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Mercedes-Teamchef bestätigt: Haben uns für NLS-Terminverschiebung eingesetzt

Die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat ihren Terminkalender geändert, damit Max Verstappen fahren kann - Mercedes-Teamchef Toto Wolff verrät Hintergründe

Mercedes-Teamchef bestätigt: Haben uns für NLS-Terminverschiebung eingesetzt

Der NLS-Start von Max Verstappen hat für riesiges Interesse gesorgt

Foto: VLN

Die nachträgliche Terminänderung der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat vor einigen Wochen für Aufsehen gesorgt: Die beliebte Breitensportserie hat ihren Kalender für die Saison 2026 kurzfristig angepasst, um Formel-1-Weltmeister Max Verstappen einen Start beim zweiten Saisonlauf zu ermöglichen.

Nun hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff bestätigt, dass die Verschiebung tatsächlich auf die Initiative von Mercedes-AMG zurückgeht. "Ich war es nicht persönlich", stellt der Österreicher im Rahmen der Formel-1-Testfahrten in Bahrain allerdings klar. "Es war AMG zusammen mit den NLS-Organisatoren."

Warum? "Es ist ein offensichtlicher Vorteil für alle Teilnehmer und für die Serie", betont Wolff, insbesondere mit Blick auf die mediale Strahlkraft. "Ich weiß die genauen Zahlen nicht mehr, aber bei einem normalen NLS-Rennen haben wir hundertmal mehr Zuschauer auf YouTube, wenn Max teilnimmt."

NLS verzeichnet riesiges Interesse am Verstappen-Start

"Es war so etwas wie 10.000 zu 750.000 oder irgendwas Verrücktes." Ganz so extrem waren die Zahlen zwar nicht, doch tatsächlich löste der Auftritt des viermaligen Formel-1-Weltmeisters auf der Nürburgring-Nordschleife ein enormes Echo aus.

Beim neunten Saisonlauf, den Verstappen gemeinsam mit Chris Lulham für sich entschied, verzeichnete die Rennserie rund 7,8 Millionen Zugriffe auf den Livestream. Beim siebten Lauf des Jahres, als der Niederländer im Porsche Cayman seine erforderliche Nordschleifen-Permit absolvierte, schalteten insgesamt 3,6 Millionen Zuschauer ein.

Zum Vergleich: Bei sämtlichen übrigen Veranstaltungen wurde die Millionenmarke laut offizieller Mediadaten der VLN verfehlt. Der erste Lauf der 24h-Qualifiers am Samstag setzte mit 0,9 Millionen Zugriffen die Bestmarke für das reichweitenstärkte Rennen der Saison 2025 ohne Verstappen-Beteiligung.

Max Verstappen

Max Verstappen könnte 2026 mit Mercedes-AMG in der Eifel fahren

Foto: Getty Images

"Also war es ein No-Brainer, es zu ändern, und ich denke, es ist großartig für die 24 Stunden, für die Fans, Max dort zu haben", meint Mercedes-Teamchef Wolff. "Und natürlich macht es uns auch Spaß, dass er einen Mercedes fährt."

Verstappen-Start noch nicht offiziell bestätigt

Der Start von Max Verstappen ist jedoch weiterhin nicht offiziell bestätigt. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte der Red-Bull-Pilot betont, dass eine Teilnahme von zahlreichen Faktoren abhänge. "Zunächst einmal von der Formel 1, ich vermute, dass es mit den Regeln nächstes Jahr ziemlich kompliziert wird", sagte Verstappen damals.

"Außerdem gibt es auch das Programm des GT3-Teams, welches Auto wir nächstes Jahr fahren und so weiter, also viele Dinge, die noch zusammenkommen müssen, bevor ich überhaupt gut im Voraus planen kann - nur für meine Fahrer im Team, plus mich selbst."

Inzwischen steht fest, dass Verstappen.com Racing in dieser Saison mit dem Mercedes-AMG GT3 antreten wird. Durch die Anpassung des Terminkalenders wurde auch die letzte organisatorische Hürde beseitigt, sodass ein Start des Formel-1-Weltmeisters beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen (14. bis 17. Mai) wohl nur noch Formsache ist.

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