24h Le Mans 2021: Toyota hält leichten Vorsprung im Nachttraining

Toyota bleibt im zweiten Freien Training bei den 24 Stunden von Le Mans an der Spitze - Glickenhaus rückt heran - LMP2 weiter in Lauerstellung

24h Le Mans 2021: Toyota hält leichten Vorsprung im Nachttraining

Im letzten Training des Auftakttages zu den 24 Stunden von Le Mans 2021 zeichnet sich langsam eine Hackordnung ab. Toyota holte erneut eine Bestzeit, allerdings beträgt der Abstand sowohl auf Glickenhaus als auch Alpine weniger als eine Sekunde. Ergebnis Nachttraining

Zur Abwechslung fuhr der Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley; 1. H) die Bestzeit der Session. Sebastien Buemis 3:29.351 Minuten sind minimal langsamer als die Bestzeit von Jose-Maria Lopez aus dem ersten Freien Training (3:29.309) und natürlich deutlich langsamer als die Zeiten aus dem Qualifying.

Die Sitzung wurde drei Minuten vor Ablauf der Zeit vorzeitig abgebrochen, weil zeitgleich der Dragonspeed-Oreca #21 (Hedman/Montoya/Hanley; 5. LMP2) in der Indianapolis-Kurve im Kiesbett feststeckte und Robby Foley den Project-1-Porsche #46 (Olsen/Buchardt/Foley; 21. GTE Am) in Tetre Rouge zerlegte. Project 1 steht somit eine Nachtschicht bevor. FAQ 24h Le Mans

Toyota belegte die ersten beiden Positionen mit einem Abstand von 0,387 Sekunden zueinander. Dahinter gelang es erstmals einem Glickenhaus, sich als zweite Kraft zu etablieren. Der Glickenhaus #708 (Derani/Mailleux/Pla) fuhr auf die dritte Position, der Alpine #36 (Negrao/Lapierre/Vaxiviere) begnügte sich mit Rang vier.

 

Tatsächlich landeten diesmal alle fünf Hypercars vor den LMP2. Im Renntrimm sind diese etwa zwei bis zweieinhalb Sekunden pro Runde langsamer. Die Bestzeit in der Nachtsitzung ging an den Jota-Oreca #38 (Gonzalez/Felix da Costa/Davidson; 1. LMP2).

Besonders hervorzuheben ist, dass der im Qualifying verunfallte Idec-Oreca #48 (Lafargue/Chatin/Pilet; 23. LMP2) gegen Ende der Sitzung auf die Strecke zurückkehrte und fünf Runden absolvierte. Alle 62 Autos markierten somit eine Zeit.

Porsche holt weitere Bestzeiten

In der GTE Pro wurde erneut unter 3:50 Minuten gefahren. Die Bestzeit ging diesmal an den Proton-Porsche #79 (MacNeil/L. Vanthoor/Bamber; 1. GTE Pro). 3:49.018 Minuten waren mehr als eine Sekunde schneller als die Bestzeit aus dem FT1.

Es folgt mit einem Respektabstand von 0,910 Sekunden der erste Werks-Porsche, dahinter sortierte sich das neue Rekordfahrzeug auf dem Circuit de la Sarthe ein, der AF-Corse-Ferrari #52 (Serra/Molina/Bird; 3. GTE Pro).

 

Allerdings hatte dieses eine Schrecksekunde. Etwa bei Halbzeit der Sitzung gab es einen Reifenschaden vorne rechts. Der Ferrari schaffte es nicht mehr aus eigener Kraft zurück und sorgte damit für eine Rote Flagge.

Corvette kam in der Nacht überhaupt nicht in Fahrt und musste sich hinter mehreren GTE-Am-Fahrzeugen anstellen. Die Corvette C8.R, die bis zum Testtag noch nie zuvor in Le Mans gefahren ist, könnte noch einmal in den Fokus der Hüter der Balance of Performance geraten.

In der GTE Am beendete Porsche einen perfekten Tag mit drei Bestzeiten: Der Proton-Porsche #88 (Andlauer/Bastien/Arnold; 1. GTE Am) holte nach der Bestzeit im Qualifying auch die schnellste Runde bei Nacht in 3:51.452 Minuten. Das ist deutlich langsamer als die 3:50.193 Minuten von Project 1 aus dem ersten Training, allerdings dürfte dieser eine Qualifyingrunde simuliert haben.

Am Donnerstag geht die Action bei den 24 Stunden von Le Mans mit dem dritten Freien Training ab 14 Uhr weiter. Um 21 Uhr steht dann die Hyperpole auf dem Programm.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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