Porsche beim 24h Nürburgring: Mit neuem 911 GT3 R zur Titelverteidigung?

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Porsche beim 24h Nürburgring: Mit neuem 911 GT3 R zur Titelverteidigung?
19.06.2019, 11:27

Porsche tritt in diesem Jahr mit der neuen Generation des 911 GT3 R beim 24h-Rennen an, wo die Manthey-Manschaft den Sieg aus dem Vorjahr wiederholen will

Das Porsche-Team Manthey tritt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am 22. und 23. Juni als Titelverteidiger an. Nach dem Vorjahressieg der Porsche-Werksfahrer Richard Lietz, Patrick Pilet, Frederic Makowiecki und Nick Tandy peilt die erfahrene Mannschaft aus Meuspath ihren siebten Gesamterfolg an.

In der Topkategorie SP9 für GT3-Autos sind sieben Porsche 911 GT3 R der vier Kundenteams Manthey, Frikadelli, Ring Police und Falken gemeldet. Insgesamt stehen 45 Rennfahrzeuge aus dem Hause Porsche auf der Nennliste. Fünf der sieben Porsche 911 GT3 R entsprechen der neuesten Generation des GT3-Autos. Der neue 911er soll beim Klassiker in der "Grünen Hölle" an die Erfolge des Vorgängermodells anknüpfen.

"In diesem Jahr steht die Titelverteidigung auf unserer Agenda. Diese Aufgabe startete exakt an jenem Tag, an dem wir den Sieg 2018 eingefahren haben", sagt Projektleiter Sebastian Golz. "Unser neues GT3-Fahrzeug hat bis heute mehr als 25.000 Kilometer auf der Nordschleife absolviert. Die Stärke des Porsche 911 GT3 R liegt in der Konstanz über lange Stints. Unsere Teams Frikadelli, Falken, Ring Police und Manthey haben erheblich dazu beigetragen, das Gesamtpaket konkurrenzfähig zu machen. Nun wollen wir dies im 24-Stunden-Rennen in ein Topergebnis umsetzen."

Nordschleife für Lietz wie "eine kurvige Landstraße"

Das 24h-Rennen wird auf einer 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife ausgetragen. "Es ist wie eine kurvige Landstraße. Im Gegensatz zum öffentlichen Straßenverkehr ist auf der Nordschleife aber maximales Tempo erlaubt - eine riesige Gaudi", sagt Titelverteidiger Lietz.

"Das Außergewöhnlichste ist, dass man sich in jeder einzelnen Runde neu ans Limit tasten muss. Die Bedingungen wechseln oft in verschiedenen Teilabschnitten, der Verkehr ist unberechenbar und allein durch den Benzinverbrauch verändert sich das Fahrzeugverhalten mit jedem Umlauf", erklärt Makowiecki.

Die Sieger des 24-Stunden-Rennens 2018 werden im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 1 in den Wettbewerb gehen. Im baugleichen Manthey-Schwesterauto mit der Nummer 911 wechseln sich die Porsche-Werksfahrer Earl Bamber, Michael Christensen, Kevin Estre und Laurens Vanthoor ab.

Neue 911er bei Manthey, Frikadelli, Falken und Ring Police

"Das Rennen ist ein großes Abenteuer", sagt Christensen. "Das Wetter spielt immer eine große Rolle, die Situationen im Verkehr sind oft knifflig. Es ist eine große Herausforderung, der wir uns mit großer Freude stellen. Wenn man für Manthey startet, dann kann es nur eine Zielsetzung geben: Platz eins!"

Mit sechs Gesamtsiegen, darunter vier Triumphen in Serie (2006 bis 2009), ist Manthey das erfolgreichste Team beim 24-Stunden-Klassiker, der seit 1970 in der Eifel ausgetragen wird. Die Mannschaft um die Brüder Martin und Nicolas Raeder setzt einen dritten Porsche 911 GT3 R ein. Otto Klohs wechselt sich am Steuer des Autos in 2018er-Version (Startnummer 12) mit den Porsche-Nachwuchsfahrern Dennis Olsen und Matteo Cairoli sowie mit Entwicklungsfahrer Lars Kern ab.

Porsche unterstützt seine langjährigen Partner mit technischem Support und mit Fahrern. Die Startnummer 44 von Falken Motorsport teilen sich die Werksfahrer Jörg Bergmeister und Dirk Werner mit den Österreichern Martin Ragginger und Klaus Bachler. Im neuen Porsche 911 GT3 R von Frikadelli (Startnummer 31) wechseln sich die Werksfahrer Romain Dumas und Sven Müller mit den Porsche Nachwuchsfahrern Mathieu Jaminet und Matt Campbell ab.

Das Vorjahresauto mit der Nummer 30 wird von Teambesitzer Klaus Abbelen, Alexander Müller, Robert Renauer und Porsche-Nachwuchsfahrer Thomas Preining gefahren. Für Ring Police gehen Jan-Erik Sloten, Steve Jans, Adrien de Leener und Lucas Luhr in der Nummer 8 an den Start.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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