Rennveranstalter „enttäuscht“ über Rückzug von Frikadelli Racing

Die Veranstalter des 24-Stunden-Rennens an der Nürburgring-Nordschleife bedauern den Rückzug von Porsche-Team Frikadelli Racing und wundern sich zugleich über diesen Schritt.

Denn die von Frikadelli-Chef Klaus Abbelen kritisierte Einstufung der Fahrzeuge, die sogenannte Balance of Performance (BoP), sei noch gar nicht final, wie 24h-Pressesprecher Michael Kramp bei Motorsport.com erklärt: „Der Einstufungsprozess läuft noch.“

 

Weil Frikadelli und andere Rennställe in diesem Jahr ein neues Porsche-Modell einsetzen, brauche es eine gewisse Zeit, bis die richtigen BoP-Einstellungen gefunden seien – zumal der neue Porsche im Vergleich zum Vorgängermodell an Leistung zugelegt habe, was es nun neu zu bewerten gelte.

Der neue Porsche fahre daher weiterhin „unter Beobachtung“, um rechtzeitig bis zum 24-Stunden-Rennen korrekt eingestuft zu sein.

Bildergalerie: Frikadelli Racing

Und wenn sich bis zum Langstrecken-Klassiker auf der Nürburgring-Nordschleife noch etwas an den BoP-Werten tue, dann, weil es sich um einen „laufenden Prozess“ handle und nicht um eine Reaktion auf den Rückzug der Frikadelli-Mannschaft, betont Kramp, wenngleich sich die Veranstalter „enttäuscht“ zeigen über die Ankündigung des beliebten Rennstalls.

 

Frikadelli hatte am Dienstag erklärt, die weiteren Läufe zur VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring sowie das 24-Stunden-Rennen auszulassen, weil man sich angesichts der aktuellen BoP-Einstufung im Nachteil wähnt. „Wir bestreiten keine Rennen, um das Starterfeld aufzufüllen“, sagte Teamchef Abbelen.

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Über diesen Artikel
Rennserien Langstrecke , VLN
Veranstaltung 24h Nürburgring
Rennstrecke Nürburgring
Fahrer Klaus Abbelen
Teams Frikadelli Racing
Artikelsorte News
Tags 24h, nordschleife, nurburgring, vln