Walkenhorst 2026: Wieder zweimal Aston Martin, aber was kann der Reifen?
2025 auf Podiumskurs ausgeschieden, hat Aston Martin noch eine Rechnung mit dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring offen - Wird das mit Pirelli-Reifen gelingen?
Walkenhorst Motorsport zeigt sein neues Design mit bekannten Fahrern
Foto: Walkenhorst Walkenhorst
Nach dem bitteren Ausfall beim 24-Stunden-Rennen im Vorjahr kehrt Walkenhorst Motorsport mit einer klaren Mission auf die Nürburgring-Nordschleife zurück. Das Team aus Melle setzt bei der Jagd nach dem Gesamtsieg in der "Grünen Hölle" erneut auf den Aston Martin Vantage GT3 Evo und ein Fahreraufgebot bestehend aus Top-Piloten.
Das Trio Mattia Drudi, Christian Krognes und Nicki Thiim bleibt unverändert. Nicht mehr vertreten ist jedoch der vierte Fahrer aus 2025, David Pittard. Der Vertrag des Briten mit Aston Martin wurde nicht verlängert. Auch mit drei Fahrern wäre die Zielsetzung ist nach der Enttäuschung von 2025, als ein Elektronikdefekt am Sonntagmorgen das Rennen auf Podiumskurs liegend beendete, eindeutig.
Hinter den hohen Ambitionen steckt aber noch eine Unbekannte, denn Walkenhorst schickt nun auch das Pro-Auto mit Pirelli-Reifen ins Rennen, die 2025 noch dem Pro-Am-Fahrzeug vorbehalten waren.

Das Pro-Am-Auto erhält grüne Abklebungen
Foto: Walkenhorst Motorsport
Das Pro-Auto #34 trat beim 24-Stunden-Klassiker 2025 noch auf Michelin-Reifen an und erschien in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) anschließend noch dreimal auf Pirelli-Reifen. Christian Krognes holte dabei eine Poleposition bei NLS9 heraus, hatte im trockenen Rennen jedoch gegen Max Verstappen und Frank Stippler keine Chance.
Es muss sich also zeigen, welche Fortschritte die Partnerschaft zwischen Walkenhorst und Pirelli über den Winter erzielt hat. Walkenhorst Motorsport ist offizielles Entwicklungsteam des italienischen Herstellers. Aufholbedarf haben alle Reifenhersteller gegenüber Michelin nach wie vor bei Regen.
Pro-Am-Einsatz mit prominentem Neuzugang
Das zweite Fahrzeug in der Pro-Am-Kategorie ist mit Felipe Fernandez Laser, Dennis Fetzer und Mateo Villagomez ebenfalls konkurrenzfähig besetzt. Laser, der 2023 maßgeblich am historischen Sieg des Frikadelli-Ferraris beteiligt war, bringt wertvolle Erfahrung in das Team ein.
Nach dem Saisonhöhepunkt im Mai gibt es jedoch eine geplante Rotation: Krognes wird den Platz von Laser übernehmen, um die restliche NLS-Saison zu bestreiten.
Ergänzt wird das Programm durch Kundensport und Ausbildung: Neu dabei ist ein BMW M2 Racing Einsatz in der Cup-Klasse bei ausgewählten Läufen. Das Permit-Programm in der Klasse VT2 wird mit dem Hyundai i30 N fortgesetzt.
Letzteres hat sich in der Vergangenheit als Sprungbrett für Profis wie Jack Aitken oder Fabio Scherer etabliert, die über Walkenhorst ihre Nordschleifen-Lizenz erlangten.
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