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"Will Nordschleife fahren": Neue Töne von Rossi über 24h Nürburgring

Valentino Rossi ändert seinen Ton gegenüber den 24 Stunden vom Nürburgring - Permit nicht mehr kritisiert, Rennen jetzt auf einer Stufe mit Spa und Bathurst

"Will Nordschleife fahren": Neue Töne von Rossi über 24h Nürburgring

Valentino Rossi bei seinem Podiumsplatz in Bathurst am vergangenen Wochenende

Foto: Gruppe C Photography

Kommt Valentino Rossi doch noch zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring? Die MotoGP-Legende sagt mittlerweile dem Rennen nicht mehr konsequent ab. Nachdem er in der Vergangenheit immer wieder die Permit-Regularien als Stolperstein genannt hat, spricht er nun das Thema gar nicht an, sondern träumt vom großen SRO-GT-Triple: 12h Bathurst, 24h Spa und 24h Nürburgring.

"Ich möchte gerne auf der Nürburgring-Nordschleife fahren, aber auf jeden Fall bei den 24 Stunden von Spa. Das ist das größere GT3-Rennen. Also, Bathurst, Spa und Nürburgring", sagt er am Rande der 12 Stunden von Bathurst, das er gemeinsam mit Raffaele Marciello und Augusto Farfus auf dem dritten Gesamtrang beendete.

Alle drei Rennen gehören zur Interkontinentalen GT-Challenge (IGTC), der inoffiziellen GT3-Weltmeisterschaft. Für den Start bei den 24 Stunden vom Nürburgring wurden für dieses Jahr die Permit-Regeln deutlich entschärft. Mittlerweile ist nur noch der Start bei einem Rennen erforderlich, bei dem acht Runden absolviert werden müssen. Bis zu zwei können im Zeittraining angerechnet werden.

In der Vergangenheit hatte sich Rossi, der mit einem eigenen MotoGP-Termin und seinem Status als BMW-Werksfahrer zeitlich immer noch sehr eingespannt ist, immer wieder kritisch über die Permit-Voraussetzungen geäußert. Das Thema spricht er nun nach der Vereinfachung nicht mehr an, sodass Hoffnung durchaus angebracht sein darf: Max Verstappen gegen Valentino Rossi auf der Nordschleife.

Der seit heute 47-Jährige hat für 2026 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) den Rücken gekehrt und wird stattdessen wieder in der GT-World-Challenge (GTWC) Europe an den Start gehen.

Während die WEC mit dem prestigeträchtigen Titel eines Weltmeisters lockt, spielten für den "Doktor" andere Faktoren eine entscheidende Rolle bei der Programmgestaltung: "Ich habe zwei sehr junge Töchter und eine Familie. Da ist es für mich einfach zu viel", erklärt Rossi den enormen Zeitaufwand der WEC-Läufe in Übersee.

Während ein Gastspiel in Australien bei den 12 Stunden von Bathurst, die in der europäischen Off-Season liegen, für ihn ein Highlight bleibt, schrecken ihn die zehntägigen Aufenthalte in Katar oder Le Mans inklusive vorgelagerter Testfahrten zunehmend ab. Der Fokus liegt daher künftig wieder verstärkt auf Rennen in Europa.

Sehnsucht nach purem GT3-Sport

Zudem gibt Rossi offen zu, dass ihm das reine GT3-Format mehr zusagt als der Mehrklassen-Sport der WEC. "Wenn du zusammen mit den Hypercars fährst, ist es nicht dasselbe. Vielleicht liegt es daran, dass ich vom Motorrad komme, aber für mich ist der pure GT3-Sport aufregender", so der Italiener.

Trotz der Priorisierung Europas bleibt ein weiteres Fernziel für dieses Jahr bestehen: Das 1.000-Kilometer-Rennen von Suzuka. Da die Terminüberschneidungen mit der WEC wegfallen, hofft Rossi auf einen Start beim IGTC-Lauf in Japan.

"Suzuka steht auf meiner Wunschliste. Ich liebe die Strecke, war aber seit 2003 nicht mehr dort. Wenn alles gut geht, ist das mein Ziel für dieses Jahr", sagt er. Beim Nürburgring legt er sich hingegen auf kein Jahr fest. Doch die Tür für das "Eifel-Abenteuer" steht ein Stückchen weiter offen als zuvor.

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