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Walkenhorst: Eigenes Nürburgring-Juniorteam mit Mentor Jörg Müller

Walkenhorst nimmt mit einem eigenen Juniorenteam den Kampf gegen das offizielle BMW-Juniorteam auf - Außerdem neuer Fahrer auf Topauto

Walkenhorst: Eigenes Nürburgring-Juniorteam mit Mentor Jörg Müller

Walkenhorst Motorsport überrascht mit einem Juniorprogramm, das sich in der Saison 2021 auf der Nürburgring-Nordschleife direkt mit dem offiziellen BMW-Juniorteam des Teams RMG messen wird.

Prominenter Kopf der Mannschaft: BMW-Legende Jörg Müller, der auch selbst wieder ins Lenkrad greifen wird. Das Team absolviert die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, ehemals VLN) 2021 und das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Müller bekleidete zuletzt innerhalb des Walkenhorst-Teams eine Ingenieursrolle. Vielen Nordschleifen-Fans dürfte er noch als Fahrer auf dem "Zetti" bekannt sein - dem BMW Z4 GT3 von Peter Posavac, den er bis 2018 pilotierte.

"Diese neue Herausforderung ist wie ein Traum für mich", so der zweimalige Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. "Nicht nur fungiere ich als Coach und Mentor, sondern kann auch selbst als Fahrer wieder ins Lenkrad des BMW M6 GT3 greifen."

"Ich habe zwei wirklich starke junge Fahrer an meiner Seite und werde alles für dieses Projekt geben, was ich habe: nicht nur als Rennfahrer, der viel erlebt hat, sondern auch meine mehr als zehn Jahre Erfahrung als Chefinstruktor der Formel BMW und des Tourenwagen-Juniorenprogramms von BMW."

Jörg Müller

Jörg Müller fungiert mit seiner großen Erfahrung als Mentor

Foto: Walkenhorst Motorsport

"Und es ist eine tolle Sache für mich, den BMW M6 GT3 in seinem letzten Jahr zu fahren - ein Auto, das ich im Februar 2015 als Erster gefahren bin und das ich durch seine Entwicklungszeit begleitet habe."

Nächster Sim-Racer im Top-Level-Motorsport

Die beiden Junioren sind Mario von Bohlen und Hambach und Sami-Matti Trogen. Sie haben bereits Erfahrung auf der Nürburgring-Nordschleife, stehen aber beide vor ihrer ersten vollen Saison in einem SP9-Fahrzeug. Sie steuern mit Müller den BMW M6 GT3 #35.

Trogen ist als Sim-Racer in den Motorsport gekommen und hat in der Digitalen Nürburgring-Langstrecken-Serie (DNLS) Gesamtsiege herausgefahren. 2020 pilotierte er darüber hinaus gemeinsam mit von Bohlen den brandneuen BMW M2 CS.

"Gemeinsam mit Jörg Müller zu fahren ist ein Privileg", so der 18-jährige Finne. "Es wird meine erste volle Saison in dieser Meisterschaft und auch auf dem GT3. Ich kann es nicht erwarten."

Mario von Bohlen, Sami-Matti Trogen

Trogen und von Bohlen mit ihrem BMW M2 CS im Jahr 2020

Foto: VLN

Mario von Bohlen kennt den BMW M6 GT3 schon von sporadischen Nordschleifeneinsätzen im vergangenen Jahr, darunter beim 24-Stunden-Rennen. "Das Jahr hat mir gezeigt, über welche Expertise das Walkenhorst-Team verfügt", sagt er.

"Mit einer Legende wie Jörg Müller auf einem Auto zu sitzen, ist besonders. Und ich freue mich, mit Sami-Matti einen Teamkollegen zu haben, der mit seinem Speed im Motorsport viel Erfolg haben wird."

Ben Tuck steigt in die SP9 auf

Außerdem hat Walkenhorst seine Fahrer für das Topfahrzeug #34 bekanntgegeben, das 2020 die Speed-Trophäe in der NLS gewonnen hat. Streckenrekordhalter Christian Krognes und David Pittard, berüchtigt für seine Außenbahn-Überholmanöver im Schwedenkreuz, werden wieder dabei sein. Sie sind selbst Eigengewächse des Walkenhorst-Teams.

Als dritter Mann steigt nun Ben Tuck ins Team ein. Der 23-jährige Brite war in den vergangenen Jahren in GT4- und Cup5-BMWs unterwegs und wagt nun den Aufstieg in die SP9. Dass er gleich ins Spitzenfahrzeug gesetzt wird, zeigt, welches Vertrauen Teammanager Niclas Königbauer in ihn setzt.

"Ich bin richtig gespannt auf das Jahr", sagt Tuck. "Ich habe mit David und Christian bereits zusammengearbeitet. Im SP9-Pro-Auto zu sitzen bedeutet eine Menge Druck, aber ich freue mich auf die Herausforderung." Walkenhorst arbeitet auch weiter mit dem bisherigen Reifenpartner Yokohama zusammen.

Mit Bildmaterial von VLN.

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Artikel-Info

Rennserie Langstrecke , VLN
Urheber Heiko Stritzke