Pressekonferenz am Nürburgring: Fahrer rechnen mit 24-Stunden-Sprint

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Pressekonferenz am Nürburgring: Fahrer rechnen mit 24-Stunden-Sprint
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
26.05.2016, 14:43

Von wegen Langstrecken-Rennen: Fahrer und Teams rechnen mit einem regelrechten Sprint über die kompletten 24 Stunden an der Nürburgring-Nordschleife.

#75 Mann Filter Team Zakspeed, Mercedes-AMG GT3: Kenneth Heyer, Sebastian Asch, Luca Ludwig, Daniel
#1 Audi Sport Team WRT, Audi R8 LMS: Nico Müller, Pierre Kaffer
#22 ROWE Racing, BMW M6 GT3: Jörg Müller, Marco Wittmann, Jens Klingmann
#5 Phoenix Racing, Audi R 8 LMS: Frank Stippler, Anders Fjordbach
#35 Nissan GT Academy Team RJN, GT-R Nismo GT3: Michael Krumm, Lucas Ordonez, Kazuki Hoshino, Alex B
#100 Schubert Motorsport, BMW M6 GT3: John Edwards, Jens Klingmann, Lucas Luhr, Martin Tomczyk
James Glickenhaus beim Interview
Detail, #701 Scuderia Cameron Glickenhaus, SCG SCG003C

Denn die Leistungsdichte im Starterfeld sei 2016 so hoch wie selten zuvor. „Alle Marken sind sehr stark. Es wird sicher extrem spannend“, meint Mercedes-Pilot Thomas Jäger.

Fotostrecke: Die Spitzenautos des 24-Stunden-Rennens 2016

Zudem seien vor allem die Spitzenautos hervorragend besetzt, was auf ein „besonders enges Rennen“ schließen lasse. Das sieht auch Vorjahressieger Nico Müller von Audi so. Er sagt: „Das fahrerische Niveau war noch nie so hoch.“

Und das typische Eifelwetter könnte sein Übriges dazu tun. „Es wird schwierig“, sagt BMW-Fahrer Marco Wittmann mit Blick auf die Prognosen, die „teilweise trocken, teilweise nass“ für das Rennwochenende vorhersagen.

 

„Gerade bei wechselhaften Bedingungen ist der Fahrer hier an der Nordschleife ein extrem wichtiger Faktor“, ergänzt Jäger.

Bildergalerie: Adenau Race Day

Doch nur die Wetterbedingungen sind für alle Beteiligten genau gleich. Anders verhält es sich traditionell mit der sogenannten Balance of Performance (BoP), der Einstufung der Fahrzeuge.

Welche Marke kommt dabei vielleicht besser weg als andere? Die Fahrer kümmert’s (noch) nicht. „Beeinflussen kannst du das als Rennfahrer nicht“, sagt Porsche-Pilot Martin Ragginger und nennt das Motto für den Klassiker an der Nordschleife: „Wir setzen uns einfach rein und geben Gas.“

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