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24h Le Mans 2024: Quali verrückt! Kobayashi verliert alle Rundenzeiten

BMW-Bestzeit, Alpine P4, nur ein Porsche unter den Top 8, wilde Abflüge selbst der besten Fahrer: Dieses Qualifying war nichts für schwache Nerven

24h Le Mans 2024: Quali verrückt! Sechs Marken in der Hyperpole

Wer hätte das gedacht? Porsche mit großen Problemen im Qualifying, Alpine mit einem Auto in der Hyperpole und BMW mit der Bestzeit! Das reguläre Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans 2024 hatte es in sich und brachte einige Überraschungen, die sich teilweise schon im Freien Training abgezeichnet hatten. (Ergebnis)

Regulär für die Hyperpole (Zeitplan 24h Le Mans 2024) qualifiziert haben sich zwei Ferrari, zwei Cadillac sowie jeweils ein BMW, ein Toyota, ein Alpine und ein Porsche.

Allerdings änderte sich die Reihenfolge am Abend noch, denn Kamui Kobayashi sorgte zweieinhalb Minuten vor Schluss mit einem Abflug in der Corvette-Kurve für eine Rote Flagge. Entsprechend Artikel 10.2.4 des Sportlichen Reglements der WEC wurden dem Toyota #7 (Kobayashi/Lopez/de Vries) alle Zeiten gestrichen, was die Hyperpole und alle Startplätze im Hypercar-Feld kostete.

Damit fällt der Toyota raus und der privat eingesetzte Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato; 9.) rückt nach. Somit sind neben Cadillac und Ferrari (siehe unten) auch zwei Porsche 963 für die Hyperpole qualifiziert.

Die Bestzeit ging an Dries Vanthoor im BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann) in 3:24.465 Minuten. Die starke Form von BMW hatte sich zwar bereits angedeutet, dennoch kam diese Bestzeit auch für den Hersteller und das Einsatzteam WRT überraschend. (Alle Reaktionen im Live-Ticker!)

 

Ebenso überraschend dürfte die zweitschnellste Zeit von Sebastien Bourdais im Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon) sein. Zudem brachte Cadillac mit Alex Lynn in der #2 (Bamber/Lynn/Palou) auch sein Stammauto aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in die Hyperpole.

Der einzige andere Hersteller, der zwei Autos in die Hyperpole gebracht hat, ist Ferrari. Beide Werksautos schafften den Sprung und wischten damit alle Zweifel beiseite, dass der Ferrari 499P unter der Leistungsreduzierung oberhalb von 250 km/h zu leiden hätte.

Alpine in der Hyperpole, aber nicht mit Mick

Die große Sensation ist der Alpine #35 (Chatin/Habsurg/Milesi; 5.), der sich für die Hyperpole qualifiziert hat. Alpine hat sich im Vergleich zum Vortest von allen Herstellern am deutlichsten verbessert. Nicolas Lapierre, der im Qualifying den Alpine #36 (Lapierre/Schumacher/Vaxiviere; 10.) rund um Mick Schumacher pilotierte, verpasste zwar den Sprung in die Hyperpole, sicherte sich aber einen Platz in der fünften Startreihe.

 

Porsche hingegen brachte nur ein Auto in die Hyperpole und dürfte mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Kevin Estre gab im Porsche #6 (Estre/Lotterer/L. Vanthoor; 8.) alles, flog einmal abenteuerlich ab, ohne einzuschlagen und nahm schließlich weiche Reifen (Medium war in dieser Session die bevorzugte Option), um sich mit einer Chaosrunde gerade noch für die Hyperpole zu qualifizieren.

Sollte dem Toyota #7 eine Zeit gestrichen werden, rückt der Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato; 9.) in die Hyperpole nach. Die weiteren Werks-Porsche belegten die Plätze elf und 20, wobei die ersten 20 Fahrzeuge innerhalb von zwei Sekunden lagen.

 

Ohne Ticket für die Hyperpole blieben Peugeot und Lamborghini. Mirko Bortolotti hatte im Lamborghini #63 (Bortolotti/Caldarelli/Kwjat; 14.) seine liebe Mühe mit der Dunlop-Schikane, in der er mehrfach von der Strecke rutschte. Peugeot landete ohne größere Zwischenfälle auf den Plätzen 16 und 21.

Insgesamt bot das Qualifying die Spannung und das Spektakel, das sich die Macher des Hypercar-Reglements gewünscht haben dürften. Allerdings zwingt das enge Starterfeld die Fahrer zu einem hohen Risiko. Eine Diskussion wie beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zeichnet sich auch hier ab.

Sieben Marken in LMGT3-Hyperpole

In der LMP2-Klasse setzte Malthe Jakobsen im Cool-Oreca #37 (Fluxa/Jakobsen/Miyata) in 3:32.827 Minuten die Bestzeit. Die größte Überraschung in dieser Klasse ist wohl, dass es der Titelverteidiger nicht geschafft hat. Der Inter-Europol-Oreca #34 (Smiechowski/Lomko/Novalak) kam nicht über den elften Platz in der Klasse hinaus.

Der AF-Corse-Oreca #183 (Perrodo/Barnicoat/Varrone; 9. LMP2) und der Nielsen-Oreca #24 (Scherer/Heinemeier Hansson/Simpson; 10. LMP2) verpassten den Einzug nur knapp um 0,287 beziehungsweise 0,314 Sekunden.

In der LMGT3-Klasse erreichten nicht weniger als sieben verschiedene Marken die Hyperpole. Als einziger Hersteller wird Aston Martin am Donnerstagabend mit zwei Fahrzeugen vertreten sein. Die "Iron Dames" verpassten als Neunte die Hyperpole um 0,030 Sekunden, der ASP-Lexus #87 (Kimura/Masson/Hawksworth; 10. LMGT3) um 0,061 Sekunden.

 

Beide BMW M4 GT3 verpassten die Qualifikation, der WRT-BMW #46 (Al Harthy/Rossi/Martin) rund um Motorrad-Legende Valentino Rossi wurde nur Zwölfter in der Klasse. Etwas überraschend mussten sich auch die aus der WEC bekannten AF-Corse-Ferrari dem JMW-Ferrari #66 (Petrobelli/ten Voorde/Yoluc; 7. LMGT3) geschlagen geben, der als einziger Ferrari in der Hyperpole antreten wird.

Die Bestzeit im LMGT3-Qualifying fuhr Ben Barker im Proton-Ford #77 (Hardwick/Robichon/Barker) in 3:55.263 Minuten.

Ab 22 Uhr steht das Nachttraining auf dem Programm, die Hyperpole findet am Donnerstag um 20 Uhr statt.

Mit Bildmaterial von Alexander Trienitz.

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