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Spezial-Dämpfer bei 24h-Rennen: AMG-Sonderbehandlung für Verstappen?

Spezial-Fahrwerk für Max Verstappen: Warum der F1-Weltmeister beim 24h-Rennen einen Sonderweg geht und was bei seinem AMG-Boliden anders ist (Korrektur)

Exklusive HWA-Hilfe vor 24h-Rennen: Erhält Verstappen Sonderbehandlung?

Der Verstappen-Mercedes unterscheidet sich vom zweiten Winward-Boliden

Foto: Jörg Jörg

Genießt Max Verstappen bei Mercedes-AMG eine Sonderbehandlung? Fakt ist: Der Winward-Bolide mit der Startnummer 3, den sich der Weltmeister mit Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella teilt, tanzt technisch aus der Reihe. Denn beim Mercedes-AMG GT3 im Red-Bull-Design ist nicht das auf der Nordschleife übliche Bilstein-Fahrwerk verbaut.

Eigentlich hat Mercedes-AMG für die Nürburgring-Einsätze bei den Performance-Teams einen exklusiven Vertrag mit dem deutschen Fahrwerkshersteller. Doch beim Verstappen-Boliden werden Dämpfer und Federn von Multimatic eingesetzt. Laut Informationen von Motorsport-Total.com war es der Wunsch des Niederländers selbst, mit diesem System zu starten.

Aber was ist der Grund für diesen Sonderweg? Im Gegensatz zu GT3-Serien wie der DTM ist die Wahl des Fahrwerks auf der Nordschleife grundsätzlich freigestellt - sie muss aber vom Veranstalter abgesegnet werden, damit kein Sicherheitsrisiko besteht. Hat der Niederländer dadurch einen Vorteil?

Hat Verstappen-Auto einen Vorteil beim Fahrwerk?

Spekulationen wie diese kursieren bereits. Fakt ist jedoch, dass es eine kommerzielle Partnerschaft zwischen Verstappen Racing und dem kanadischen Hersteller für die GTWCE und den Nürburgring-Einsatz gibt. Dabei ist festgelegt, dass der patentierte Dämpfer "Dynamic Suspension Spool Valve" zum Einsatz kommt. Vom Team hört man, dass es keinen Performance-Unterschied gibt.

Wie akribisch der viermalige Formel-1-Weltmeister seine GT3-Einsätze vorbereitet, zeigt ein Blick auf sein zweites Projekt: Der Mercedes-AMG von 2 Seas Racing, der unter der Flagge von Verstappen Racing in der GT-World-Challenge Europe startet, wurde vor der Saison exklusiv bei HWA in Affalterbach genau durchgecheckt und vermessen - obwohl HWA eigentlich nicht mehr dafür zuständig ist. Angeblich trug er dafür sogar selbst die Kosten.

Wie in einer früheren Version dieses Artikels fälschlicherweise behauptet, ist das bei Verstappens Winward-Boliden auf der Nürburgring-Nordschleife nicht der Fall - das Auto war im Vorfeld des Rennens nicht zur Vorbereitung bei HWA.

HWA-Vorbereitung für AMG-Motoren

Dafür wurden Motoren von Mercedes-AMG für den Nürburgring-Einsatz dieses Jahr bei HWA vorbereitet - und standen laut Informationen von Motorsport-Total.com in Affalterbach auf dem Leistungsprüfstand. Und das, obwohl HWA durch die Trennung von Mercedes-AMG seit Ende 2025 eigentlich nicht mehr für den GT3-Einsatz der Marke mit dem Stern zuständig ist und von der AMG-Tochterfirma Affalterbach Racing GmbH abgelöst wurde.

Um wirklich für alles gerüstet zu sein, hat das Winward-Team ein Ersatzauto aufgebaut, das jederzeit aus der eine Stunde entfernten Werkstatt in Altendiez geholt werden kann, sollte es notwendig sein. Davon hätte am Freitag beinahe die Mannschaft des Winward-Schwesternautos profitiert, da Maro Engel, der im Top-Qualifying 2 crashte. Das Auto konnte aber an der Strecke repariert werden.

Korrekturhinweis: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, dass der Winward-Mercedes mit der Startnummer 3 zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen bei HWA in Affalterbach war. Diese Information war nicht korrekt. Tatsächlich wurde der Mercedes-AMG von 2 Seas Racing, mit dem Verstappen Racing in der GT World Challenge Europe startet, bei HWA vorbereitet. Wir entschuldigen uns für den Fehler.

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