Mercedes-AMG vorerst noch nicht auf die Fahrer festlegen.

Gibt es noch weitere Verstappen-Einsätze vor 24h-Rennen?

Wegen der Überschneidungen mit anderen Serien ist in der Pressemitteilung von "veränderten Aufgeboten innerhalb des Mercedes-AMG Team Ravenol und des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing" die Rede. Sollten die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien ersatzlos gestrichen werden, was bis 20. März entschieden werden soll, könnte Verstappen theoretisch auch nach beim Qualifiers-Wochenende starten. Ob das geplant wäre, ist allerdings unklar.

Verstappen geht dank seiner Einsätze im Emil-Frey-Ferrari mit zumindest etwas GT3-Erfahrung auf der Nordschleife in das Mercedes-Projekt, außerdem hat er unzählige Runden im Simulator absolviert. Zuletzt bereitete er sich in Portimao und Estoril im 2-Seas-Mercedes intensiv auf die Herausforderung auf der Nordschleife vor, wodurch auch der Bolide für ihn nicht komplettes Neuland bedeutet.

"Letztes Jahr habe ich meine DMSB-Lizenz für die Nordschleife erhalten und konnte an NLS9 teilnehmen, das wir gewonnen haben", sagt der Niederländer. "Diese Vorbereitung ist sehr wertvoll, da wir viel gelernt haben, was wir in unser diesjähriges Programm mit NLS2 und dem 24-Stunden-Rennen einfließen lassen können."

GetSpeed-Team verliert Werkseinsatz auf der Nordschleife

"Mit Dani, Jules und Lucas haben wir eine starke Besetzung und erhalten großartige Unterstützung von Red Bull und Mercedes-AMG Motorsport. Jetzt geht es darum, die richtigen Vorbereitungen vor den Events zu treffen, damit wir in den Rennen alles aus uns herausholen können", so Verstappen.

Durch die Bekanntgabe ist nun auch offiziell, dass das an der Nürburgring-Nordschleife ansässige GetSpeed-Team erstmals seit vielen Jahren von Mercedes-AMG beim 24h-Rennen und in der NLS nicht berücksichtigt wird. Beide Werksautos werden 2026 vom deutsch-texanischen Winward-Team mit Sitz in Altendiez eingesetzt. Das GetSpeed-Team kommt stattdessen in der GT-World-Challenge Europe zum Einsatz.

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